Orangen sind im Winter eine leckerere Vitaminquelle (Foto: Public Address)Auch an den Festtagen solltest du täglich Gemüse und Obst zu dir nehmen (Foto: Public Address)Salat am Abend bedeutet Schwerstarbeit für deine Verdauung (Foto: TK)Die Qual der Wahl: Brille oder Kontaktlinsen? (Foto: vvoe/shutterstock.com)Zu stark aufgedrehte Lautsprecher schädigen das Gehör dauerhaft (Foto: Public Address)Zu Hause lassen sich Muskeln auch ohne Zusatzgeräte aufbauen (Foto: Public Address)Eines der Top-Themen im Help-Forum von Scoolz heißt "Weiße Pickel am Penis" (Foto: CHAjAMP/shutterstock.com)

Hinter den Kulissen

"Lange Nacht der Industrie"

published: 27.11.2008

"Die lange Nacht der Industrie" in Hamburg bot eindrucksvolle Kulissen wie hier bei Eurogate (Foto: Public Address)"Die lange Nacht der Industrie" in Hamburg bot eindrucksvolle Kulissen wie hier bei Eurogate (Foto: Public Address)

"Ketchup muss pulvrig sein, soll nach Tomaten schmecken und es darf nicht erst ein Schuss Wasser heraus kommen, wenn man ihn öffnet." Gespannt lauschen etwa zwölf Menschen in weißen Kitteln mit Helm auf dem Kopf und riesiger mehr oder weniger rutschender Schutzbrille auf der Nase, während vorne erklärt wird, wie das Unternehmen "National Starch" mit verschiedenen Stärkesorten Struktur und Geschmack von Lebensmitteln bestimmt.
Es ist Donnerstag, der 13. November, und draußen bereits dunkel. Zum ersten Mal öffnen an diesem Abend sechzehn Hamburger Unternehmen ihre Tore zur "Langen Nacht der Industrie" und führen Interessierte durch ihre sonst verschlossenen Räume. Der Stärkehersteller und -verarbeiter "National Starch" bildet die erste Station der Tour Fünf. Weitere Touren an diesem Abend fahren unter anderem Airbus, Vattenfall, Eurogate und Mercedes-Benz an.

Die Besucher bilden eine bunte Mischung aus älteren Leuten, die sich einfach für die Hamburger Industrie interessieren, und jungen Menschen, die nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz Ausschau halten. Auch Schüler nutzen diese Gelegenheit, ein Unternehmen mal hautnah kennen zu lernen, Chefs mit Fragen zu löchern und am Ende eventuell neben der Bewerbungsmappe auch einen guten bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Gerade, wer sich sonst vor verkrampften Vorstellungsgesprächen fürchtet, kann so mal ganz locker und unverfänglich mit Arbeitgebern und Ausbildern plaudern, die sich an diesem Abend extra viel Zeit nehmen.

Freundlich und ein bisschen aufgeregt zeigen uns die Angestellten von "National Starch" das Labor, in dem sie die Qualität der Stärke testen und das einem Schul-Chemieraum ähnelt. Danach geht es weiter in die Versuchsküche, die mit ihren kleinen Herdplatten und Kühlschränken an Zuhause erinnert und in der beispielsweise ausprobiert wird, welche Stärke sich am Besten für Pudding eignet. Begeistert erzählt eine Lebensmittelchemikerin, dass hier Menschen aus 20 verschiedenen Ländern arbeiten und man dadurch auf viele Kulturen trifft. Untereinander sprechen die Mitarbeiter deshalb fast nur Englisch. Auch die Berufe sind hier vielfältig und reichen vom Betriebswirt über den Elektroniker bis zum Chemielaborant. Ausbildungen bietet "National Starch" zum Mechatroniker und zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik an.

Nächste Seite

Seite: 1 | 2

Links

Homepage zur Veranstaltung

Das könnte dich auch interessieren:

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung