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Koch-Tipp

Indische Küche

published: 16.11.2005

Süß-saure Kichererbsen sind ein typisch indisches Gericht (Foto: Süß-saure Kichererbsen von diekatrin lizensiert durch CC BY-SA 2.0) Süß-saure Kichererbsen sind ein typisch indisches Gericht (Foto: Süß-saure Kichererbsen von diekatrin lizensiert durch CC BY-SA 2.0)

Das Land der tausend Gewürze
Die Italiener sind berühmt für ihre Pasta, in Frankreich schätzt man die edle Küche und der Geschmack der Engländer erscheint einem hierzulande etwas sonderbar. Türkische Kleinigkeiten und der Besuch in einem chinesischen Restaurant gehören zum Alltag und genauso zu den Lieblingsgerichten wie Pizza oder Hamburger. Doch seit fernöstliche Lehren, beispielsweise Yoga und Ayurveda, bei den Deutschen hoch im Kurs stehen, erfreut sich auch die indische Küche zunehmender Beliebtheit.

Andere Länder, andere Sitten
Gegessen wird in Indien grundsätzlich mit den Fingern - und zwar nur mit den Fingern der rechten Hand. Zwar wäscht man sich vor und nach dem Essen gründlich die Hände, aber die linke Hand gilt als unrein, weil sie traditionell als Ersatz für Toilettenpapier im Einsatz ist. Deswegen ist die Rechte fürs Essen reserviert. Bei uns darf man jedoch auch ruhig zu Messer und Gabel greifen, um die indischen Köstlichkeiten zu genießen. In Indien hat jede Hausfrau ihr ganz persönliches Rezept, Gewürzmischungen und Speisen herzustellen. Gebacken wird alles in einem Lehmofen, der halb in der Erde versenkt ist. Zum Glück werden die Gerichte auch in unserem handelsüblichen Backofen gar. Ein Mixer tut gute Dienste bei der Zubereitung von Lassi, einem Joghurtgetränk, das in Indien genauso beliebt ist wie der würzige Chai-Tee. Gewürze spielen in der indischen Küche die Hauptrolle, auch weil so die Grundnahrungsmittel Brot, Reis und Hülsenfrüchte besser verdaut werden können. Und gehörte es vor Jahren in Indien noch zum guten Geschmack, besonders fett mit Ghee (Butterschmalz) oder Vollmilch zu kochen, hält heute in allen Kasten die gesunde, fettarme Küche Einzug. Scoolz hat sich im Land der tausend Gewürze und besonderen Leckereien umgesehen und ein paar Rezepte zusammengetragen.

Lassi


Ein erfrischendes Joghurtgetränk für Zwischendurch, das man mit Früchten oder Minze zubereiten kann.
Zutaten für Mango-Lassi:
1 Mango (Mango aus der Dose lässt sich leichter pürieren)
2 Tassen Magermilchjoghurt oder Dickmilch
2 Tassen kohlensäurehaltiges Wasser
Etwas Salz und Zucker
Eiswürfel
So wird´s gemacht
Die Mango schälen und pürieren, mit Joghurt, Salz und Zucker glattrühren. Mit dem Wasser vermischen und mit Eiswürfeln servieren. Statt der Mango kann man auch Papaya, Erdbeeren oder Minzblätter verwenden.

Chai-Tee
Eine würzige Teemischung, die mit Milch verfeinert wird.
Zutaten:
2 EL schwarzer (Assam) Tee
2 Tassen Wasser
2 Tassen fettarme Milch
3 EL Zucker
2 Nelken
3 grüne Kardamonkapseln
½ Zimstange
½ TL Anis
So wird´s gemacht
Alle Zutaten bis auf den schwarzen Tee werden miteinander vermengt und in einem Topf zum Kochen gebracht. Etwa zwei Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, den Tee hinzufügen und das Ganze erneut aufkochen. Den Chai-Tee bei niedriger Flamme zehn Minuten ziehen lassen, durch ein Sieb gießen und servieren.

Nan


Genau wie Chapati, das man in Indien zu jeder Mahlzeit serviert, bezeichnet Nan eine schmackhafte Brotart. Im Gegensatz zu Chapati wird Nan aber mit Hefe zubereitet.
Zutaten:
150 ml Milch
500 g Mehl
150 g Joghurt
15 g frische Hefe
1 Ei
2 EL Öl
2 Tl Zucker
eine Prise Salz
So wird es gemacht
Die erwärmte Milch wird mit der Hefe und dem Zucker vermengt und eine halbe Stunde zugedeckt stehen gelassen. Die restlichen Zutaten dazu geben, ordentlich kneten und den so entstandenen Teig eine Stunde stehen lassen. Den Teig in vier bis sechs Teile trennen (wenn es zu klebrig ist, kannst du den Teig auch im Ganzen ausrollen) und jeden Teil auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ausrollen bis jeder Fladen etwa einen Zentimeter dick ist. Jeden Nan circa acht Minuten bei 220 Grad Celsius backen.

Mango-Chutney
Chutneys sind saure Fruchtzubereitungen, die mit verschiedenen Zutaten hergestellt werden können. Die kalten Chutneys werden in Indien zu warmen und kalten Speisen gereicht und halten sich, gut verschlossen, bis zu einer Woche im Kühlschrank.
Zutaten:
1 Mango (evtl. auch aus der Dose)
3 Knoblauchzehen
100 g brauner Zucker
200 ml Obstessig
Etwas Ingwer
So wird´s gemacht
Mango aus der Dose muss einfach geviertelt werden, frische Mango wird enthäutet, vom Kern gelöst und geviertelt. Der fein gehackte Knoblauch wird mit dem zermahlenen (oder fein gehackten) Ingwer vermengt und zusammen mit der Mango und dem Essig in einem Topf erwärmt. Den Zucker hinzugeben und langsam schmelzen lassen.

Orangen-Reis
Reis wird in Indien zu fast allen Mahlzeiten gegessen. Orangen-Reis ist eine süße Variante des beliebten Nahrungsmittels.
Zutaten für vier Personen:
2 Tassen Reis
4 Tassen Wasser
100 g Butter
2 Orangen
1 Apfel
1 Tasse Rosinen
½ Tasse gehackte Mandeln
2 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
So wird´s gemacht
Der Reis wird gewaschen, während die Butter in einem Topf zum schmelzen gebracht wird. Beides wird miteinander vermengt und zusammen mit dem Wasser zum Kochen gebracht und eine Viertelstunde auf mittlerer Flamme gekocht. Den kleingeschnittenen Apfel und die kleingeschnittenen Orangen zusammen mit den Mandeln, den Rosinen und dem Zucker vermischen und dem Reis beimengen. Fünf Minuten leicht erhitzen und warm servieren.

Tandoori-Chicken


Feurig scharf und sehr gesund durch Ingwer, Knoblauch und andere wertvolle Zutaten ist dieses Hühnchengericht eine leckere Sache, die allerdings etwas Vorbereitung erfordert.
Zutaten für vier Personen:
600 g Hähnchenschenkel
250 g fettarmer Joghurt
3 El Essig
1 TL geriebener Ingwer
1 Knoblauchzehe
1 TL Paprikapulver
½ Teelöffel Muskat
Etwas Chilipulver, schwarzer Pfeffer, Kurkuma und Kümmel
So wird´s gemacht
Mehrere, eineinhalb Zentimeter tiefe Streifen in die enthäuteten Hähnchenschenkel schneiden, leicht salzen und mit Essig einreiben. Alle restlichen Zutaten miteinander vermengen, die Hähnchenschenkel damit bestreichen und über Nacht ziehen lassen. Die restliche Marinade in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag ein Backblech mit Alufolie auslegen und die Hähnchenschenkel darauf erneut mit der Joghurt-Würzmischung bestreichen. Bei 250 Grad backen und immer mal wieder die restliche Marinade darauf verstreichen, damit das gesamte Fleisch mit einer Tandoori-Schicht umhüllt wird. Nach 30 Minuten ist das Tandoori-Chicken fertig und kann serviert werden.

Gebratene Bananen
Sehr süß und verführerisch lecker sind gebratene Bananen, die sich hervorragend als Nachtisch eignen.
Zutaten für zwei Personen:
2 Bananen
40 g Butterschmalz
20 g Puderzucker
2 Beutel Vanillezucker
Etwas Muskat und Zimt
Und so wird´s gemacht
Vanillezucker, Muskat und Zimt vermischen und die geschälten und halbierten Bananen darin wälzen. Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Bananen circa zehn Minuten braten, auf einem Teller anrichten und mit Puderzucker bestreuen.

Guten Appetit!

[TK]

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