Reis-Special

Kleine Reiskunde

published: 16.11.2005

Reis ist nicht gleich Reis (Foto:  IS Studio/shutterstock.com) Reis ist nicht gleich Reis (Foto: IS Studio/shutterstock.com)

Reis ist nicht Reis und kommt auch nicht ausschließlich aus asiatischen Ländern. Dort wird vorzugsweise Langkornreis angebaut – er eignet sich als Beilage oder für asiatische Gerichte.

Besondere Reissorten wachsen in Italien und Spanien: der rundkörnige Arborio-Reis aus Italien nimmt besonders viel Flüssigkeit auf und ist die Basis aller Risotti. Man kann ihn auch für die Paella nehmen, aber der Kenner verwendet für das spanische Nationalgericht den in der Gegend um Valencia abgebauten Paella-Reis. Naturreis ist, weil er Keim und Hülle enthält, noch gesünder als die eben beschriebenen, geschälten Reissorten, muss aber doppelt so lange gekocht werden.

100 Gramm der gängigen Reissorten haben rund 350 Kilokalorien und enthalten 7 Gramm Eiweiß, 78 Gramm Kohlenhydrate und nur ein Gramm Fett! Reis ist kein Dickmacher – wenn man ihn nicht kiloweise isst.

Übrigens: Was in Geschäften als „Wildreis“ angeboten wird, ist gar kein Reis, sondern das Korn eines nordamerikanischen Sumpfgrases. Wildreis enthält viele Mineralstoffe und ist äußerst schmackhaft.

[TK]

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