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Test: Winterhaut

Wie gut kennt ihr eure Haut?

published: 30.01.2010

Im Winter strapazieren niedrige Temperaturen und trockene Heizungsluft  die Haut (Foto: Public Address)Im Winter strapazieren niedrige Temperaturen und trockene Heizungsluft die Haut (Foto: Public Address)

Besonders im Winter leiden viele Menschen unter trockener, spröder Haut. Niedrige Temperaturen und trockene Heizungsluft greifen die Haut an und entziehen ihr wichtige Fette und Feuchtigkeit. Wer seinen strahlenden Teint auch während der kalten Jahreszeit erhalten will, sollte sich mit der richtigen Hautpflege auskennen. Die Techniker Krankenkasse testet euer Wissen rund ums Thema.

  1. Warum werden die Lippen im Winter besonders schnell spröde?

    1. Die Lippen besitzen weder Talg- noch Schweißdrüsen, die für Fett und Feuchtigkeit sorgen könnten. Außerdem fehlt eine robuste Hornschicht fast völlig.

    2. Da man im Winter öfter heiße Getränke zu sich nimmt, sind die Lippen stärker strapaziert.

    3. Die Lippen bestehen zu einem größeren Anteil aus Wasser als die restliche Haut, darum bemerkt man Feuchtigkeitsverlust dort am schnellsten.

  2. Die Talgdrüsen fahren ihre Produktion mit sinkender Temperatur herunter. Ab wie viel Grad Celsius produzieren sie kaum noch eigenes Hautfett?

    1. Ab -8° Celsius

    2. Ab 0° Celsius

    3. Ab 8° Celsius

  3. Wie schützen Fette die Haut?

    1. Ein Fettfilm verleiht der Oberhaut Stabilität und verhindert, dass die in den Zellen gespeicherte Feuchtigkeit allzu leicht verdunstet.

    2. Fette verschließen die Poren, sodass keine Wärme nach außen dringen kann.

    3. Die Haut kann sich aus ihrem Fettfilm immer so viel Feuchtigkeit herausziehen, wie sie gerade benötigt.

  4. Welche Pflege sollte man der Winterhaut zukommen lassen?

    1. Da mehr Zellen im Winter absterben, sollte man die Haut öfter peelen.

    2. Man sollte vor allem fetthaltige Produkte wie Nachtcremes oder Wasser-in-Öl-Emulsionen verwenden. Zusätzlich braucht die Haut feuchtigkeitsspendende Lotionen.

    3. Damit die Eigenproduktion von Talg angeregt wird, sollte man die Haut kaum eincremen.

  5. Warum sollte man bei Minusgraden keine leichten Feuchtigkeitscremes benutzen?

    1. Sie enthalten so viel Wasser, dass sie direkt auf der Haut gefrieren können bzw. die Haut zu stark kühlen.

    2. Die Haut ist so stark ausgetrocknet, dass sie solche Produkte sehr schnell absorbiert. Dadurch verstopfen die Poren.

    3. Die Haut verlässt sich auf die Feuchtigkeitszufuhr von außen und hört auf, eigene Feuchtigkeit zu speichern.

  6. Die Haut lässt sich auch von Innen unterstützen. Wie?

    1. Fettreiche Ernährung hilft der Haut, ihren Fettfilm zu erhalten.

    2. Regelmäßige Mahlzeiten sorgen dafür, dass die Haut gleichmäßig mit Nährstoffen versorgt wird.

    3. Man sollte viel Obst und Gemüse essen und mindestens zwei Liter am Tag trinken.

  7. Warum sollte man im Winter nicht zu häufig heiß baden, um sich aufzuwärmen?

    1. Das heiße Wasser entzieht der Haut noch mehr Fett. Außerdem schädigen zu häufige Reinigungsprozesse den Säureschutzmantel.

    2. Da die Haut im Winter kältere Temperaturen gewohnt ist, kommt es schneller zu Verbrennungen.

    3. Die Haut wird durch den ständigen Wechsel zwischen kalter Außentemperatur und heißem Bad stark strapaziert.



[TK]

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