Fit in den Frühling

Junges Gemüse

published: 09.04.2010

Kohlrabi gehört zum Frühlingsgemüse (Foto: pilipphoto/shutterstock.com) Kohlrabi gehört zum Frühlingsgemüse (Foto: pilipphoto/shutterstock.com)

Von März bis Juni erstreckt sich die wunderschöne erste Jahreszeit: der Frühling. Er bietet nicht nur Anlass, endlich wieder Straßen-Cafés und Parks zu bevölkern, auch kulinarisch hat der Lenz einiges zu bieten. Endlich sprießen in den Gärten wieder Obst und Gemüse. Bevor du jedoch im Supermarkt zugreifst, solltest du auf die Herkunftsbezeichnung achten. Denn besonders Gemüse aus heimischen Gärten ist wegen seiner Frische empfehlenswert. Doch was kann im Frühjahr eigentlich geerntet werden?

Von März bis Juni - ein Überblick

Obwohl es im März noch relativ kühl ist, markiert er die Hauptsaison für Gemüsesorten wie Blattspinat, Champignons, Kartoffeln, Knollensellerie, Radieschen, Rote Beete, Rotkohl, Weißkohl und Rhabarber. Ja, du hast richtig gelesen. Rhabarber wird in der Küche zwar als Obst behandelt, gehört jedoch botanisch gesehen in die Gemüse-Abteilung. Im April kommen dann Lauch, Meerrettich, Kohlrabi, Rettich und Spargel hinzu. Frühlingszwiebeln, Chinakohl, Eisberg- und Bataviasalat haben im Wonne-Monat Hochkonjunktur und der warme Juni bringt schließlich eine unglaubliche Gemüse-Vielfalt in den Erntekorb: Salatgurken, Stangensellerie, Zucchini und Endiviensalat sind nur einige Beispiele.

Saisonal Shoppen: Vorteil im Einkaufskorb

Aber warum eigentlich auf saisonales Gemüse warten? Eisbergsalat und Co. sind schließlich jederzeit im Supermarkt zu bekommen. Erntenah einkaufen und kochen hat jedoch klare Vorteile: Außerhalb der natürlichen Saisonzeit wird Gemüse nämlich im Treibhaus gezüchtet. Es kommt in diesen Fällen meist aus Spanien oder aus Holland und hat etliche Kilometer zurückgelegt, bevor es in unseren Supermärkten landet.
Außerdem sollte man nicht vergessen, dass das Heizen im Glashaus und der Transportweg einen Energieverlust zur Folge haben. Hinzu kommt die oft hohe Belastung der Lebensmittel durch Pestizide.

Regional Shoppen: Vorsprung durch Frische

Der Einkauf von Gemüse aus den heimischen Gefilden sichert nicht nur Arbeitsplätze in der Region, er wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Denn heimische Produkte sind ökologisch sinnvoller, sie sind frischer und haben oft auch einen Nährstoffvorsprung. Durch die kürzeren Transportwege ist das Gemüse oft auch vitaminreicher. Klingt konfus, ist aber logisch: Tomaten können einfach länger am Strauch wachsen und so mehr Nährstoffe speichern. Außerdem hast du als Käufer über die Herkunft und Qualität der Produkte einen besseren Überblick. Denn besonders der deutsche Markt ist mit seinen Gütesiegeln strengen Kontrollen ausgesetzt.

Junges Gemüse

Den Einkaufswagen mit regionalem und saisonalem Obst und Gemüse zu füllen, lohnt sich also auf jeden Fall. Denn auch geschmacklich macht sich hier der Frühling bemerkbar. Beim Biss in die ersten Möhren des Jahres oder in knackige Radieschen lässt sich oft feststellen, dass sie besonders frisch schmecken.
Frühlingsgemüse zeichnet sich durch seine zarte Konsistenz aus, die richtig Lust auf junges Gemüse macht. So viel Frische hat auch einen kleinen Haken: Das "Grünzeug" lässt sich nur für sehr kurze Zeit im Kühlschrank lagern. Doch dafür kann man dann umso mehr essen…

[TK]

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