(Foto: Vladimir Gjorgiev/shutterstock.com)Lachen ist gesund (Foto: Goodluz/shutterstock.com)Die Berufsschule ist eine der beiden Säulen der dualen Ausbildung (Foto: auremar/shutterstock.com)Das Sex-Lexikon von Scoolz bietet dir Aufklärung von A bis Z! (Foto: AldanNi/shutterstock.com)Da kommt Ärger auf Schalke zu (Foto: Public Address)Mit viel Körpereinsatz zeigt Prof. Dietrich Grönemeyer (l.) die La-Ola-Welle (Foto: Public Address)Wer viel lernen muss, kann seinen Partner leicht vernachlässigen (Foto: shutterstock.com/lassedesignen)

Promi-Statement

Patrick Nuo

published: 31.05.2006

Unterstützt die Aktion Ausbildung! - Patrick Nuo (Foto: Public Address) Unterstützt die Aktion Ausbildung! - Patrick Nuo (Foto: Public Address)

Patrick Nuo unterstützt die Aktion Ausbildung, mit der bis August 2006 zusätzlich bis zu 10.000 Ausbildungsplätze geschaffen werden sollen.

• Was rätst Du jungen Leuten, die jetzt ihren Schulabschluss machen?
„Ich glaube, das Hobby, das man macht, sollte immer auf dem Level wie die Ausbildung sein. Bei mir ist es letztendlich so geworden, dass mein Hobby jetzt mein Beruf ist. Das kann wirklich gut funktionieren, auch wenn es nicht immer eine Ausbildung dafür gibt. Schließlich ist es ja auch nur ein Diplom, was man hinterher in der Hand hat, und das hilft dir nicht immer weiter. Wenn du nicht vollkommen glücklich in den Beruf gehst, dann hilft dir das Stück Papier gar nicht.“

• Du rätst den jungen Leuten also, dass sie erst herausfinden sollen, was sie wollen, um danach Gas zu geben?
„Ja, genau. Und natürlich sollen sie sich bewerben. Bewerben und kämpfen. Wenn es 100 Absagen gibt, dann kann das der erste große Stein sein, den man überwinden muss. Bei mir war das auch so. Ich habe mich beworben und wurde dann enttäuscht, habe aber trotzdem weiter gemacht. Ich würde auch keine Angst davor haben, etwas abzubrechen. Wenn man etwas anfängt und man merkt nach einem halben Jahr, dass es das Falsche ist, dann würde ich mich nicht dreieinhalb Jahre da durchzwingen - nur aus dem Grund, dass man dann komisch dasteht in der Gesellschaft, weil man seinen Ruf verliert. Ich würde wirklich abbrechen und mir etwas Neues suchen. Ansonsten verliert man wirklich Zeit und könnte Depressionen kriegen.“

• Warum sollten die Unternehmen mehr Ausbildungplätze schaffen?
„Ich glaube, die Firmen sollten die Leute, die sie einstellen, wirklich gut prüfen. Das ist eine Sache, warum sie mehr Ausbildungsplätze schaffen sollten.“

• Das Ziel der Aktion ist ja, dass die Firmen gucken, ob sie nicht ein oder zwei Arbeitsplatze mehr schaffen können, damit mehr Jugendliche eine geregelte Arbeit und ein festes Ziel haben. Dadurch wird mehr Jugendlichen eine Chance gegeben.
„Die Zukunft der Menschen dreht sich nicht nur ums Geld, sondern auch um die Familie. Ich glaube, man kann manchmal auch etwas Gutes tun, indem man an Menschen denkt. Man sollte, wenn man in einer Machtposition ist, mehr an solche Leute denken und nicht nur ans Geld.“

 (Foto: Public Address)(Foto: Public Address)



• Findest du eine Ausbildung wichtig?
„Das kommt darauf an. Ich finde es schon sehr wichtig, aber nur, wenn man das Richtige gefunden hat.“

• Was gibt es - außer einer Ausbildung – noch für Möglichkeiten, sich gut auszubilden? Wenn man weiß, was man werden will, dann ist es doch wichtig, dass man sich bildet, um an sein Ziel zu gelangen.
„Man muss auf jeden Fall kompromissbereit sein, was Umziehen betrifft. Man muss es schaffen, Freundeskreise loszulassen. Das war auch bei mir sehr wichtig. Ich meine, bei mir ist es auch ganz anders gelaufen. Ich habe meine Ausbildung abgebrochen.“

• Was hast Du für eine Ausbildung gemacht?
„Eine Schreinerlehre. Ich wollte Schreiner aber nur als Vorberuf zum Innenarchitekten machen. Ich wollte anschließend Innenarchitektur machen. Aber ich hatte dann echt kein Bock, vier Jahre lang Fenster und Türen zu machen. Wenn es kreative Möbel gewesen wären, so Designermöbel, dann wäre es etwas anderes gewesen. Aber diese Stellen sind meistens schnell weg.“

• Wo hast Du Deine Ausbildung gemacht?
„In der Schweiz.“

• Aber es war nicht das Richtige für Dich?
„Nein, das war nichts für mich.“

• Wie lange hast Du durchgehalten?
„Ein halbes Jahr. Dann habe ich eine Anfrage bekommen von einer Agentur und mich entschieden, etwas anderes zu werden als Schreiner.“

• War das schon ein Angebot als Sänger?
„Nein, das mit dem Singen war anders. Ich habe mich einfach mit Songs beworben. Zuerst war es dann ein Schweizer Management, dann ein Management in Deutschland. Und dann bin ich auch nach Deutschland gezogen, um vor Ort zu sein. Das Business ist ja eigentlich ein Haifischbecken. Ich habe Sasha mal in einem Interview gehört und der sagte, das ist ein Haifischbecken. Das hat mir die Augen geöffnet.“

[PA]

Das könnte dich auch interessieren:

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung