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Signale des Körpers

Wenn der Bauch spricht

published: 24.06.2007

Beim Gähnen streckt sich der Kiefer und entspannt sich, das Herz schlägt schneller und das Gehirn wird besser durchblutet  (Foto: Lapina/shutterstock.com) Beim Gähnen streckt sich der Kiefer und entspannt sich, das Herz schlägt schneller und das Gehirn wird besser durchblutet (Foto: Lapina/shutterstock.com)

Schon gewusst, dass der Körper eine eigene Sprache hat? Jedes Mal, wenn man gähnt, aufstößt oder der Magen knurrt, passiert etwas im Organismus. Doch wer weiß eigentlich, was genau in seinem Inneren abläuft? Die Techniker Krankenkasse hat ein paar Signale des Körpers übersetzt.

Grummeliger Magen
Ups, wie unangenehm: Man sitzt im Kino, um einen herum ist alles still und plötzlich meldet sich der Magen lautstark. Dieses Knurren bedeutet nichts anderes, als dass der Magen trotz Leere aktiv ist. Der fleißige Geselle transportiert nämlich notfalls auch Luft in den Darm. Dafür presst er sich unüberhörbar ringförmig zusammen. Ganz genau entstehen die Knurrlaute übrigens in einem Teil des Zwölffingerdarms, der deswegen auch Knurrdarm genannt wird. Um peinliche Situationen zu vermeiden, hilft ein Glas warmes Wasser.

Das Bäuerchen...
Luft im Magen kann aber auch in eine andere Richting entweichen, nämlich beim Aufstoßen. Meist handelt es sich beim Rülpsen um verschluckte Luft, die aus dem Magen aufsteigt. Vor allem, wenn man sehr schnell isst, schlecht kaut und sich beim Essen angeregt unterhält, gelangt viel Luft in den Bauch. Manchmal sind es aber auch die Gase von kohlensäurehaltigen Getränken, die sich ihren Weg nach draußen bahnen. Steigen also Luft oder Gase auf, drücken sie auf den Trennmuskel zwischen Magen und Speiseröhre und gelangen in selbige. Durch den Druck, mit dem sie den Kehlkopf passieren, entsteht dann das unangenehme Geräusch.

Hicks!
Ein Sprichwort besagt, dass an einen Menschen, der Schluckauf bekommt, gerade intensiv gedacht wird. Aus medizinischer Sicht handelt es sich beim "Hicksen" jedoch um einen Reflex. Wird das Zwerchfell beispielsweise durch einen Schreck, durch Alkohol oder einen vollen Magen gereizt, gerät es aus seinem natürlichen Atemrhythmus und zieht sich mit einem Ruck zusammen. Dabei saugt es Luft ein, wodurch im Bereich des Kehlkopfes das Schluckauf-Geräusch entsteht. Wenn dieser nicht nach kurzer Zeit wieder vergeht, hilft es, warmes Wasser in kleinen Schlucken zu trinken.

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