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Der weibliche Körper

Scheidengesundheit

published: 28.05.2006

(Foto: Vladimir Gjorgiev/shutterstock.com) (Foto: Vladimir Gjorgiev/shutterstock.com)

Die Scheidenflora
Es ist ganz normal, dass die Scheide mit vielen nützlichen Bakterien besiedelt ist. Dieses Milieu nennt man Scheidenflora. Für eine gesunde Scheidenflora ist also eine ausgewogene Mischung bestimmter Organismen, insbesondere Milchsäurebakterien, wichtig. Die Anzahl schwankt von Frau zu Frau, auch verändert sie sich mit dem Zyklus sowie dem Alter. Die Scheidenflora ist eine Art Schutzmechanismus oder Wächter, der verhindert, dass Krankheitserreger in die Scheide, die inneren Geschlechtsorgane und Harnwege eindringen. Stimmt das natürliche Gleichgewicht nicht, sind also zu wenige Milchsäurebakterien vorhanden. Dann können sich Erreger breit machen und eine Scheideninfektion ist die Folge.

Übrigens: Milchsäurebakterien werden auch Lactobazillen genannt. Fast jede dritte Frau hat zu wenig davon, ist also nicht optimal geschützt!

Normaler Ausfluss?
Viele Frauen haben täglich etwas Ausfluss, also weißliche oder klare Flüssigkeit, die aus der Scheide abgesondert wird. Diese besteht aus „alten“ Scheidenzellen, dem Drüsensekret des Gebärmutterhalses und eben den Milchsäurebakterien. Der Ausfluss setzt meist ein bis zwei Jahre vor der Pubertät ein und dauert bis zu den Wechseljahren an. Etwas mehr Scheidensekret, meist zur Zeit des Eisprungs, ist normal und kein Grund zur Besorgnis.

Wenn man jedoch übermäßig viel Ausfluss feststellt, man also mehrmals täglich den Slip wechseln muss, oder wenn sich die Flüssigkeit verfärbt oder unangenehm fischartig riecht, ist das meist ein Zeichen für eine Infektion. Dann ist es Zeit, zum Frauenarzt zu gehen. Ebenso wenn der Ausfluss blutig, gelb oder grünlich ist, oder wenn noch andere Beschwerden wie Brennen, Jucken, Fieber oder Unterleibsschmerzen hinzukommen.

Der Frauenarzt kann einen Abstrich machen, ihn anschließend mikroskopisch untersuchen und so erkennen, ob es sich um eine Pilzinfektion oder eine bakterielle Infektion handelt. Dann helfen meistens verschriebene Scheidenzäpfchen, -tabletten oder Cremes, unter Umständen auch Antibiotika oder Antipilzmittel in Tablettenform.

Wichtig: Wenn die Zahl der Milchsäurebakterien nicht wieder ins Lot gebracht wird, kann man sich immer wieder Infektionen einfangen!

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