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Deine innere Uhr

Im Einklang mit dem Tagesrhythmus

published: 08.11.2006

Jeder Mensch hat seinen individuellen Tagesrhytmus (Foto: SP-Photo/shutterstock.com) Jeder Mensch hat seinen individuellen Tagesrhytmus (Foto: SP-Photo/shutterstock.com)

Warum schwankt unsere Form zu unterschiedlichen Tageszeiten und warum kommen manche Menschen morgens einfach nicht aus dem Bett? Warum sind wir oft vormittags topfit, mittags hingegen erschöpft und brauchen ein kleines Schläfchen? Eine Erklärung hierfür kann die innere Uhr jedes Einzelnen sein.

Im Gleichgewicht
Es gibt kontinuierlich wiederkehrende Zyklen, denen der Körper folgt. Die meisten biologischen Vorgänge des Organismus verlaufen nach einem natürlichen Rhythmus, viele davon wiederholen sich täglich, also innerhalb von 24 Stunden. Das Tageslicht als „Zeitgeber“ spielt dabei eine wichtige Rolle für das Funktionieren deiner inneren Uhr. Es hat Einfluss auf deine Körpertemperatur und darauf, ob du schläfst oder wach bist, ob du aktiv bist oder dich erholen musst. Das merkt man beispielsweise daran, dass häufig bei blinden Menschen die innere Uhr aus dem Gleichgewicht gerät.

Der eigene Tagesrhythmus
Die einzelnen Organe folgen also einem bestimmten 24-Stunden-Rhythmus, sie sind zu gewissen Zeiten mehr oder weniger aktiv, haben unterschiedliche Stoffwechselphasen. Die inneren Zyklen sind bei den meisten Menschen zeitlich sehr ähnlich, trotzdem hat jeder von uns seinen eigenen Tagesrhythmus. Daher sollte man versuchen, seinen Tagesablauf diesem individuellen Rhythmus anzupassen. Das ist jedoch nicht immer möglich, denn wir haben den Tag über viele Verpflichtungen. Doch kann man Hochs nutzen, um zu lernen oder Sport zu treiben. Außerdem ist es wichtig auf den Körper zu hören, wenn er eine Auszeit braucht!

So „tickt“ der Körper
Die Körpertemperatur steigt kurz vor dem Aufwachen deutlich an. Dadurch wird man leichter wach. Am Morgen ist die Verdauung auf Hochtouren, daher ist es günstig, am Morgen ordentlich zu frühstücken.

Vormittags fällt es vielen leichter zu lernen und sich zu konzentrieren. Dieser Zeitraum ist ideal für einen Test oder eine Arbeit. Um die Mittagszeit nehmen die geistige und körperliche Leistung dann erst einmal ab, die Körpertemperatur sinkt.

In der Mittagszeit ist dann wieder der Darm aktiv und braucht viel Blut. Daher ist eine kleine Pause oder ein kurzer Mittagsschlaf von Vorteil, Sport oder andere Action hingegen nicht. Übrigens: Eine üppige Mahlzeit kann die Müdigkeit mittags noch verstärken!

Nachmittags sind die meisten Menschen noch einmal richtig fit, um Sport zu treiben oder wichtige Aufgaben leichter zu erledigen.

Am Abend ist normalerweise die Zeit der Erholung und Entspannung der Hauptorgane. Blutdruck und Körpertemperatur sinken. Der Magen arbeitet kaum noch. Übermäßiges Essen zu dieser Zeit ist nicht sinnvoll.

Wie du lebst
Natürlich ist der tägliche Rhythmus stark von der Lebensweise jedes Einzelnen abhängig. Der Körper passt sich den Gegebenheiten mit der Zeit an. Das merkst du beispielsweise im Urlaub in einer anderen Zeitzone. Der Jetlag ist die häufigste Rhythmusstörung der inneren Uhr: Hier kann es zu Schlafproblemen, Gereiztheit, Konzentrations- oder Verdauungsstörungen kommen. Der Körper braucht bis zu einer Woche, um die innere Uhr umzustellen. Besonders Piloten oder Stewardessen leiden unter diesem Phänomen. Und auch Schichtarbeiter haben damit zu kämpfen, ihren Körper ständig einem neuen Tagesrhythmus anzupassen.

Übrigens: Beginn und Ende der Sommerzeit, wenn wir die Uhr vor- bzw. zurückstellen, wirken auf den Körper wie ein kleiner Jetlag!

Störungen im Schlafrhythmus
Natürlich ist es nicht immer möglich, auf die innere Uhr zu hören und dann zu schlafen, wenn man das Bedürfnis hat. Denn Schule und andere Termine zwingen einem einen bestimmten Tagesrhythmus auf. Doch es gibt Menschen, die besondere Probleme mit diesen vorgegebenen Zeiten haben:
Manche können einfach vor 2 oder 3 Uhr nachts nicht schlafen und sind dann morgens, wenn es zur Arbeit oder zur Schule geht, noch müde. Andere wachen immer extrem früh auf und können dann nicht mehr einschlafen. Am Nachmittag sind sie bereits wieder schläfrig. Es gibt sogar einige Menschen, die nur eine schwache innere Uhr haben. Kaum aufgestanden, sind sie schon wieder müde. Mehrmals am Tag haben sie unter richtigen „Schlafanfällen“ zu leiden. Schlafmediziner und Psychologen können den Betroffenen jedoch helfen!

[TK]

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