Schuhwerk für den Herbst

Rutschfest durchs Regenwetter

published: 30.10.2009

Die Qual der Wahl: Gerade beim Schuhwerk muss man auf die saisonalen Gegebenheiten achten (Foto: Public Address)Die Qual der Wahl: Gerade beim Schuhwerk muss man auf die saisonalen Gegebenheiten achten (Foto: Public Address)

Quitsch, Patsch, Schmatz... Wenn es draußen nieselt und grau ist, braucht man eines bestimmt nicht: unangenehm kalte und nasse Füße. Wer außerdem nicht aufpasst, für den wird der Spaziergang zwischen feuchtem, glitschigem Laub schnell zur Schlitterpartie.

Bodenhaftung nicht verlieren!

So schön das bunte Herbstlaub auch ist, wenn die Blätter nach einem Regenguss quer über den Gehweg verstreut liegen, bildet sich durch Nässe und Sand ein rutschiger Schmierfilm, auf dem ihr leicht einmal den Halt verlieren könnt.

Um den Stolperfallen keine Chance zu geben, sollten eure Schuhe eine Sohle mit starkem Profil haben. Vor allem Gummi eignet sich besonders, da es sehr griffig ist. Auch Absatzschuhe sollten in der Schmuddel-Saison lieber einmal den Schuhschrank hüten, da sie weniger Halt bieten und schneller in Schlammlöchern stecken bleiben als ihre flachen Kollegen. Eure Knöchel werden es euch danken!

Nasse Zehen vermeiden

Brrr, Regen von oben, Pfützen von unten, da geht doch nichts über wohlig trockene Füße. Um die Schuhe optimal zu schützen, eignen sich beispielsweise Schuhe, die aus wetterfesten Materialien gefertigt sind. Auch Lederschuhe sind, wenn man sie regelmäßig pflegt und mit Fett imprägniert, wasserdicht.

Eine Schwachstelle für Nässe bieten häufig Nähte, die schlecht verarbeitet sind oder sich zu weit unten am Schuh befinden. Wer beim Shoppen also einen Blick darauf wirft, wie die Schuhe gefertigt sind, braucht sich später weniger zu ärgern. Bei Lederschuhen hilft es übrigens, Nähte und Anschlussstellen intensiv einzufetten, um Wasser abzuhalten.

Schön warm und keine Stinkefüße

Feuchte Kälte schleicht sich langsam die Beine hoch, die Finger werden klamm und die Nase beginnt zu laufen... Da sollen doch wenigstens die Füße mollig warm bleiben. Wer allerdings bei der ersten Herbstwitterung die Winterstiefel aus dem Keller holt, wird anstatt warmer Zehen eher Schweißfüße haben. In der Übergangszeit sollte man also lieber auf stabile Halbschuhe oder Outdoor-Treter zurückgreifen als auf pelzige Moonboots.

Die richtige Ausrüstung gibt Regenwetter keine Chance (Foto: Public Address)Die richtige Ausrüstung gibt Regenwetter keine Chance (Foto: Public Address)

Die sogenannte Innensohle ist für ein angenehmes Klima im Schuh verantwortlich. Sehr atmungsaktiv sind beispielsweise Leder oder Goretex, weniger geeignet sind vor allem synthetische Materialien. Besonders Kunstpelz und Plastik sorgen dafür, dass eure Füße hermetisch abgeriegelt in ihrem eigenen Schweiß "schmoren". In besonders schweren Fällen von Schweißfüßen helfen auch Socken aus natürlichen Materialien oder Einlegesohlen, um die Feuchtigkeit rund um den Fuß aufzusaugen.

Halt und Bewegungsfreiheit

Um nicht ins Straucheln zu kommen, sollten eure Schuhe den Füßen sicheren Halt geben, damit ihr stabil auftreten könnt. Besonders an rutschigen Regentagen sollte das Schuhwerk ruhig über den Knöchel reichen, um ein Umknicken zu vermeiden.

Trotzdem braucht der Fuß besonders an den Zehen genügend Freiheit, um auf Unebenheiten optimal reagieren zu können und die Gelenke zu schonen. Doch führen zu enge Schuhe häufig zu unangenehm riechenden Füßen. Ein Schuhgeschäft solltet ihr deswegen lieber nachmittags aufsuchen, da die Füße dann größer sind als am Vormittag. Wenn ihr entspannt mit den Zehen wackeln könnt, dürfte der Fußgesundheit nichts mehr im Wege stehen.

[TK]

Das könnte dich auch interessieren:

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung