Olic und Kompany beim Torjubel (Foto: Public Address)Kürbissuppe ist schnell gemacht. Besonders beeindruckend wird die Präsentation, wenn du die Suppe in der Kürbisschale servierst (Foto: Shutterstock.com/kitty)Vinaigrette ist der Klassiker unter den Salat-Dressings (Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/webtuefu/3620911215/in/photolist-6vY7KH-7gUP6t-9ao7xM-Xothf-9nPFVq-bzZcMw-9YZWQ7-bNWD3i-4CgWb7-a2wYDF-c72LP3-eWv4Hh-pXywpT-bCKVgJ-oR5qmT-fiD9VP-cmkpsW-6zBDhy-nF2K8J-6jiryd-dD98MY-fLvwTR-pvdQ3t-pMJpZC-dfd5ng-9UaXfG-gU8Dp-pXjQwY-4U1bZu-fpZoHz-o6Ej6h-aQmYHx-659Ec9-cAS5Hf-KpFAV-eksAD5-aB457T-fqf5am-bVvtZe-ekJrie-84gWHD-6b2APn-btVkRJ-bGQ8zD-bGQ85B-fqfuxC-o6EyaN-84gQ9e-84jTq3-7Y1hAn" target="_blank">Herrliche Vinaigrette</a> von <a href="https://www.flickr.com/photos/webtuefu/" target="_blank">Webdevil666</a> lizensiert durch <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank">CC BY-SA 2.0</a>)Kann stolz sein auf unsere Jungs: Bundestrainer Jogi Löw (Foto: Public Address)Wie man einen Schwangerschaftstest benutzt, steht auf dem Beipackzettel (Foto: Public Address)Häufiges Duschen entzieht der Haut Feuchtigkeit und Fett (Foto: RomanRuzicka/shutterstock.com)Weiter in großer Form und doppelter Torschütze: Luca Toni (Foto: Public Address)

Einschlafprobleme

Nie mehr Schäfchen zählen

published: 24.10.2007

"Schäfchen zählen" ist keine wirkliche Hilfe bei Einschlafproblemen (Foto: Audran Gosling/shutterstock.com) "Schäfchen zählen" ist keine wirkliche Hilfe bei Einschlafproblemen (Foto: Audran Gosling/shutterstock.com)

Kennst du das? Es ist spät am Abend, eigentlich solltest du längst schlummern, doch du starrst an die Decke deines dunklen Zimmers und kannst einfach nicht einschlafen. Du wälzt dich von einer Seite auf die andere und guckst im 30-Minuten-Takt auf die Uhr. Umso später es wird, desto mehr ärgerst du dich, was das Einschlafen natürlich noch schwerer macht. Schließlich schlummerst du erst in den frühen Morgenstunden ein und quälst dich beim Piepen des Weckers müde und schlapp aus dem Bett. Die Techniker Krankenkasse hat das Thema Einschlafprobleme einmal unter die Lupe genommen.

Fehler vor dem Zubettgehen
"Morgen muss ich um sieben Uhr aus den Federn, darum muss ich spätestens um elf schlafen!" Es gibt viele Menschen, denen es wie dir geht. Sie meinen, dass sie zu einer bestimmten Uhrzeit ins Bett gehen müssen, um am nächsten Tag fit zu sein. Dass der Körper eventuell noch gar nicht müde ist, wird dann häufig einfach ignoriert. Ein stundenlanges Herumwälzen in den Laken ist die Folge. Generell ist es nur dann sinnvoll ins Bett zu gehen, wenn man auch wirklich müde ist.

Mögliche Gründe für Schlaflosigkeit gibt es sehr viele: Wer beispielsweise kurz vor der Nachtruhe noch eine schwere Mahlzeit zu sich nimmt, Kaffee trinkt oder einen aufregenden Film im Fernsehen anschaut, hat oft Probleme, sich richtig zu entspannen. Der Körper ist dann angeregt und nicht aufs Relaxen eingestellt. Die Zeit vor dem Schlafen sollte lieber dazu genutzt werden, den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen. Wichtig ist auch, dass das Schlafzimmer nicht zu warm ist. Etwa 17 Grad Celsius ist die optimale Temperatur, um gut zu schlafen.

Was beruhigt am Abend?
Wer trotzdem Probleme hat, abends zur Ruhe zu kommen, sollte es einmal mit Yoga oder anderen entspannungsfördernden Übungen versuchen. Damit gelingt es leichter, die Gedanken zu bündeln und abzuschalten. Es gibt auch andere kleine Schlafrituale, die dabei helfen, sich vom Tag zu erholen. Beispielsweise dient ein warmes Bad dazu, Körper und Muskeln zu entspannen. Auch ein "Betthupferl", also eine leichte Nachtmahlzeit, oder zehnminütiges Lesen können dazu dienen, aufgewühlte Gedanken zu beruhigen.

Im Alltag etwas ändern
Wer tagsüber Geist und Körper beansprucht, hat gute Chancen auf eine ruhige Nacht. Leider bewegen sich viele Menschen einfach zu wenig. Besonders sitzende Tätigkeiten wie Schulunterricht, Computerspielen oder Lernen beanspruchen lediglich die Konzentration, nicht aber den restlichen Körper. Es ist wichtig, geistigen Aufgaben mit Sport einen Ausgleich zu schaffen. Erstens hilft körperliche Anstrengung beim Abschalten, zweitens schläft es sich mit müden Knochen viel angenehmer.

Auch ein geregelter Tagesablauf trägt dazu bei, abends schneller zur Ruhe zu kommen. Glücklicherweise gleicht ein Tag nicht dem anderen, mit einigen festen Stationen lässt sich der Rhythmus allerdings etwas strukturieren. Beispielsweise sollte man versuchen, zu denselben Zeiten zu essen oder bestimmten Ritualen wie Spazierengehen oder Telefonieren immer zum selben Zeitpunkt
nachzugehen. So gelingt es einfacher, die innere biologische Uhr im Takt zu halten.

Wenn gar nichts hilft...
Manchmal sind Einschlafstörungen ein Zeichen für innere Anspannung, ungelöste Probleme oder emotionale Anstrengung. Wer über einen längeren Zeitraum schlecht oder gar nicht schläft, abends lange wach liegt und grübelt, sollte sein derzeitiges Leben einmal genauer unter die Lupe nehmen: Gibt es vielleicht ein Problem in der Beziehung, Stress in der Schule oder mit den Eltern? Solche psychischen Belange lassen sich zwar tagsüber leicht verdrängen, nachts brechen sie dann jedoch häufig durch und lassen den Betroffenen nicht schlafen. Wer gar nicht weiter weiß, kann sich ruhig auch einmal vom Hausarzt checken lassen, da die Schlafprobleme unter Umständen auch das Symptom einer Krankheit darstellen.

Morgens besser in Schwung kommen
Damit sich der Körper besser auf den anbrechenden Tag einstellen kann, hilft es, das Schlafzimmer nicht komplett abzudunkeln. Wenn das erste Tageslicht ins Zimmer gelangt, stoppt das Gehirn die Produktion des Schlafhormons Melantonin, sodass dein Körper beim Aufstehen schon deutlich wacher ist.

Doch kann es auch vorkommen, dass du früh zu Bett gegangen bist, wunderbar geschlafen hast und dich trotzdem beim Weckerklingeln wie zerschlagen fühlst. Der Grund ist womöglich, dass dein Körper beim Aufwachen in der "verkehrten" Schlafphase ist. Du befindest dich dann nämlich gerade im Tiefschlaf (REM-Schlaf) und wirst aus diesem Stadium herausgerissen, und fühlst dich keineswegs ausgeruht. Für den Körper ist es leichter dann aufzustehen, wenn das Gehirn fast wach ist, beispielsweise vor oder nach dem REM-Schlaf. Kleiner Tipp in diesem Fall: Einfach einmal den Wecker eine halbe Stunde früher als gewohnt stellen und schauen, wie dein Körper reagiert.

[TK]

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