Jugendarbeitsschutzgesetz

Geld in den Ferien

published: 21.12.2005

Ferienjobs mit schweren Maschinen sind für Jugendliche nicht erlaubt – aber P.O.D. posieren ja auch nur fürs Foto und sind nicht mehr schulpflichtig  (Foto: Public Address) Ferienjobs mit schweren Maschinen sind für Jugendliche nicht erlaubt – aber P.O.D. posieren ja auch nur fürs Foto und sind nicht mehr schulpflichtig (Foto: Public Address)

Wer die Ferien Zuhause verbringt oder noch Geld für seinen Urlaub benötigt, für den bieten sich in der schulfreien Zeit viele Möglichkeiten Geld zu verdienen. Aber auch bei kurzfristigen Beschäftigungen musst du das Jugendarbeitsschutzgesetz beachten. Vollzeitschulpflichtige Jugendliche (Schulpflicht besteht in den einzelnen Bundesländern zwischen neun und zehn Jahren) dürfen während der Schulferien höchstens vier Wochen pro Kalenderjahr arbeiten. Für diesen Zeitraum gelten die üblichen Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Nach diesem Gesetz dürfen Jugendliche nicht mehr als acht Stunden pro Tag arbeiten. Die Arbeitszeit muss zwischen 6 und 20 Uhr liegen und darf nicht mehr als 40 Stunden pro Woche betragen. Zwischen zwei Arbeitstagen muss eine ununterbrochene Freizeit von mindestens zwölf Stunden liegen. Wer sechs Stunden arbeitet, dem ist eine Stunde Pause gesetzlich vorgeschrieben. Arbeitsruhe herrscht an Samstagen und Sonntagen – Ausnahmen, wie beispielsweise in der Gastronomie sind hier möglich. Die Beschäftigung mit gefährlichen Stoffen, Strahlen, gesundheitsschädlichem Lärm oder unter außergewöhnlicher Hitze, Kälte oder Nässe sind für dich ganz tabu, wenn du noch vollzeitschulpflichtig bist. Eine kostenlose Broschüre zum Thema gibt es beim Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Postfach 500, 53105 Bonn oder unter www.bma.bund.de.

[Hanne]

Links

www.bma.bund.de

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