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Verstopfung

Wenn der Bauch zwickt

published: 17.08.2007

Wenns mal wieder länger dauert... (Foto: Public Address) Wenns mal wieder länger dauert... (Foto: Public Address)

Das kennst du bestimmt: Am Sonntag gab es bei den Großeltern leckeren Braten mit Rotkohl und Klößen. Du kannst ganze zwei Teller davon verdrücken, doch am nächsten Morgen kommt das böse Erwachen. Du kannst in der Schule kaum sitzen - der Bauch tut weh, zwickt und zwackt. Du kommst dir selbst vor wie eine gestopfte Gans, hinzukommen unangenehme Blähungen.
Was kannst du nun tun, damit deine Verdauung wieder richtig in Gang kommt?

Hier sind die Verdauungstipps für ein gutes Bauchgefühl!

Morgens anregen: Der eine schwört auf Obstsaft, der andere auf Buttermilch mit Leinsamen, wieder andere auf ein Glas heißes oder kaltes Wasser, um den Darm nach dem Aufstehen in Schwung zu bringen. Alle diese Vorlieben sind legitim und einfach eine Frage des Geschmacks. Es gibt keine festen Gesetze für eine gute Verdauung, jedoch einige einfache Richtlinien:

Viel Flüssiges: Was sagt deine Wasserbilanz heute? Trinke mindestens 1,5 Liter Wasser am Tag. Am besten Mineralwasser, Früchte- oder Kräutertee und Saftschorle. So bleibt der Stuhl weich und mit der Verdauung ist alles im Lot. Alkohol, Cola, Kaffee und Tee entziehen deinem Darm Wasser, er verstopft leichter.

Ballaststoffe vorziehen: Ernähre dich vollwertig und achte auf Ballaststoffe. Die sind vor allem in Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Müsli und Vollkornprodukten. Verwende Fett, Zucker und Salz sparsam.
Beachte: Wenn du deine Ernährung auf Vollwertkost umstellst, kannst du zunächst Probleme mit Bauchzwicken bekommen. Denn dein Darm braucht ein bis zwei Wochen, bis er sich daran gewöhnt hat.

Quellmittel helfen: Du kannst auch Weizenkleie oder Leinsamen – sogenannte Quellmittel – unter dein Essen mischen, zum Beispiel in den Joghurt. Gut sind zudem Trockenfrüchte, etwa Pflaumen. Immer gilt: Viel dazu trinken, damit im Darm nichts verklumpt!

Natürlich essen: Mit Kräutern und Gewürzen kannst du deine Verdauung auf natürliche Weise anregen. Würze Speisen mit Dill, Majoran, Oregano, Rucola, Basilikum, Ingwer, Zimt, Muskat oder Pfeffer.

Extra-Tipp: Besser viele kleine Mahlzeiten, als wenige große. Kaue jeden Bissen gründlich. Denn die Verdauung beginnt bereits im Mund!

Immer in Bewegung: Durch regelmäßigen Sport trainierst du auch deinen Darm – er wird besser durchblutet. Gymnastik, Jogging, Walken oder Ballsport sind prima, am besten täglich etwa 20 Minuten.

Bloß kein Stress: Wer ständig gehetzt ist und unter Strom steht, neigt zu Verstopfungen. Damit der Darm in Schwung kommt, braucht er Ruhe. Gönne dir also regelmäßige Pausen!

Achtung Abführmittel: Mittelchen aus der Apotheke sind für den Akutfall gedacht. Über längere Zeit darfst du Abführmittel nicht einnehmen – und wenn nur in Absprache mit einem Arzt. Nimmst du sie öfter ein, wird dein Darm träge, er muss ja nicht mehr ackern. Außerdem gehen wichtige Mineralien verloren.

Keine Eile: Schwierigkeiten auf dem stillen Örtchen? Je länger der Stuhlgang ausbleibt, desto größer wird der Druck. Plane genug Zeit ein. Lass dich nicht hetzen und vermeide es, stark zu pressen. Vielleicht klappt es morgen besser!

Übrigens: Besonders auf Reisen und in ungewohnter Bewegung solltest du zu unseren Verdauungstricks greifen. Denn hier geht der Darm gerne mal in Betriebsstreik!

Also: Viel trinken, richtig ernähren, genug bewegen und dich nicht stressen lassen – dann klappts auch mit der Verdauung!

Aufgepasst: Wenn die Verstopfung trotz aller Tricks länger als drei Tage andauert, solltest du auf den Fall einen Arzt aufsuchen!

[TK]

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