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Sportverletzungen

Vorbeugen ist besser

published: 11.12.2006

Auch im Sommer müssen deine Muskeln erst durch ein Warm-up auf Betriebstemperatur kommen (Foto: Maridav/shutterstock.com) Auch im Sommer müssen deine Muskeln erst durch ein Warm-up auf Betriebstemperatur kommen (Foto: Maridav/shutterstock.com)

In die Sportklamotten – fertig - los? Halt! Regelmäßiges Training hält dich zwar fit und gesund, doch besteht beim Sport – ob in der Schule oder privat - auch immer die Gefahr, sich zu verletzten. Ein Ball, der unachtsam im Weg liegt, ein Ohrring, den du nicht rausgenommen hast oder ein Mitschüler, der sich nicht an die Anweisungen des Lehrers hält genügen schon, leichte oder schwerere Blessuren zu riskieren. Wer Sicherheitsmaßnahmen nicht ernst nimmt, falsch trainiert und sich überlastet, tut seinem Körper keinen Gefallen. Sei lieber clever aktiv – so geht’s:

Auf Betriebstemperatur kommen
Warm-up, Stretching und Cool-down heißen die Zauberworte, mit denen du deinen Körper auf den Sport vorbereitest und ihm nach der Belastung zu schneller Erholung verhilfst. Zum Aufwärmen vor dem Training gehören lockeres Laufen sowie Aufwärm- und Dehnübungen. Diese sollten speziell die Muskulatur einbeziehen, welche bei der jeweiligen Sportart besonders beansprucht wird. Beim Fußball sind es beispielsweise die Beine, beim Volleyball die Schultern und Arme. Allgemein gilt, die Belastung im Training langsam zu steigern und nicht gleich in die Vollen zu gehen.

Wichtig: Auch im Sommer, bei hohen Temperaturen, müssen deine Muskeln erst durch ein Warm-up auf Betriebstemperatur kommen!

Das Cool-down ist ebenso wichtig wie die Vorbereitung zum Sport. Dazu zählen Auslaufen, Lockerungsübungen, Entspannungsübungen und Stretching. Pulsfrequenz, Blutdruck, Körpertemperatur und Atmung pendeln sich dabei wieder in den „Normalzustand“ ein. Dein Körper wird schneller wieder fit und deine Muskeln sind bald wieder munter. Bringst du deinen Organismus nicht vorsichtig runter, können Schwindel, Muskelkrämpfe oder Übelkeit die Folge sein.

Faustregel: Bei einem einstündigen Training solltest du zehn Minuten für Warm-up und Cool-down einplanen.

Kein falscher Ehrgeiz
Für mehr Sicherheit im Schulsport, im Verein oder beim privaten Training kannst du einiges tun:
· Achte immer auf deinen Fitnesslevel: Hast du lange nichts mehr getan, darfst du die Belastung erst nach und nach wieder steigern. Werden dir Übungen vorgegeben, bei denen du unsicher bist oder die dich überfordern, heißt es: kein falscher Ehrgeiz. Du musst nicht alles mitmachen. Nimm die Zeichen deines Körpers ernst!
· Vermeide einseitige Belastungen. Ein ausgleichendes Training ist wichtig, damit sich Muskeln nicht unterschiedlich stark ausprägen und so Probleme bereiten.
· Halte die mit dem Lehrer oder Trainer getroffenen Absprachen ein. Wer in Eigenregie Geräte ausprobiert oder extreme Übungen macht, wird schnell zum Opfer seiner Experimentierfreude. Schätze Risiken richtig ein und nehme dabei vor allem Rücksicht auf andere.
· Fairplay in der Sporthalle ist selbstverständlich. Schubsen, ein Bein stellen oder andere festhalten ist uncool und führt oft zu bösen Verletzungen.

Insgesamt gilt: Mit einer guten Kondition und Koordination, sowie einer gut ausgeprägten Muskulatur kannst du dich am besten vor gesundheitlichen Schäden schützen. Untrainierte sind immer gefährdeter, besonders im Schulsport.

Schütze dich!
· Gehe kein unnötiges Risiko ein und trage Schutzkleidung: Helm, Knie- und Ellenbogenschoner sind bei einigen Sportarten Pflicht. Biken oder Skaten ohne Kopfschutz geht gar nicht.
· Wichtig ist auch das Schuhwerk: Spezielle Lauf- oder Hallenschuhe beugen Sprunggelenksverletzungen vor. Sie müssen auf den jeweiligen Sport abgestimmt sein, sie müssen dämpfen, stabilisieren, das Abrollen ermöglichen und Fehlstellungen deiner Füße korrigieren.
· Ohrringe, Ringe, Armbanduhren, Ketten und Piercings können gefährlich werden. Nimm sie vor dem Sport immer ab.
· Bist du Brillenträger? Dann solltest du beim Training ein bruchsicheres Modell oder Kontaktlinsen verwenden.
· Vorsicht vor herumliegenden Gegenständen: Lege Sportgeräte immer an ihren Platz zurück, wenn du sie nicht mehr benutzt, sonst kann jemand schnell darüber stolpern.

Alles klar? Dann steht dem gesunden Sportvergnügen nichts mehr im Wege!

[TK]

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