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Pilzesammeln

Gesundes aus dem Wald

published: 20.10.2006

Die meisten Pilze gedeihen am besten im feucht-warmen Klima (Foto: Steinpilz von Gruenewiese86 lizensiert durch CC BY-ND 2.0) Die meisten Pilze gedeihen am besten im feucht-warmen Klima (Foto: Steinpilz von Gruenewiese86 lizensiert durch CC BY-ND 2.0)

Pfifferlinge, Täublinge, Rotkappen, Steinpilze, Maronen oder Champignons – diese und viele andere Sorten essbarer Pilze kannst du in der freien Natur entdecken. Feucht und leicht warm, dieses Klima mögen die Pilze am liebsten. Die Pilzsaison beginnt im Juli/August und endet normalerweise im Spätherbst, doch einige Pilze findest du auch noch im Winter. Was du beim Pilzesammeln beachten solltest und warum die kleinen Fruchtkörper so gesund sind – hier die wichtigsten Infos:

Leicht und gesund
Pilze selbst zu sammeln macht nicht nur Spaß, frisch gesammelt schmecken sie natürlich besonders gut und sind außerdem sehr gesund. Sie enthalten wenig Kalorien, dafür wichtige Ballaststoffe, Mineralien und Spurenelemente – viele B-Vitamine und besonders viel Vitamin D. In Asien hat man Pilze längst als natürliches Heilmittel entdeckt. Sie gelten als krebsvorbeugend, cholesterinsenkend, sollen das Immunsystem stärken und bei Allergien oder Grippe helfen.

Sammeln für Anfänger
Pilze wachsen in jedem Wald. Als Neuling musst du erst einen Blick dafür bekommen, wo du die einzelnen Arten am besten findest. Manche verstecken sich gerne in moosbewachsenen Mulden oder Baumstümpfen. Manche wachsen auf Wiesen, manche nur im Nadel- oder Laubwald. Am Anfang sind die Röhrlinge, welche am Waldboden sprießen, am einfachsten zu bestimmen. Der Pilzexperte weiß, dass man in der Nähe der Fundstelle nach weiteren Pilzen Ausschau halten muss. Die Fruchtkörper der Pilze solltest du entweder abschneiden oder vorsichtig aus der Erde drehen. Reißt du sie aus dem Boden, beschädigst du das darunter liegende Pilzgeflecht im Boden, das so genannte Myzel.

Auf Nummer sicher
Vorsicht Verwechslungsgefahr! Die oberste Regel beim Pilzesammeln lautet: Nur Speisepilze, die du genau kennst, kommen in deinen Korb. Gerade bei Unerfahrenen ist die Gefahr groß, dass sich giftige Exemplare dazwischen schummeln. Beschränke dich zunächst auf wenige Pilzarten, die du genau identifizieren kannst. Bist du dir unsicher, lässt du den Pilz einfach stehen oder nimmst ihn gesondert mit und fragst einen Experten. Weiterhelfen können dir eine Pilzberatungsstelle oder ein Pilzverein. Die meisten Städte bieten spezielle Pilzführungen an. Mach dich schlau. Ein Pilzbuch ist für den Anfang wichtig, um beim Bestimmen sicherer zu werden. Doch ein Buch ersetzt nicht das Wissen von Pilzkennern, daher gilt: erst fragen, dann essen!

Transport und Aufbewahrung
Auch wenn es altmodisch klingt, aber deine gesammelten Pilze transportierst du am besten in einem Korb. In Plastiktüten, Rucksäcken oder Taschen werden sie zu sehr gequetscht und außerdem brauchen sie Luft, um nicht schnell zu verderben.

Auch bei der Lagerung mögen es die Pilze luftig. Locker liegend und ohne Folie halten sie im Kühlschrank ein bis zwei Tage. Am besten ist es jedoch, sie gleich nach dem Sammeln zu putzen und zu verarbeiten. Entweder kommen sie gleich in die Pfanne oder du trocknest sie oder frierst sie ein. Zum Trocknen schneidest du sie nach dem Säubern in dünne Scheiben, legst sie auf ein Backblech und lässt sie bei etwas geöffneter Ofenklappe und circa 40 Grad rund vier Stunden trocknen. Anschließend füllst du sie in ein luftdichtes Glas.

Übrigens: Wäschst du die schmutzigen Pilze mit Wasser, verlieren sie ihr Aroma. Den groben Schmutz entfernst du mit einem Messer, dann kannst du sie mit Küchenkrepp abreiben.

Pilze lecker zubereiten
Pilze solltest du niemals roh essen, denn viele Sorten sind roh giftig. Super schmecken die Pilze, wenn du sie einfach in etwas Butter mit Zwiebeln und Kräutern anbrätst. Nudeln passen gut als Beilage.

Blitzrezept: „Pilz-Toast“
Dafür brauchst du:
2 Scheiben Vollkorntoast
Frischkäse
200 Gramm Pilze
1 Frühlingszwiebel
1 Tomate
etwas Butter zum Braten
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Gib etwas Butter in eine Pfanne und lasse darin die geputzten Pilze, die gehackte Frühlingszwiebel und die in Stücke geschnittene Tomate etwa zehn Minuten braten. Würze das Ganze mit Pfeffer und Salz. Bestreiche die getoasteten Vollkornscheiben mit Frischkäse und gib dann die warmen Pilze darüber. Fertig ist ein einfaches aber leckeres Pilzrezept!

Ein letzter Hinweis:
Pilze enthalten viele gesunde Stoffe, sie sind aber auch ein Sammelbecken für gesundheitsschädliche Schwermetalle. Allzu häufig sollte man sie daher nicht essen.

[TK]

Noch Hunger?

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