Clever Surfen

Sicher unterwegs im Internet

published: 31.07.2008

Wer weiß, worauf man im Internet achten muss, kann im dort viele spannende Erfahrungen sammeln (Foto: Public Address)Wer weiß, worauf man im Internet achten muss, kann im dort viele spannende Erfahrungen sammeln (Foto: Public Address)

Egal, ob als Internet-Anfänger oder geübter Surfer, wer sich regelmäßig im World Wide Web aufhält, sollte gut über Gefahren und Risiken informiert sein. Nur wenn ihr wisst, in welche Fallen User allzu schnell tappen, könnt ihr ohne böse Überraschungen viele neue und spannende Erfahrungen sammeln. Die Techniker Krankenkasse gibt euch einige Surf-Tipps.

Behaltet Daten für euch!
Als Netzanfänger surft ihr am besten zuerst gemeinsam mit Eltern, Lehrern oder anderen erwachsenen Ansprechpartnern, damit ihr einen Überblick über "gute" und "schlechte" Seiten bekommt. Aber auch die Erfahrenen unter euch sollten ihren Eltern ab und an erzählen, was sie im Internet machen.

Grundsätzlich gilt: Informationen über euch, eure Familie oder Freunde werden nie weiter gegeben. Dazu gehören sowohl die persönlichen Daten wie Name, Alter, Adresse, Bankverbindung und Telefonnummer, als auch Angaben solche über euer Aussehen, Körper, Schule oder ähnliches. Haltet eure Passwörter streng geheim und ändert sie ab und zu, damit euch niemand auf die Spur kommt.


Belästigung im Chatroom
Wer gerne chattet, sollte sich genügend Zeit nehmen, um einen geeigneten Chatroom im Internet zu finden. Geeignet bedeutet, dass Moderatoren vor Ort sind, die darauf achten, dass die "Netikette" eingehalten wird. Halten sich User nicht daran, beschimpfen andere oder belästigen sie gar, werden sie in diesem sicheren Raum sofort ausgeschlossen.

Wurdet ihr im Netz schon einmal belästigt?

  • Ja, das war mit sehr unangenehm.

  • Manchmal, aber ich fand es nicht so schlimm.

  • Nein, das ist mir zum Glück noch nie passiert.

Wer regelmäßig in Chatrooms unterwegs ist, kennt das wahrscheinlich: Auf einmal poppt eine Nachricht auf und ein User fordert euch auf, sich in einem eigenen Raum fernab von den anderen zu unterhalten. Ähnlich ist es beim Instant Messaging, wo von vornherein nur ein ausgewählter Personenkreis miteinander spricht. In solchen "privaten Räumen" entzieht ihr euch nicht nur den neugierigen Blicken eurer Mitchatter, sondern auch dem Schutz der Moderatoren. Lasst euch nur auf solche privaten Gespräche ein, wenn ihr den anderen Chatter gut kennt – beispielsweise mit einer Schulfreundin oder einem Bekannten aus dem Sportverein.

Unterhaltet ihr euch dennoch mit Unbekannten, achtet sehr genau darauf, wie das Gespräch verläuft: Falls euch Fragen oder Bemerkungen merkwürdig vorkommen oder ihr euch einfach nicht wohl fühlt, brecht die Unterhaltung sofort ab und benachrichtigt auch den Moderator. Ihr könnt demjenigen ruhig sagen, dass er oder sie zu weit geht, lasst euch nur nicht zu etwas überreden, was ihr nicht wollt.

Cyberfreundschaften im realen Leben?
Im Internet bleibt ihr meistens anonym, was euch die Möglichkeit bietet, Neues auszuprobieren und notfalls schnell wieder von der Bildfläche zu verschwinden. Viele Jungs und Mädchen nutzen diese Grauzone beispielsweise, um erste Flirterfahrungen zu sammeln und probieren aus, wie sie mit dem anderen Geschlecht zurechtkommen – und manchmal trifft Amors Pfeil dabei direkt ins Schwarze.

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