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Perfekt gestylt im Winter

Dreiwetter-Outfit

published: 14.11.2010

Wer mehrere dünne Schichten übereinander trägt, kann sich einfach der Temperatur anpassen (Foto: Public Address)Wer mehrere dünne Schichten übereinander trägt, kann sich einfach der Temperatur anpassen (Foto: Public Address)

Euch im Winter so anzuziehen, dass ihr weder ins Schwitzen geratet noch ständig mit den Zähnen klappert, haltet ihr für ein Ding der Unmöglichkeit? Die Techniker Krankenkasse hat sich von Schülerin Vroni ihre Tricks für ein cleveres und trendiges Winter-Outfit geben lassen.

Schulweg, 8.30 Uhr, wieder einmal Regen:
Auf dem Weg zur Schule muss Vronis Winter-Outfit so manche Herausforderung meistern. Schnell sprintet sie durch den Regen zur Haltestelle, fährt drei Stationen in der überhitzen U-Bahn und marschiert danach durch klirrende Kälte direkt ins warme Klassenzimmer. Dabei will sie natürlich weder frieren noch in ihrem eigenen Saft schmoren. Es muss ein Outfit her, das ihr weder bei Kälte oder Hitze noch bei Zimmertemperatur Probleme bereitet. Gleichzeitig soll es über lange Phasen im Sitzen als auch in Bewegung warm, aber eben nicht zu warm halten – und gut aussehen will sie natürlich auch!

Das Zauberwort lautet "Zwiebelprinzip". Anstatt eines einzigen dicken Wollpullis, der spätestens im Klassenzimmer Vronis Wangen röten würde, trägt sie lieber mehrere dünne Schichten übereinander. Wird ihr zu warm, zieht sie einfach eine aus. Diese Methode hat übrigens den Vorteil, dass Vroni ihr modisches Outfit nicht gegen eine plumpe Marshmallow-Tracht einzutauschen braucht, sondern nach wie vor ihre geliebten Kleidungsstücke tragen kann. Besonders wichtig ist für Vroni natürlich die Kleidung, die direkt auf der Haut aufliegt. Sie sollte warm halten und dafür sorgen, dass entstehender Schweiß optimal von der Haut weggeleitet wird. Ein absolutes Tabu ist dabei Baumwollunterwäsche, denn diese speichert Flüssigkeit und lässt die Haut schnell auskühlen. Damit Vroni auch im trüben Dämmerlicht erkannt wird, ist ihre Jacke zusätzlich mit Reflektoren ausgestattet. Dazu trägt sie wasserfeste, atmungsaktive Schuhe mit griffiger Sohle.

Vronis perfektes Schul-Outfit

Untere Lage: atmungsaktive Funktionsunterwäsche

Zweite Lage: Longsleeve oder dünner Pulli

Dritte Lage: halbdicke Strickjacke aus Baumwolle oder Fleece

Obere Lage: Jacke aus wind- und wasserabweisendem Funktionsmaterial

Zwischenstopp Weihnachtsmarkt, 16 Uhr, klirrende Kälte:
Nachmittags ist Vroni auf dem Weihnachtsmarkt verabredet, doch vorher zieht sie sich lieber noch einmal um. Denn so gemütlich die winterlichen Stände auch anmuten mögen, bei falscher Kleidung wird es nach kurzer Zeit ganz schön frostig. Die Funktionsunterwäsche bleibt, allerdings trägt Vroni über dem Longsleeve nun einen wärmeren Pulli oder eine Strickjacke aus Wolle. Ihr wasserabweisender Anorak hat elastische Gummibündchen an den Ärmeln, damit der Wind auf dem Weg zum Markt nicht durch die Jacke pfeift.

Im Gedränge kommt Vroni nur langsam voran oder betrachtet im Stehen die Auslagen der Buden. Kein Wunder, dass ihr Körper seine Aktivitäten dabei weitestgehend herunterfährt. Besonders ihre Füße verlieren bei so wenig Bewegung schnell an Temperatur. Glücklicherweise fungiert die dicke Gummisohle ihrer gefütterten Stiefel als Polster zwischen Fuß und kaltem Untergrund. Ihre Naturfasersocken lassen den Zehen genügend Raum, um sich frei zu bewegen, und es bleibt ausreichend Platz im Stiefel, um warme Luft zu speichern. Da sie nur einen kurzen Aufenthalt geplant hat, ist die lange Unterhose diesmal im Kleiderschrank geblieben.

Wer auf trendige Accessoires steht, kann besonders mit hippen Mützen, Schals und Handschuhen sein Winter-Outfit aufpeppen. Da der Körper besonders über den Kopf viel Wärme verliert, fehlt natürlich auch bei Vroni weder die kuschelige, neue Mütze noch ihr dazu passender Schal. In ihren Wollfäustlingen wärmen sich die Finger gegenseitig, sodass sie den heißen Teebecher gar nicht unbedingt bräuchte. Da Vroni besonders im Winter häufig mit Blasenentzündungen zu kämpfen hat, achtet sie darauf, dass auch ihr Rücken immer schön warm bleibt – daher wählt sie nie zu kurze oder gar bauchfreie Oberteile.

Endstation Kamin, das Feuer brennt:
Nichts ist schöner, als sich durchgefroren vor einen knisternden Kamin zu kuscheln. Da Vroni direkt von draußen in die heimelige Wärme kommt, beginnt sie sofort zu schwitzen. Also pfeffert sie ihren Pulli und ihr Longsleeve erst einmal in die Ecke. Nachdem sich der Körper an die Temperatur gewöhnt hat, fühlt sie sich zu Hause in ihrem "Kuscheloutfit" am wohlsten. Sowohl die weite Hose als auch das Shirt bestehen aus Naturtextilien. Für die Haut ist es nämlich am gesündesten, wenn Kleidung kaum Anteile an künstlichen Fasern wie Polyester, Nylon oder Viskose aufweist.
Beim Telefonieren in der Küche wirft Vroni lieber ihre Strickjacke über, da es dort bedeutend kühler als am offenen Kamin ist. Ihre Füße werden von Hausschuhen mit Lammfell-Fütterung warm gehalten. Nach diesem schönen Wintertag kuschelt sie sich schließlich in ihr Daunen-Bett, denn frische Luft macht bekanntlich angenehm müde!

[TK]

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