Sommer, Sonne, Stiche!

Erste Hilfe bei Insektenstichen

published: 15.05.2007

Insektenstiche können zu schmerzhaften Schwellungen führen (Foto: ThamKC/shutterstock.com) Insektenstiche können zu schmerzhaften Schwellungen führen (Foto: ThamKC/shutterstock.com)

Herrlich! Die Sonne scheint dir ins Gesicht und der Frühling macht Lust auf einen langen, warmen Sommer. Und was gehört natürlich zu einem sonnigen Nachmittag im Garten? Na klar: Grillen, kühle Getränke und vielleicht sogar ein Eis. Wenn da nur nicht diese lästigen Mücken, Bienen und anderen Plagegeister wären. Besonders nach dem milden Winter sind sie jetzt zahlreich vertreten. Die Techniker Krankenkasse hat ein paar Tipps, wie der gemütliche Freiluftaufenthalt nicht zu einer einzigen Insektenjagd verkommt und wie man sich im Ernstfall verhält.

Wie schützt man sich?
Natürlich soll man bei dem schönen Wetter nicht ganz darauf verzichten, seine Mahlzeiten im Freien zu sich zu nehmen. Allerdings ist es wichtig, Nahrungsmittel so weit es geht abzudecken, da die leckeren Düfte Insekten über weite Distanzen anlocken. Für Getränke eignen sich dafür beispielsweise Bierdeckel; Kuchen oder Speiseplatten lassen sich gut unter einer Abdeckglocke verstecken, aus Dosen sollte man lieber mit dem Strohhalm trinken.

Doch nicht nur Speisen haben eine anziehende Wirkung auf Bienen und Co., auch der körpereigene Schweißgeruch, Parfüm oder stark duftende Kosmetika können als Insektenbetörer schlechte Dienste erweisen. Es empfiehlt sich, an heißen Tagen öfter zu duschen und auf geruchsintensives Beiwerk möglichst zu verzichten. Es lohnt sich auch, Schälchen mit ätherischen Ölen, beispielsweise Pfefferminz, Lavendel oder Thymian, aufzustellen.

Zedern- und Nelkenöl helfen, auf die Haut aufgetragen, Mücken und Bremsen abzuschrecken. Während der Gebrauch von Insektensprays oftmals wegen des hohen Chemikalienanteils mit gesundheitlichen Risiken einhergeht, können Räucherspiralen die Biester erfolgreich abwimmeln. Um sich nachts vor nervendem Gesumme zu schützen, helfen Moskitonetze und Insektennetze vor den Fenstern.

Wie verhält man sich richtig?
Sind die kleinen Monster erst einmal da, heißt es Ruhe bewahren. Vor allem Bienen, Wespen und Hornissen lassen sich durch wildes Herumfuchteln leicht provozieren. Glücklicherweise entspricht die Behauptung, die gelb-gestreiften Tierchen wären stechwütig und aggressiv, nicht der Wahrheit. Es ist gut, sich langsam und ruhig zu bewegen, in der Regel stechen diese Zeitgenossen nämlich nur aus Angst oder wenn sie nicht mehr fliehen können. Aus diesem Grund sollte man auf keinen Fall einfach drauf hauen, wenn sie sich auf einem Körperteil niederlassen, sondern sie lieber seitlich wegschubsen.

Wer gemütlich draußen essen möchte, achtet besser darauf, was er sich in den Mund steckt. Einfach abzubeißen oder zu trinken, ohne vorher zu schauen, ob sich Insekten auf dem Eis, Kuchen oder in der Apfelschorle tummeln, kann ziemlich gefährlich sein.

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