Weinen ist gesund! (Foto: Irina Malikova/shutterstock.com)(Foto: /shutterstock.com)Regelmäßiges Schwimmtraining unterstützt dein Bindegewebe (Foto: Public Address)Auch im Sommer müssen deine Muskeln erst durch ein Warm-up auf Betriebstemperatur kommen (Foto: Maridav/shutterstock.com)Viel Calcium: Das steckt insbesondere in Milch und Milchprodukten (Foto: Evgeny Karandaev/shutterstock.com)Einem strahlenden Lächeln hält der Winterblues nicht stand (Foto: Kseniia Perminova/shuttertsock.com)Elektrische Felder entstehen überall dort, wo elektrische Ladungen auftreten: Sie umgeben Kabel und nicht geerdete Geräte, sobald diese an die Steckdose angeschlossen sind (Foto: Public Address)

Schneeschuhwandern

Der „neue alte“ Winterspaß

published: 27.12.2006

Eigentlich ist das Schneeschuhwandern nichts anderes als Laufen auf „Tennisschlägern“ im kalten Weiß (Foto: My Good Images/shutterstock.com) Eigentlich ist das Schneeschuhwandern nichts anderes als Laufen auf „Tennisschlägern“ im kalten Weiß (Foto: My Good Images/shutterstock.com)

Überfüllte Skipisten und -lifte, steile Hänge und gefährliche Zusammenstöße – Wintersport kann manchmal ganz schön stressig und vor allem gefährlich sein. Wenn du die Winterlandschaft jedoch richtig genießen, deine Seele baumeln lassen und gleichzeitig etwas für deine Fitness tun möchtest, dann ist das Schneeschuh- bzw. Winterwandern genau das Richtige für dich.

Auf die Schneeschuh, fertig, los...
Eigentlich ist das Schneeschuhwandern nichts anderes als Laufen auf „Tennisschlägern“ im kalten Weiß. Mit Schneereifen kann man auch im Tiefschnee gehen, ohne stark einzusinken. Die Idee dazu ist allerdings uralt. Bereits die Indianer, Trapper und Jäger in Nordamerika kannten Schneereifen aus geflochtenen Zweigen und mit Därmen bespannt als Fortbewegungsmittel im Winter. Sie benutzten Schneeschuhe, um entlegene Wildfütterungen oder Berghütten zu erreichen. Ein kraftsparendes Wandern war so über längere Distanzen möglich, das wussten auch die Skandinavier.

Das Schneeschuhwandern wurde in den letzen Jahren sozusagen wieder entdeckt. Inzwischen gibt es Hightech-Modelle aus Plastik und Aluminium zum Wandern „just for fun“. Mit ihnen gleitest du elegant über die verschneite Landschaft. Für Kinder gibt es natürlich extra Kinderschneeschuhe. Betrieben wird der Sport gerne zum Relaxen in Ruhe und Einsamkeit, aber auch als Extremsport an schwierigen Anstiegen, bis hin zu spannenden Laufwettkämpfen.

Schneeschuhwandern ist kinderleicht zu erlernen. Laufen kannst du überall, wo es viel Schnee gibt, im Alpenraum, den deutschen Mittelgebirgen und im hohen Norden – hier entstehen immer mehr Routen für Schneeschuhwanderer. Als Anfänger solltest du deine ersten Erfahrungen bei geführten Touren sammeln, denn es gibt nicht nur Dinge zu beachten, sondern auch einige Gefahren: Es gilt die Tour richtig zu planen, perfekt ausgerüstet zu sein, die Ruhe bestimmter Tiere nicht zu stören und Lawinengefahr zu erkennen.

Wandern für Körper und Seele
Unberührte, verschneite Winterlandschaften, lockerer Pulverschnee, Ruhe und Einsamkeit – was könnte schöner sein? Bei diesem sanften Wintervergnügen bist du eins mit der Natur, ein tolles Glücksgefühl stellt sich ein, du kannst den Alltag hinter dir lassen, die Lebensgeister erwachen: eine kleine Therapie für Geist und Seele.

Beim Schneeschuhwandern trainierst du deinen ganzen Körper, besonders die Hüft- und Oberschenkelmuskulatur, wobei die Gelenke geschont werden. Die Bewegung an der frischen Luft kurbelt dein Herz-Kreislauf-System und damit die Energieverbrennung an. Das Herz wird so richtig auf Trab gebracht. Neben Radfahren und Schwimmen sorgt auch das Wandern für eine gesunde Blutzirkulation in den Beinen, da hierbei die für die Venen wichtige Wadenmuskelpumpe gründlich gefordert wird.

Tipps für gefahrenloses Winterwandern
Beginne mit kleinen Touren.

Besonders Anfänger sollten viele Pausen einlegen. Überschätze nie deine Kräfte!

Viel Trinken ist wichtig, denn nicht nur durchs Schwitzen verliert dein Körper Flüssigkeit, sondern auch über die Atmung.

Zieh dich warm an: dazu gehören Sportunterwäsche, dicker Pullover, regenfeste Kleidung, Mütze und Handschuhe.

Neben Schneeschuhen und Skistöcken mit Tellern (zum seitlichen Abstützen) brauchst du auch normale Trekkingstiefel bzw. Tourenschuhe mit denen du in der Bindung steckst.

Sonnencreme und Sonnenbrille schützen dich vor Verbrennungen.

Beachte die örtlichen Lawinenwarnungen und die Naturschutzgesetze.

Unternimm jede Tour nur mit guter Ausrüstung und keine gefährlichen Routen allein, ohne professionelle Führung!

Sicherheit im Rucksack: Checkliste Ausrüstung
• Taschenlampe (im Winter wird es früh dunkel!)
• Trillerpfeife
• Tourenkarte
• Kompass
• Thermoskanne und Verpflegung
• Erste-Hilfe-Set
• Rettungsdecke
• Im bergigen Gelände zusätzlich: Leichtschaufel,
Lawinensonde und Verschüttetensuchgerät

[TK]

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