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Gehirnjogging

Fit im Kopf

published: 17.01.2007

Unter Gehirnjogging versteht man Übungen, die einzelne Hirnleistungen trainieren (Foto: R. MACKAY PHOTOGRAPHY, LLC/shutterstock.com) Unter Gehirnjogging versteht man Übungen, die einzelne Hirnleistungen trainieren (Foto: R. MACKAY PHOTOGRAPHY, LLC/shutterstock.com)

Brauchst du ewig für deine Schularbeiten? Kannst du dich schlecht konzentrieren? Sitzt du rum und langweilst dich? Dann wird es Zeit, in Schwung zu kommen – mit Gehirnjogging!

Bewegung für die grauen Zellen
Unter Gehirnjogging versteht man Übungen, die einzelne Hirnleistungen trainieren. Es geht nicht nur um dein Gedächtnis, sondern darum, die allgemeine Leistung deines Gehirns und wenig genutzte Fähigkeiten zu verbessern. Auch wenn Übungen zunächst einfach aussehen, sie bringen dein Gehirn richtig auf Trab. Schon mit wenigen Minuten Gehirnjogging täglich steigerst du deine geistige Fitness. Du bist kreativer und flexibler – nicht nur in der Schule – und kannst Probleme leichter lösen.

Fazit: Wer fit im Kopf ist, kann besser lernen und sich konzentrieren, sich besser Sachen merken, schneller reagieren und Dinge checken, ist in der Schule insgesamt aufmerksamer!

Kontakte knüpfen
Dein Gehirn besteht aus mehreren Milliarden Nervenzellen, welche miteinander vernetzt sind. Jede von ihnen hat tausende von Kontakten zu anderen. Was passiert in deinem Gehirn, wenn du es regelmäßig richtig anstrengst? Es wird besser durchblutet, Nährstoffe gelangen schneller an die Stellen, wo sie gebraucht werden und neue Verknüpfungen zwischen den Zellen können entstehen. Durch Denkübungen lernt dein Gehirn, Informationen schneller zu verarbeiten und einzuordnen. Beim Lernen werden die Infos als bestimmtes Muster einer Abfolge von Gehirnströmen verarbeitet. Wird dieses Muster öfter durchlaufen, speichert dein Gehirn es. Du hast dir etwas gemerkt.

Der Wohlfühlfaktor
Hast du das gewusst? Die Leistungsfähigkeit deines Gehirns und wie wohl du dich fühlst, hängen eng miteinander zusammen. Denn wenn deine grauen Zellen topfit sind, haben Frust, Langeweile und Trägheit bei dir wenig Chancen. Stunden vor dem Fernseher oder dem Computerspiel zu verbringen macht träge und faul – nicht nur deinen Körper, sondern auch dein Oberstübchen.

Dein „Arbeitsspeicher“
Gehirnjogging ist nicht nur etwas für alte Menschen, die ihr Gedächtnis vor dem Einrosten schützen wollen. Auch wenn du jeden Tag in die Schule gehst und so dein Gehirn fit hältst, nutzt du noch nicht alle Möglichkeiten deiner grauen Zellen. Hinzu kommt: Stillstand bedeutet Rückschritt. Das gilt auch für dein Gehirn. Seine Leistungsfähigkeit geht ohne Training zurück. Was du dir mühsam erarbeitet hast, verflüchtigt sich nach einiger Zeit wieder. Dagegen solltest du etwas tun!

Doch das Gehirnjogging ist nur ein Baustein, um deinen Geist in Bestform zu halten. Auch körperliche Bewegung ist wichtig, da diese dein Gehirn noch besser durchblutet und es optimal mit Sauerstoff versorgt wird. Da beim Denken Nährstoffe verpulvert werden – sicher hast du schon festgestellt, dass Lernen hungrig macht – möchte dein Gehirn gesund und ausgewogen ernährt werden. Und: Wer ausgeglichen und zufrieden ist, kann besser denken und lernen. Denn unsere Psyche wirkt sich stark auf die geistige Leistung aus – und umgekehrt.

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