Promi-Statement

Curse

published: 02.02.2006

Unterstützt die Aktion Ausbildung! - Curse (Foto: Public Address) Unterstützt die Aktion Ausbildung! - Curse (Foto: Public Address)

Curse unterstützt die Aktion Ausbildung, mit der bis August 2006 zusätzlich bis zu 10.000 Ausbildungsplätze geschaffen werden sollen.

• Hast du eine Ausbildung gemacht?
Curse: „Nein.“

• Warum nicht?
„Meine Ausbildung war die Ausbildung, die ich mir selber habe zugedeihen lassen.“

• Hattest du damit keine Probleme?
„Also, ich bin bis zur 10. Klasse zur Schule gegangen, dann bin ich nach Amerika gegangen und bin dort zwei Jahre aufs College gegangen. Also, es ist schon so gewesen, dass ich die Möglichkeit auf ein zweites Standbein gehabt hätte, wenn das mit dem Rappen nicht geklappt hätte. Ich hätte dann weiter Schule machen können, das Abi nachmachen oder vielleicht eine Ausbildung. Aber genau zu der Zeit, wo ich mich entscheiden musste, was ich mit meinem Leben mache, hat sich das mit dem Plattenvertrag ergeben und da war die Frage relativ schnell beantwortet.“

• Was ist dein Rat an Leute, die jetzt gerade von der Schule abgehen?
„Da habe ich keinen besonders großen Rat. Also, am besten ist es, wenn man weiß, was man machen will. Und wenn man das weiß, kann man ganz zielstrebig und konsequent danach suchen. Schwieriger ist es, wenn die Leute nicht wissen, was sie machen wollen, was sie interessiert. Mein persönlicher Tipp ist eigentlich, wenn die Leute etwas haben, für das sie sich wirklich interessieren, dann sollten sie das machen. Weil ich glaube, dass du in allen Berufen etwas lernen und eine vernünftige Arbeit machen kannst, aber nur in dem Beruf, der dich wirklich interessiert und nur bei einer Sache, bei der du wirklich mit dem Herzen dabei bist, wirst du wirklich gut sein. Und wenn es etwas gibt, dass du richtig liebst, auch wenn es der schwierigere Weg ist, glaube ich, dass man es erreichen kann, wenn man nur daran glaubt!“

 (Foto: Public Address)(Foto: Public Address)

• Warum unterstützt du die Aktion Ausbildung?
„Ich finde es immer vernünftig, positive Aktionen zu unterstützen. Ich weiß auch, dass die Situation in Deutschland nicht gerade rosig ist. Aber ich finde, das kann nur der erste Schritt sein. Der nächste Schritt muss sein, diesen Leuten, die eine Ausbildung machen, auch zu helfen, danach einen Beruf zu bekommen. Denn was nützt dir die beste Ausbildung, wenn du für einen Schweinelohn irgendwo geknüppelt hast und danach keinen Job bekommst. Und dann kommt der nächste Auszubildende, der für drei Jahre lernt und dann nicht übernommen wird. Ich habe viele Leute in meinem Bekanntenkreis, die eine Ausbildung gemacht haben und einfach nicht übernommen worden sind. Und das ist eigentlich das noch größere Problem, dass selbst Leute, die eine fertige und gute Ausbildung haben, keinen Job bekommen. Das ist das Ding, das man gleichzeitig angehen muss, nämlich diesen Leute, denen die Ausbildungsplätze geschaffen werden, eine realistische Chance auf einen späteren Arbeitsplatz zu kreieren.“

[PA]

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www.curse.de

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