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Frühlingsgefühle

Hormonchaos im Körper

published: 21.06.2006

Jetzt stehen die Chancen auf Liebe so gut wie  (Foto: shutterstock.com/KAZLOVA IRYNA) Jetzt stehen die Chancen auf Liebe so gut wie (Foto: shutterstock.com/KAZLOVA IRYNA)

Endlich ist er da: der Frühling! Mit ihm erblüht nicht nur die Natur zu neuem Leben - auch die amourösen Gefühle erwachen aus dem Dornröschenschlaf. Aber warum ist die Stimmung im Frühjahr oft ausgelassener als zu anderen Jahreszeiten und warum sind die Flirtchancen besonders hoch? Liegt es an der Sonne, den Temperaturen oder vielleicht an der Tatsache, dass zwar die Tage länger werden, die Röcke dafür aber umso kürzer? Klar, dass die Wissenschaft sich gerne und ausgiebig mit dem Phänomen „Frühlingsgefühle“ beschäftigt.

Überall nur Pärchen – egal, wo man hinblickt
Die Sinne sind im Frühling geschärft - nicht nur für spannende Seminare, sondern insbesondere für zwischenmenschliche „Wissenschaften“. Für Singles ist das beispielsweise die Aussicht, bald nicht mehr dieser einsamen Spezies anzugehören. Für Paare kann es das Hochgefühl bedeuten, sich erneut in den anderen zu verlieben. Dass wir in dieser Zeit stärker für bestimmte Reize empfänglich sind, soll laut Biopsychologen mit unserem Hormonhaushalt zusammenhängen, welcher sich auf den Wechsel der Jahreszeiten einstellt.

Wenn die Sonne wieder ausgiebig und warm scheint, zieht es uns nach draußen: ins Straßencafe oder in den Park. Unter den Sonnenhungrigen ist auch Tom, der heute eine Freistunde hat. Er ist ein gutes Anschauungsobjekt, um die Wirkung der Hormone zu erläutern: Toms Hormone reagieren auf Licht, das durch seine Augen-Netzhaut ins Gehirn gelangt. Die Menge des Lichts steuert in seiner Zirbeldrüse die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Seine innere Uhr, das biologische Zeitempfinden, wird durch den Melatoninspiegel in seinem Körper geregelt.

Zudem hat das Hormon Einfluss auf seine Lust: Im Winter produziert Tom mehr Melatonin, geschlechtliche Prozesse werden dadurch gehemmt. Wenn die Tage wieder länger werden und er viel Zeit im Freien – wie hier im Park – verbringt, sinkt der Melatoninspiegel in seinem Blut und Toms sexuelle Erregbarkeit steigt. Gleichzeitig produziert sein Körper durch den Kontakt mit dem Sonnenlicht Endorphine, körpereigene Glückshormone. Wenn nun also Tina, Meike oder Uta in ihrem neuen Sommerkleid vorbeischlendern, die auch gerade eine Freistunde haben, könnten Toms Gefühle Purzelbäume schlagen.

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