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Wachstum

Gut gewachsen?

published: 15.05.2009

Zu groß oder zu klein? Die körperlichen Veränderungen während der Pubertät verunsichern viele Jugendliche (Foto: Public Address)Zu groß oder zu klein? Die körperlichen Veränderungen während der Pubertät verunsichern viele Jugendliche (Foto: Public Address)

Die Körpergröße ist besonders in der Pubertät ein großes Thema. Kein Wunder, schließlich verändert sich das Äußere in diesem Lebensabschnitt sehr stark. Im ständigen Vergleich mit den Klassenkameraden und anderen Gleichaltrigen häufen sich schnell Fragen und Unsicherheiten: Bin ich zu groß oder zu klein? Wachse ich noch? Ist bei mir alles normal? Die Techniker Krankenkasse hat für euch einige wichtige Informationen zusammengestellt.

Wachsen in Schüben
Das Wachstum eures Körpers verläuft grob in drei Phasen. In den ersten drei Lebensjahren wachst ihr recht schnell, im Schnitt insgesamt etwa einen knappen halben Meter. Bis zur Pubertät legt ihr dann durchschnittlich pro Jahr fünf bis sechs Zentimeter zu, bis ihr dann in der Pubertät noch einmal richtig "Gas" gebt. Das, was eure Eltern vielleicht als "über Nacht in die Höhe schießen" bezeichnen, nennen Wissenschaftler auch den "puberalen Wachstumsschub". Dieser findet bei Mädchen etwa im Alter von 13 Jahren, bei Jungs etwa mit 14 statt.

Normalerweise ist euer Längenwachstum am Ende der Pubertät abgeschlossen, bei Mädchen also etwa mit 15 Jahren und bei Jungs im Alter von ungefähr 17 Jahren. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass ihr nun nicht mehr wachst, Spätentwickler können sogar noch bis zum 21. Lebensjahr wachsen. Der Körper selbst verändert sich in "Form und Fülle" noch etwa bis zum 20. Lebensjahr, die typisch weiblichen bzw. männlichen Merkmale bilden sich nach und nach aus.

Blick in die Zukunft
Wenn ihr genau wissen wollt, ob ihr noch im Wachstum steckt, können Internisten behilflich sein: Dank einer Röntgenaufnahme lässt sich nämlich feststellen, ob sich der Körper noch im Wachstum befindet. Ist die so genannte "Wachstumsfuge" am Mittelhandknochen noch geöffnet, ist das Knochenlängenwachstum nicht abgeschlossen.

Um eure endgültige Körpergröße ungefähr vorauszusagen, gibt es eine Faustregel. Dr. Karin Anderson verrät: "Ihr müsst die Körpergröße eurer beiden Eltern (in cm) addieren und diese Summe durch zwei teilen. Jungen müssen dann zu diesem Mittelwert 6,5 cm hinzurechnen, Mädchen 6,5 cm abziehen. Der so erhaltene Wert soll dann der möglichen erreichbaren Größe entsprechen."

Alles normal?
Fühlt ihr euch verunsichert, weil eure Klassenkameraden schon weiter oder weniger weit entwickelt sind? Vergesst nicht, dass die Wachstumsphasen sehr individuell sind und bei jedem Menschen unterschiedlich verlaufen. Um euch zu vergewissern, solltet ihr an der Jugendgesundheitsuntersuchung J1 teilnehmen. "Diese kostenlose Untersuchung im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen dient dazu, die Entwicklung von zwölf- bis 15-jährigen während der Pubertät zu beurteilen und beispielsweise krankhafte Entwicklungsverzögerungen rechtzeitig festzustellen, um eine Behandlung einleiten zu können", so Dr. Karin Anderson. Sprecht mit dem jeweiligen Arzt über eure Bedenken und informiert euch über alles, was eure körperliche Entwicklung angeht.

[TK]

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