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DFB-Pokal

Nürnberg gewinnt nach Verlängerung

published: 27.05.2007

Die Nürnberger Mannschaft feierte ausgelassen den Sieg des DFB-Pokals (Foto: Public Address) Die Nürnberger Mannschaft feierte ausgelassen den Sieg des DFB-Pokals (Foto: Public Address)

(Berlin) Nichts wurde es mit dem erhofften Double für den VfB Stuttgart. Spielverderber Nürnberg gewann nach 120 Minuten verdient mit 3:2 und sicherte sich damit den ersten großen nationalen Titel seit der Meisterschaft vor 39 Jahren.

Dabei begann es für die favorisierten Stuttgarter vielversprechend: Bereits in der zwanzigsten Minute brachte der Brasilianer Cacau die Schwaben nach einem Abwehrfehler der Nürnberger mit 1:0 in Führung. Diese hielt jedoch nur ganze sieben Minuten, dann vollendete Marek Mintal einen Nürnberger Konter zum 1:1. Cacau, der dem Himmel zuvor überschwenglich für seinen Führungstreffer dankte, war anschließend von allen guten Geistern verlassen und wurde nach einem Faustschlag gegen Andreas Wolf von Schiri Michael Weiner vom Platz gestellt (30.). Fortan mussten die Mannen von Trainer Armin Veh für mindestens 60 Minuten zu zehnt spielen. Dabei hätte es für den VfB gleich im Anschluss (33.) noch schlimmer kommen können, denn Kapitän Meira wurde für ein Brutalo-Foul gegen Mintal nur mit Gelb bestraft. Der einzige schwere Fehler von Schiri Weiner, der die Partie insgesamt souverän leitete. Unglücksrabe Mintal konnte das Spiel nicht fortsetzen und musste mit einer Knieverletzung vom Platz getragen werden. Bis zur Pause egalisierten sich die Teams und kamen zu keinen nennenswerten Chancen. Das sollte sich direkt nach der Pause ändern: Nürnbergs Engelhardt köpfte den Ball nach einer Ecke von Pinola völlig freistehend zum 2:1 in die Maschen (47.). Nürnbergs Coach Hans Meyer hatte zuletzt noch das mangelhafte Kopfballspiel des Nationalspielers kritisiert. Fortan verflachte das Spiel zusehends.

 (Foto: Public Address)(Foto: Public Address)

Nürnberg verpasste es, aus der numerischen Überlegenheit heraus die Entscheidung zu erzwingen, den Stuttgartern mangelte es zunächst an Präzision im Passspiel gegen die sehr gut organisierte Hintermannschaft der Nürnberger. Die beste Aktion der Schwaben in der zweiten Halbzeit führte dann zehn Minuten vor dem Ende doch noch zum Ausgleich: Der insgesamt blasse Hitzlsperger spielte Gomez gekonnt frei, Torhüter Schäfer konnte den Stürmer nur durch ein Foul bremsen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Pavel Pardo sicher. Innerhalb der regulären Spielzeit hatte der VfB sogar noch Möglichkeiten in Führung zu gehen, doch es blieb beim 2:2.

In der Verlängerung schwanden den Stuttgartern, die insgesamt 90 Minuten in Unterzahl agieren mussten, sichtbar die Kräfte. Es folgte der große Auftritt von Nürnbergs Dänen Jan Kristiansen, der vom linken Strafraumeck den Ball unhaltbar in das Tor von Timo Hildebrand drosch (109.). Ein sehenswerter Treffer zum 3:2 und die Entscheidung. Nürnberg holte den Titel damit zum insgesamt vierten Mal. Das Finale der Damen gewann zuvor der FFC Frankfurt durch ein 4:1 nach Elfmeterschießen gegen den FCR Duisburg.

[Sascha]

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