Auch im Sommer müssen deine Muskeln erst durch ein Warm-up auf Betriebstemperatur kommen (Foto: Maridav/shutterstock.com)Viel Calcium: Das steckt insbesondere in Milch und Milchprodukten (Foto: Evgeny Karandaev/shutterstock.com)Einem strahlenden Lächeln hält der Winterblues nicht stand (Foto: Kseniia Perminova/shuttertsock.com)Elektrische Felder entstehen überall dort, wo elektrische Ladungen auftreten: Sie umgeben Kabel und nicht geerdete Geräte, sobald diese an die Steckdose angeschlossen sind (Foto: Public Address)Will besonders Jugendliche auf das Thema Aids aufmerksam machen - Samy Deluxe (Foto: Public Address)Pickel erscheinen meist dann, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann (Foto: R.Iegosyn/shutterstock.comObst und Gemüse müssen schonen zubereitet werden, sonst verlieren sie ihre Vitamine (Foto: Public Address)

Schwaches Bindegewebe

Was tun bei Cellulite?

published: 15.12.2006

Regelmäßiges Schwimmtraining unterstützt dein Bindegewebe (Foto: Public Address) Regelmäßiges Schwimmtraining unterstützt dein Bindegewebe (Foto: Public Address)

Straffe und zarte Haut, frei von unschönen Dellen oder Dehnungsstreifen – ein Traum. Täglich sehen wir perfekte Menschen, die uns von Plakatwänden entgegenlächeln und sich in der Werbepause leichtbekleidet auf dem Bildschirm räkeln. Doch ein Blick in den Spiegel zeigt uns, dass die Realität anders aussieht: kleine weiße Linien an Bauch und Oberschenkeln, der Po eher eine Orange und die Brust kann der Erdanziehung nicht widerstehen. Bindegewebsschwäche ist kein seltenes Problem und bei vielen zeigt es sich bereits im Wachstum.

Elastisches Gewebe
Dein Bindegewebe – es stützt und hält die Organe deines Körpers zusammen - besteht aus einem Netzwerk von kollagenen Fasern, das vor allem für die Elastizität deiner Haut zuständig ist. Besonders an Brust, Bauch, Hüften und Schenkeln muss das Bindegewebe viel aushalten. Die Beschaffenheit – ob straff oder schlaff - ist in erster Linie Veranlagung. Das Bindegewebe von Frauen ist jedoch von Natur aus lockerer als das von Männern. Das hat auch seinen Sinn: In der Schwangerschaft muss die Haut besonders dehnbar sein - also prinzipiell gut gedacht. Dumm nur, dass die weibliche Haut dadurch auch anfälliger für Unebenheiten ist.

So geht es vielen weiblichen Teenagern: „Ich bin erst 16 und habe schon Dehnungsstreifen an Po und Beinen. In der Pubertät habe ich einige Kilos zugenommen. Nun gehen die kleinen Narben nicht mehr weg. Wie kommt das?“

Überdehnte Haut
Vielleicht kennst du sie nur unter dem Namen „Schwangerschaftsstreifen“, die kleinen Risse im Unterhautgewebe. Doch sie werden auch Wachstums- oder Dehnungsstreifen genannt. Denn sie bilden sich nicht nur bei Schwangeren, sondern auch in der Pubertät – bedingt durch die Hormonveränderungen – oder wenn dein Gewicht stark schwankt. Die zunächst blaurötlichen und später weiß vernarbten Streifen machen sich bevorzugt an Bauch, Po, Beinen, Oberarmen oder Brüsten bemerkbar. Übrigens: Auch Jungs können betroffen sein. Bei starkem Muskelaufbau oder vielen Kilos mehr auf der Waage, macht die Dehnbarkeit der Haut einfach nicht mehr mit. Kleine Hautrisse sind die Folge.

Sichtbare Dellen
Falls es dich beruhigt: 80 Prozent aller Frauen haben Cellulite. Sie macht auch vor extrem schlanken Mädels, Schauspielerinnen und Models nicht halt. Los geht’s häufig in der Pubertät. Die Hormone sorgen dafür, dass Zellen mehr Fett speichern können. Gleichzeitig wird das Bindegewebe lockerer und die Fettzellen blähen sich auf. Das Ergebnis wird als Orangenhaut an den bekannten Stellen sichtbar.

Das Bindegewebe stärken
Blöd ist, dass man die Streifen und Dellen nicht einfach wegzaubern kann. Ob spezielle Massagen, Geräte oder Cremes etwas ausrichten können, ist umstritten. Fest steht: Hast du bereits die Veranlagung zu einem schwachen Bindegewebe, können teure Kosmetik und Pillen keine superstraffe Haut hexen. Es gibt jedoch vorbeugende Maßnahmen, die das Hautbild verbessern und mit denen du dein Bindegewebe unterstützen kannst:

• Kalte Güsse und regelmäßige Zupf- oder Bürstenmassagen bewirken keine Wunder, machen dein Gewebe aber im Wachstum elastischer und durchbluten es gut. Anschließendes Eincremen sorgt für babyzarte Streichelhaut - das gilt auch für Jungs!
• Gymnastik und Schwimmen fördern die Durchblutung deiner Haut. Straffere Muskeln lassen übrigens deine Haut gleich besser aussehen. Also, bleib in Bewegung!
• Bitte nicht nachsalzen! Kochsalz bindet Wasser und bläht die Zellen zusätzlich auf. Fast Food und Fertiggerichte sind meist übersalzen. Greif lieber zu frischen Zutaten, Kräutern und Gewürzen.
• Rauchen ist Gift für deine Haut, denn Nikotin schädigt das Kollagen, welches für die Elastizität verantwortlich ist.
• Wer in kurzer Zeit viel an Gewicht zulegt, ist anfälliger für Gewebsrisse. Auch Crash-Diäten schwächen die Haut. Wenn du dich ausgewogen ernährst und dich regelmäßig bewegst, wird deine Haut es dir langfristig danken.

[TK]

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