Blaue Lagune: geothermales Spa (Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/klausnahr/9479871265/in/photolist-87onPx-frGXzB-p85MHx-6AhXVN-frFcpt-frFdHt-frVxRA-56gdMU-frGZki-frX6qu-frGKpT-frGTAe-frXedy-frGMqg-frGPsi-frWZGE-frGRm4-frWY6U-frX27s-frGs9x-frXjUs-fu5mLX" target="_blank">Island 2013 443 Blaue Lagune</a> von <a href="https://www.flickr.com/photos/klausnahr/" target="_blank">KlausNahr</a> lizensiert durch <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank">CC BY-SA 2.0</a>)Niedliche Kätzchen - das richtige Tier für dich? (Foto: Public Address)Kondome gibt es mit vielfältigen Farben und Gerüchen (Foto: Urusaurus/shutterstock.com)Die stabile Seitenlage ist ausschließlich bei bewusstseinsgetrübten oder bewusstlosen Menschen anzuwenden (Foto: SpeedKingz/shutterstock.com)Übermäßiger Fernsehkonsum macht einsam (Foto: Stefano Cavoretto/shuttertsock.com)Wenn die Seele leidet, hat das oftmals Auswirkungen auf den Körper (Foto: TK)George Foreman (Foto: Public Address)

Test: Handysucht

Ein Leben ohne Handy?

published: 13.12.2005

Früher sprachen Jugendlich in Gruppen oft miteinander, heute wohl eher über WhatsApp (Foto: CREATISTA/shutterstock.com) Früher sprachen Jugendlich in Gruppen oft miteinander, heute wohl eher über WhatsApp (Foto: CREATISTA/shutterstock.com)

Ist das Handy die neue Droge unserer Zeit?
Laut einer britischen Studie gewöhnen sich viele Jugendliche dem Handy zuliebe das Rauchen ab. Sie können sich nicht Tabak und Telefongebühren zugleich leisten. Das klingt doch nach einer gesunden Entwicklung, oder etwa nicht? Das Handy schädigt zwar nicht direkt die Gesundheit, doch gibt es immer mehr Jugendliche, für die ein Leben ohne Handy kaum noch denkbar ist. Wer keine Kontrolle mehr über seine Telefonkosten hat, ständig den Drang verspürt auf das Display zu schauen und deswegen Schuldgefühle hat, der ist in Gefahr handysüchtig zu werden.
Die Handysucht ist eine psychische Abhängigkeit. Im Gegensatz zur körperlichen Abhängigkeit bei Alkohol oder Drogen, ist der Körper nicht wirklich auf Entzug, wenn das Handy nicht verfügbar ist. Entzugserscheinungen können dennoch auftreten. Sie äußern sich in Unruhe, Depressionen und Angstzuständen. Der Abhängige kann den Umgang mit dem Handy nicht mehr selber kontrollieren. Sein Verlangen ist zwanghaft und maßlos. Das Handy beherrscht ihn, anstatt er das Handy.

Man kann sich durch SMS prima davor drücken, mit Leuten persönlich zu sprechen. Wenn man jedoch gemeinsam im Cafe sitzt und sich trotzdem über SMS austauscht, ist eine Kontaktstörung nicht mehr weit. Klar, Flirten per SMS macht die Sache bedeutend leichter. Aber irgendwann sollte man sich auch persönlich in die Augen sehen und sagen „ILD“.

Du möchtest wissen, ob du dich und dein Handy im Griff hast?

Dann mach den Test:

1. Warum hast du dir ein Handy angeschafft?
a) Alle meine Freunde haben auch ein Handy.
b) Ich brauche es nicht wirklich, aber es ist ein schönes Spielzeug.
c) Meine Eltern finden es wichtig, dass ich erreichbar bin.

2. Hast du dein Handy immer dabei?
a) Nein, nur wenn ich es brauchen könnte.
b) Ohne Handy läuft bei mir gar nichts.
c) Ja, aber es ist nicht immer an.

3. Wie viel Geld gibst du im Monat für Gebühren aus?
a) Unter 25 Euro.
b) Bis 50 Euro.
c) Über 50 Euro.

4. Wie viele SMS verschickst du täglich?
a) Über 30 SMS pro Tag.
b) Bis zu 30 am Tag.
c) Bis zu fünf am Tag.

5. Karte oder Vertrag?
a) Ich habe einen Vertrag abgeschlossen.
b) Ich besitze eine Prepaid-Karte.
c) Für mich ist ein Vielnutzer-Vertrag am günstigsten.

6. Wie finanzierst du dein Handy?
a) Von meinem (Taschen)Geld.
b) Ich gehe zusätzlich arbeiten, um mir das Handy zu leisten.
c) Meine Eltern zahlen die Handykosten.

7. Besitzt du mehr als ein Handy?
a) Nein, nur eines.
b) Na klar. Ich habe immer das neueste Modell.
c) Ja, aber ich benutze nur ein Handy.

8. Hast du schon einmal SMS mit jemandem ausgetauscht, den du persönlich gar nicht kanntest?
a) Noch nie.
b) Ist schon vorgekommen.
c) Ein super Weg, um neue Leute kennen zu lernen.

9. Was ist für dich der wichtigste Grund, ein Handy zu besitzen?
a) Ich kann mich besser mit Freunden austauschen und verabreden.
b) Ich kann im Notfall Hilfe holen.
c) Ich bin jederzeit erreichbar.

10. Hast du in der Schule oder bei der Arbeit das Handy ausgeschaltet?
a) Kommt drauf an, ob ich eine wichtige Nachricht erwarte oder nicht.
b) Ja, immer.
c) Mein Handy ist immer an. Ich antworte auch sofort, wenn ich eine SMS empfange.

11. Stell dir vor, du bist ohne Handy. Wie geht es dir bei dem Gedanken?
a) Ohne Handy bin ich nervös und gereizt.
b) Ungern. Aber manchmal ist es auch unhöflich, ständig aufs Display zu schauen.
c) Früher musste es ja auch gehen. Kein Thema.

12. Hast du schon einmal Schuldgefühle gehabt, weil du so viele SMS schreibst?
a) Nein, noch nie.
b) Klar. Aber wenn die Kosten zu hoch sind, muss ich mich halt beherrschen.
c) Ja. Aber ich schaffe es nicht, weniger zu schreiben.

>> Auswertung




[TK]

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