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Elektrosmog

Von "Wellensalat" umzingelt

published: 02.12.2006

Elektrische Felder entstehen überall dort, wo elektrische Ladungen auftreten: Sie umgeben Kabel und nicht geerdete Geräte, sobald diese an die Steckdose angeschlossen sind (Foto: Public Address) Elektrische Felder entstehen überall dort, wo elektrische Ladungen auftreten: Sie umgeben Kabel und nicht geerdete Geräte, sobald diese an die Steckdose angeschlossen sind (Foto: Public Address)

Schau dich kurz einmal um: Was steht alles an elektrischen Geräten in deiner Umgebung? Ein Computer oder Laptop, Fernseher, Anlage, Radiowecker, Spielkonsole, Mikrowelle, Lampen, Handy, schnurloses Telefon, Fön, elektrische Zahnbürste - und sicher noch vieles mehr. Du bist Zuhause geradezu umzingelt von modernen technischen Geräten und Strahlenquellen. Kann das noch gesund sein?

Elektrosmog – Was ist das?
Elektrosmog ist ein umgangssprachlicher Sammelbegriff für die alltägliche „Umweltverschmutzung“ durch elektromagnetische Felder und Strahlung. Man unterscheidet zwischen elektrischen und magnetischen Feldern sowie zwischen hoch- und niederfrequenten Feldern. Ein Großteil der Quellen für Elektrosmog befindet sich in deinem Wohnumfeld. Allerdings dringen auch Strahlen von außen in die heimischen vier Wände: etwa von Sendemasten für Mobilfunk, Radaranlagen, Hochspannungsleitungen und Erdstrahlen, denen du nicht ausweichen kannst. Du kannst Elektrosmog nicht sehen und nicht direkt spüren. Mit speziellen Geräten kann man jedoch die Stärke von Elektrosmog im Wohnbereich messen.

Wo gibt es elektrische Felder?
Elektrische Felder entstehen überall dort, wo elektrische Ladungen auftreten: Sie umgeben Kabel und nicht geerdete Geräte, sobald diese an die Steckdose angeschlossen sind. Dabei ist es egal, ob das Elektrogerät an- oder ausgeschaltet ist. Elektrische Felder können keine Wände durchdringen und lassen sich leicht abschirmen.

Wo entstehen magnetische Felder?
Magnetische Felder entstehen nur, wenn Geräte an sind, wenn elektrischer Strom fließt. Gegen Magnetische Felder kann man sich nur schwer abschirmen. Sie durchdringen fast alle Materialien und können sogar in deinen Körper hinein wirken. Je größer die Stromstärke, desto stärker ist auch das Magnetfeld – und umso schädlicher sind die Wirkungen.

Macht die Strahlung krank?
Jeder Mensch reagiert auf elektromagnetische Felder - der eine mehr, der andere weniger. Besonders empfindliche Menschen reagieren stärker auf diese Felder und fühlen sich unwohl. Sie werden krank und wissen nicht warum.

Bist du elektrosensibel, kann sich das ganz unterschiedlich äußern: Du hast vielleicht häufig Kopf- oder Magenschmerzen, bist häufig müde, kannst schlecht schlafen, bist unruhig und nervös, dir kann schwindelig sein, du hast Probleme beim Lernen oder bist anfälliger für Infekte. Doch schon kleine Veränderungen in der Wohnung können helfen. Die Beschwerden verschwinden meist schnell, nachdem die Elektrosmogquelle nicht mehr in unmittelbarer Nähe ist.

Wie schädlich Elektrogeräte tatsächlich sind, ist schwer zu sagen. Hier gehen die Meinungen der Wissenschaftler auseinander. Du bist jedoch auf der sicheren Seite, wenn du zu vielen Geräten einen bestimmten Mindestabstand hältst, besonders beim Schlafen. Viele Geräte – etwa den Rasierer, Fön, Bohrer oder Staubsauger – benutzt man nur kurz, so dass du hier keine Angst haben musst. Doch bei der Mikrowelle, dem Fernseher oder dem Radiowecker kannst du darauf achten, dich nicht unnötig der Strahlung auszusetzen und einen empfohlenen Abstand einzuhalten:

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