Lachen ist gesund (Foto: Pinkcandy/shutterstock.com)Rivo Drei unterstützen die Aktion Ausbildung (Foto: Public Address)Wird er den Weltmeistertitel holen? - Michael Schumacher  (Foto: Public Address)(Foto: TK)Lachen ist gesund (Foto: Sergey Furtaev/shutterstock.com)Professor Dr. Dietrich Grönemeyer (Foto: Public Address)Prof. Dr. Grönemeyer und die Techniker Krankenkasse haben die Initiative "Rückhalt für Deutschland" ins Leben gerufen  (Foto: Public Address)

Gefährlicher Trend

Binge Drinking

published: 25.03.2006

(Foto: B000CNEP1K/shutterstock.com) (Foto: B000CNEP1K/shutterstock.com)

Unter der Woche trinkt Timo nie etwas, dafür plant er am Wochenende den totalen Absturz. Das einzige Ziel: Saufen, bis er völlig dicht ist. Um neun trifft Timo sich mit Freunden und spätestens um elf hat er die anderen unter den Tisch gesoffen. Die Zunge wird schwer, das Denken immer langsamer, er kann kaum noch gerade gehen, bis plötzlich alles im Nebel verschwindet – Filmriss. Am nächsten Tag kann Timo sich an nichts mehr erinnern, er weiß nicht, dass er sich total daneben benommen hat. Eigentlich müsste er heute noch ein Referat für die Schule vorbereiten, doch er fühlt sich elend und kann sich nicht konzentrieren. Was für ein trauriger Sonntag!

Komasaufen am Wochenende
Der englische Begriff „Binge Drinking“ steht für Trinkexzesse bis zur Bewusstlosigkeit. Sich in der Gruppe absichtlich zuzuschütten, ist für manche ein „Wochenendsport“: Wer säuft sich am schnellsten und billigsten ins Koma? Das Binge Drinking war bislang besonders in England bekannt. Die Pubs schlossen dort um 23 Uhr und wer einen gewissen Pegel erreichen wollte, musste sich beeilen und schnell trinken. Diese „britische Krankheit“ soll nun durch eine Änderung des Ausschankgesetzes bekämpft werden, das beschloss die britische Regierung im November 2005 und schaffte die Sperrstunde ab. Doch Binge Drinking ist nicht nur in Großbritannien ein Problem. Mit Alcopops – den bunten, süßen, aber hochprozentigen Schnapslimos – holten sich auch bei uns viele den schnellen Kick, bis mit der Alcopopsteuer 2004 die Lust auf dieses Gesöff abnahm. Dafür boomt das Wochenendtrinken bis zur Auszeit.

Keine Hilfe
Viele Bars und Discos fördern das Komasaufen durch eine Happy Hour oder Flatrates, bei der für einen festen Preis bis zu einer bestimmten Uhrzeit beliebig viel getrunken werden kann. Die Gefahr: Im Gegensatz zu den meisten Erwachsenen, die gerne ein Glas Wein zum Essen trinken, trinken viele Jugendliche nur, um sich möglichst schnell zu betäuben. Wer nichts dazu isst, bei dem wirkt der Alkohol extrem schnell. Besonders Mixgetränke sind fatal, da hier die Wirkung meist plötzlich eintritt. Von der einen Minute auf die andere hast du dich nicht mehr unter Kontrolle – die Gefahr einer Alkoholvergiftung ist groß. Meist gilt: je höher der Alkoholgehalt, umso kleiner das Glas. Die Wirkung des Alkohols ist außerdem abhängig von dem Geschlecht und dem Gewicht einer Person. Je weniger du wiegst, umso stärker wirkt der Alkohol. Mädels kommen schneller in den gefährlichen Grenzbereich.

Nächste Seite

Seite: 1 | 2

Links

www.hart-am-limit.info.
Das Jugenschutzgesetz im Internet.

ANZEIGE

Das könnte dich auch interessieren:

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung