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After Sun

Hautpflege nach dem Sonnenbad

published: 27.07.2008

Wenn gegen Abend der Strand leer wird, ist es an Zeit, sich daheim um die Pflege der Haut zu kümmern - die wird bei einem Sonnenbad nämlich ziemlich strapaziert (Foto: Public Address) Wenn gegen Abend der Strand leer wird, ist es an Zeit, sich daheim um die Pflege der Haut zu kümmern - die wird bei einem Sonnenbad nämlich ziemlich strapaziert (Foto: Public Address)

Jana und Tom haben endlich Ferien. Lange hat sich das Paar auf seinen Campingurlaub in Südportugal gefreut: Sonne, Strand und Meer. Am ersten Tag wollen die beiden so richtig ausspannen und gönnen sich ein Sonnenbad am Wasser. Um nicht gleich zu verbrennen, cremen sie sich sorgfältig ein - schließlich wollen sie braun und nicht rot werden.

Als beide abends wieder am Campingplatz sind, freuen sie sich über den kühlenden Schatten der großen Bäume. Obwohl weder Jana noch Tom einen Sonnenbrand hat, fühlt sich ihre Haut nämlich irgendwie angespannt und heiß an.

Was passiert beim Sonnenbaden mit der Haut?
Sonnenlicht setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen: aus langwelligen Infrarotstrahlen und kurzwelligen UV-Strahlen. Erstere dringen tief in den Körper ein und sind die Ursache dafür, dass einem warm wird. Die UV-Strahlung wiederum ist gefährlich, da sie die Hautzellen angreift. Zwar wird die größte Menge von der Haut reflektiert, ein Teil dringt jedoch in die Oberhaut ein.

Um sich zu schützen, produziert der Körper dann das so genannte Melanin, ein Pigment, welches für die bräunliche Färbung der Haut verantwortlich ist. Durch den Farbstoff soll der Zellkern vor Schäden an der DNA geschützt werden. Dieser Versuch der Haut, sich gegen die Bestrahlung zu wehren, kostet sie viel Energie. Bei zu intensiver UV-Bestrahlung besteht die Gefahr, dass die Haut vorzeitig altert und runzelig wird. Im schlimmsten Fall verändert die Strahlung die DNA der Zellen und löst so Krebs aus.

Sonnentaugliche Ernährung
Damit die Haut nicht austrocknet, kann man sie auch mit der richtigen Ernährung unterstützen. Feuchtigkeit lässt sich nämlich nicht nur von außen, sondern auch von innen zuführen. Besonders an heißen Tagen ist es deshalb wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Wer mindestens zwei bis drei Liter trinkt, tut seinem Körper einen Gefallen. Am besten geeignet sind stille Mineralwasser oder ungesüßte Tees und Obstsäfte. Auch Obst und Gemüse enthalten viel Wasser, außerdem machen die darin enthaltenen Vitamine die Haut widerstandsfähiger.

Pflege nach dem Sonnenbad
Wer sich länger in der Sonne aufgehalten hat, sollte der Haut anschließend unbedingt etwas Schatten gönnen. Sie braucht Zeit, um abzukühlen und sich zu beruhigen. Meistens ist sie neben der Sonneneinstrahlung auch noch anderen Reizen wie Schweiß oder Sand ausgesetzt. Mit einer lauwarmen Dusche ohne Duschgel befreit man sie am besten von allen unnötigen Stressfaktoren und tupft sie dann vorsichtig trocken.

Anschließend pflegen After-Sun-Produkte. Diese enthalten weniger Fett als andere Lotionen, dafür aber mehr Wasser. So lassen sie sich leichter verteilen. Der "kühlende" Effekt entsteht allein durch Alkoholzusätze und ist schon nach wenigen Minuten wieder verflogen.
Ölige und fetthaltige Cremes oder Bodylotions schaden der aufgeheizten Haut nach dem Sonnenbad eher, da der Fettfilm einen Temperaturausgleich erschwert. Das führt dazu, dass sich die Wärme staut und die Haut noch mehr Stress ausgesetzt wird.
Vorsicht: After-Sun-Lotions sind kein Mittel gegen Sonnenbrand, sondern wirken wegen ihres Alkoholgehalts sogar zusätzlich reizend.

Egal ob Spray, Milch oder Gel, es gilt stets zu beachten, dass das Präparat unparfümiert ist. Die Inhaltsstoffe unterstützen den hauteigenen Reparaturmechanismus und wirken entzündungshemmend auf Rötungen. Wichtig dafür ist Vitamin A, das die Oberhaut stärkt, und Vitamin E, welches den Zellschutz unterstützt. Auch Pflanzenauszüge von Aloe Vera, Holunder oder Johanniskraut sind aufgrund ihrer heilenden, schmerzstillenden Wirkung nützlich.

Aus der Trickkiste
Schon Kleopatra wusste, wie sie ihrer Haut einen Gefallen tut: mit einem Milchbad. Dafür gießt man einfach zwei Liter Vollmilch in die Badewanne mit warmem Wasser und bleibt eine halbe Stunde darin liegen. In Vollmilch sind nämlich viele Substanzen enthalten, die man heutzutage in teuren Kosmetika wieder findet. So kann sich die Haut schnell regenerieren.

Maßnahmen bei Sonnenbrand
Mit einem Sonnenbrand ist nicht zu spaßen. Es ist wichtig, ihn ernst zu nehmen und richtig zu behandeln. Immerhin handelt es sich aus medizinischer Sicht um eine Entzündung der Haut. Besonders, wenn sich auf der Haut Blasen zeigen und man Fieber bekommt, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden. Bei geringeren Verbrennungen helfen feuchte, kühlende Umschläge aus Kamillentee oder Joghurtpackungen.

[TK]

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