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Gesundheitscheck

Peeptoes und Tops im Winter?

published: 08.12.2007

Offene Schuhe sind zwar auch im Winter schick. Bei Minusgraden aber wenig zu empfehlen (Foto: Nolte Lourens/shuttertsock.com) Offene Schuhe sind zwar auch im Winter schick. Bei Minusgraden aber wenig zu empfehlen (Foto: Nolte Lourens/shuttertsock.com)

Wer schön sein will, muss leiden? Der letzte Schrei? Zum Sterben schön? Mode tut manchmal ganz schön weh, nicht nur sprichwörtlich. Eine Reihe von Trends können dem Fashion-Fan nämlich ernsthaft schaden.

Damit ihr auch in ein paar Jahren noch gesund und munter seid, gibt euch die Techniker Krankenkasse einen Überblick, wovon ihr lieber die Finger lassen solltet.

Gesundheitsfalle Schuhwerk
Besonders der Schuhkauf gibt Anlass zu viel Freude oder Leid. Das Rezept für gesunde Füße lautet, zumindest was High Heels, Plateau-Sohlen und Co. angeht: Je seltener desto besser. Neben Druckstellen und Blasen könnt ihr nämlich auch dauerhafte Schäden davon tragen.

Bei hohen Absätzen verteilt sich das Körpergewicht nicht auf den ganzen Fuß, sondern lastet auf dem Vorfuß, sodass sich dieser dauerhaft verformen kann. Auch eingequetschte Zehen verursachen Beschwerden wie Durchblutungsstörungen und Entzündungen. Schuhe mit Plateau-Sohlen sind oft sehr schwer, außerdem verhindern sie das natürliche Abrollen des Fußes.

Generell geben all diese Schuhvarianten dem Fuß wenig Halt, sodass ihr leicht einmal umknicken oder hinfallen könnt. Füße lieben, genau wie ihr, die Abwechslung. Besonders wichtig ist es, verschiedene Schuhmodelle zu tragen und auf hochwertige Materialien und gepolsterte Fußbetten zu achten. So können sich eure Füße von Ausflügen in höhere Gefilde zumindest gut erholen.

Frostige Nieren
"Kind, trag doch ein Unterhemd!" habt ihr schon oft von euren Eltern gehört? Leider ist das keine spießige Mahnung, sondern tatsächlich ein vernünftiger Rat, den ihr nicht gleich überhören solltet. Wer dauerhaft einen kalten Bauch und Rücken hat, riskiert eine unangenehme Blasen- oder Nierenbeckenentzündung. Zwar sind Shirts in Kombination mit tiefen Hüfthosen momentan total angesagt, wer allerdings ständig ein unangenehmes Ziehen und Brennen verspürt, wird daran wohl kaum Freude haben.

Ähnlich verhält es sich mit den niedlichen Ballerinas, die ihr auch im Winter "nur den einen Abend" anzieht. Zu dünne Sohlen oder offene Schuhe sorgen für frostige Füße, die wiederum schnell zu einer Blasenentzündung führen können. Im schlimmsten Fall wird eine solche Entzündung übrigens chronisch.

Wespentaille gefällig?
Was seine Ursprünge schon im 16. Jahrhundert hat, ist auch heute noch in: die Korsage. Das geschnürte Oberteil sollte damals wie heute für die Idealmaße bei einer Frau sorgen und nimmt einige Verluste inkauf. So behindert die enge Schnürung beim Atmen und führt manchmal sogar dazu, dass FRAU in Ohnmacht fällt. Auch die Wirbelsäule und inneren Organe werden durch die Quetschung in Mitleidenschaft gezogen, so kann es beispielsweise zu Verdauungsproblemen oder sogar Deformationen kommen.

Wer dennoch nicht auf diesen Modetrend verzichten möchte, sollte auf Oberteile zurückgreifen, die die Optik einer Korsage zwar nachempfinden, den Oberkörper jedoch nicht in ein steifes Gefängnis zwängen.

In die Röhre gucken
Enge Röhrenjeans und tief sitzende Hüfthosen sind zwar hip, beim Kauf solltet ihr allerdings auf ein paar Details achten: Ist die Hose zu eng anliegend, kippt das Becken beim Sitzen stark nach vorne. Dadurch wird die Wirbelsäule stark belastet, was zu Rückenschmerzen und Haltungsschäden führen kann. Besonders bei Röhrenjeans erhöht sich auch das Thrombose-Risiko, denn das Blut kann in eingequetschten Adern schwerer fließen. Bei einer Thrombose bildet sich in einem Gefäß dann ein Blutpfropf, der den Blutstrom blockiert, was zu schweren Folgeerkrankungen führen kann.

Wer nicht auf seine Röhrenjeans verzichten will, sollte also darauf achten, den Beinen zwischendurch genügend Bewegungsfreiheit zu geben und eventuell dehnbare Modelle, beispielsweise aus Elasthan, erstehen.

Weiterhin wird vermutet, dass durch dauerhaftes Tragen von zu engen Hosen die männliche Fruchtbarkeit leidet. Die verstärkte Reibung erhöht die Temperatur in den Hoden, wodurch die Spermien geschädigt werden. Aber auch bei Frauen löst die Reibung Probleme wie beispielsweise Pilzinfektionen oder Ekzeme aus. Besonders an heißen Tagen sollte eine allzu enge Hose also lieber im Schrank bleiben.

[TK]

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