Taboulé stammt aus der libanesischen Küche (Foto: Public Address)Das staatliche Biosiegel wurde 2001 von Renate Künast eingeführt (Foto: Bundesumweltministerium)Aus Früchten lassen sich die leckersten Coctails mixen (Foto: Public Address)(Foto: dotshock/shutterstock.com)(Foto: Rostislav_Sedlacek/shutterstock.com)Die meisten Männer haben in der Nacht zwischen einer und sechs Erektionen (Foto: Feel Photo Art/shutterstock.com)Durch ständigen Kontakt mit Wasser und Waschsubstanzen quillt das Keratin in den Nägeln auf  (Foto: shutterstock.com/Master-L)

Leberflecken und Muttermale

Hübsch oder gefährlich?

published: 16.03.2007

(Foto: Podvamp/shutterstock.com) (Foto: Podvamp/shutterstock.com)

Als Lilly klein war, hat sie sich immer einen großen Schönheitsfleck rechts über die Lippe gemalt - wie einst Marilyn Monroe. Dieses besondere Detail machte das Gesicht der berühmten Blondine unverwechselbar und mauserte sich zu ihrem Markenzeichen, das fand Lilly großartig. Allerdings sind Pigmentflecken nicht immer so günstig platziert und hübsch wie bei Marilyn, sondern können ihre Besitzer auch enorm stören. Neben den kosmetischen Vor- und Nachteilen bergen sie in manchen Fällen sogar ein gesundheitliches Risiko. Die Techniker Krankenkasse erklärt, worauf du achten solltest.

Gibt es einen Unterschied zwischen Leberfleck und Muttermal?
Da ist ein Fleck, der vor einem halben Jahr bestimmt noch nicht da war? Es handelt sich sicher um einen Leberfleck. Die entstehen nämlich oft erst im mittleren Lebensalter und sind linsenförmig und glatt. Im Gegensatz zu Sommersprossen ist ihre Färbung dunkler und die Konturen sind schärfer.

Ein Muttermal ist erhaben, das heißt, es liegt leicht gewölbt auf der Haut. Muttermale entwickeln sich entweder aus Leberflecken oder sind schon seit der Geburt da. Muttermale sind eine Anhäufung von so genannten Pigmentzellen in verschiedenen Schichten der Haut. Die Pigmentzellen enthalten Farbstoffteilchen, deren Veränderung zu einem Farbwechsel des Muttermals führen kann. Ihr äußeres Erscheinungsbild ist deshalb sehr unterschiedlich, die Farbpalette reicht von hautfarben über rötlich-hellbraun, mittelbraun bis zu schwarzbraun und schwarz.

Sind Muttermale gefährlich?
Erst einmal brauchst du dir keine Sorgen zu machen, wenn du viele Muttermale und Leberflecken hast. Natürlich können sie dich optisch stören oder an bestimmten Stellen nerven, weil sie durch häufige Reibung gereizt werden, aber ein gesundheitliches Risiko stellen sie generell nicht dar.

Einige Muttermale neigen jedoch dazu, sich im Laufe der Zeit zu bösartigen Wucherungen zu wandeln. Wer also typbedingt sehr viele Pigmentflecke hat, ist statistisch gesehen auch einem größeren Hautkrebsrisiko ausgesetzt. Ein Drittel aller Hautkrebserkrankungen entsteht durch Muttermale. Ob, wann und warum dieser so genannte "schwarze Hautkrebs" entsteht, weiß niemand im Voraus. Wenn schwarzer Hautkrebs im Frühstadium erkannt wird, muss die betroffene Stelle sofort entfernt werden. Nach dieser Operation ist es sehr wahrscheinlich, dass man vollständig geheilt wird.

Von welchen Veränderungen muss man dem Arzt berichten?
Generell solltest du deinen Hautarzt über jede Form der Veränderung deiner Muttermale informieren. Besonders wenn die betroffene Stelle juckt, sich die Farbe oder Form des Flecks verändert hat, er manchmal blutet, schuppt oder du dich verletzt hast. Keine Bange, nicht jede Veränderung muss gleich Hautkrebs sein. Lässt du dich regelmäßig von einem Fachmann untersuchen, dann gehst du auf Nummer sicher.

Ein wachsames Auge
Du kannst mithelfen, das Risiko einer Hautkrebserkrankung zu minimieren. Wenn du deine Leberflecken und Muttermale kontrollierst, kann die ABCDE-Regel dabei als Gedankenstütze dienen:

A steht für Asymmetrie. Verdächtig ist, wenn deine Muttermale nicht mehr gleichmäßig rund oder oval sind.
B steht für Begrenzung. Verdächtig ist, wenn die Grenze der Pigmentflecke unscharf oder zackig verläuft.
C steht für Color (=Farbe). Verdächtig ist, wenn der Fleck sehr scheckig oder farbenfroh ist.
D steht für Durchmesser. Verdächtig sind Muttermale, deren Durchmesser sich verändert oder über fünf Millimeter liegt.
E steht für Erhabenheit. Verdächtig sind erhabene Anteile in sonst glatten Muttermalen.

Dein Hautarzt verfügt über spezielle Geräte, mit denen er feststellen kann, ob diese Veränderungen gefährlich sind oder nicht. Manchmal werden Muttermale auch auf den Verdacht hin entfernt, dass sie irgendwann einmal bösartig werden könnten.

Do's & Don'ts
Kontrolliere deine Pigmentflecke regelmäßig und suche einen Arzt auf, wenn sie sich verändern. In der Regel solltest du mindestens einmal jährlich zum Hautarzt gehen. Oft legen die Ärzte eine Art Fotoalbum an, in dem sie Aufnahmen auffälliger Muttermale festhalten und so besser vergleichen können.

Wenn du zu den Sonnenanbetern gehörst, achte darauf, dass du dich immer eincremst. Mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor verringerst du die Gefahr, dass deine Haut einen Langzeitschaden durch einen Sonnenbrand davonträgt. Am besten, du suchst dir in der Mittagssonne ein schattiges Plätzchen, ganz besonders, wenn du eine helle Haut oder rötliche Haare hast. Generell ist auch hier das Solarium nicht ungefährlich, man sollte es nicht im Übermaß genießen. Diese Tipps gelten aber auch für Menschen, die wenige Muttermale oder Leberflecken haben.

[TK]

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