Fitness im Freien

Sportlich am Strand

published: 31.05.2009

Sommer, Sonne und Meer sorgen im Urlaub für gute Laune (Foto: Public Address)Sommer, Sonne und Meer sorgen im Urlaub für gute Laune (Foto: Public Address)

Pünktlich zur warmen Jahreszeit bevölkern sich auch wieder die Strände - ganz egal, ob am Meer, See oder im Schwimmbad. Die richtige Gelegenheit für Sportfans, sich an der frischen Luft bei Beach-Volleyball, Badminton, Beach-Soccer oder Frisbee auszutoben. Tatsächlich ist es sehr gesund, am Wasser sportlich aktiv zu sein. Meist sorgt eine laue Brise dafür, dass Staub und Abgase vom Wasser gen Land gepustet werden und ihr befreit durchatmen könnt. Die Bewegung im weichen Sandstrand stimuliert eure Fußreflexzonen und wirkt somit positiv auf den gesamten Organismus. Gleichzeitig werden die Muskeln gut trainiert, da der Widerstand des Sandes die Bewegungen erschwert.

Allerdings verlangen hohe Temperaturen und Sonneneinstrahlung dem Körper einiges ab, besonders eure Haut und der Kreislauf werden stark beansprucht. Die Techniker Krankenkasse hat Tipps, wie ihr euren Körper nicht überfordert.

Achtung, Verbrennungsgefahr!
Eine leichte Brise täuscht schnell darüber hinweg, wie stark die Sonne vom Himmel brennt. Besonders im Wasser, welches die Strahlen an seiner Oberfläche reflektiert, lauft ihr schnell Gefahr, euch einen schlimmen Sonnenbrand zuzuziehen. Achtet deshalb darauf, dass ihr euch stets mit Sonnencreme schützt, die einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor hat. Diesen Schutz müsst ihr nach dem Baden unbedingt erneuern - auch bei wasserfester Creme - und besonders empfindliche Partien wie den Nacken, die Augenlider, Ohren und Nase eincremen.

Damit die bloße Haut nicht permanent der Sonne ausgesetzt ist, tragt außerhalb des Wassers am besten leichte Kleidung. Sie sollte locker sitzen und nicht eng am Körper liegen, um euch nicht zusätzlich aufzuheizen. Baumwolle eignet sich hier besonders gut, da das eng gewebte Material keine Sonne durchlässt und die Luft dennoch zirkulieren kann. Eine Kopfbedeckung wie ein Tuch oder eine Baseballkappe schützt euch zusätzlich vor einem Sonnenstich.

Pausen einlegen
Zumindest um die Mittagszeit solltet ihr eine etwas längere Pause einlegen und die Sonne meiden. Bei großer Hitze sorgt der Körper für Kühlung, indem er die Gefäße eurer Haut weit stellt und mehr Schweiß produziert. Wenn der Schweiß dann verdunstet, kühlt das die Haut und trägt dazu bei, die Körpertemperatur konstant zu halten. In der extremen Mittagshitze kann zusätzliche körperliche Belastung dazu führen, dass dieses Kühlsystem versagt. Durch Flüssigkeitsmangel und Überhitzung kann es dann zu Beschwerden wie Erschöpfung, Übelkeit oder Kopfschmerzen, Schwindel bis hin zum Hitzschlag kommen.

Viel trinken!
Bei körperlicher Aktivität in großer Hitze verliert der Körper viel Flüssigkeit - und mit ihr Elektrolyte und Mineralstoffe. Vergesst darum nicht, diesen Wasserverlust wieder auszugleichen, indem ihr wesentlich mehr trinkt. Zu den normalen zwei bis drei Litern Flüssigkeit am Tag solltet ihr bei hohen Temperaturen ruhig ein bis zwei Liter zusätzlich zu euch nehmen. Am besten eignen sich dafür übrigens Saftschorlen (im Verhältnis 1 (Saft) zu 3 (Wasser)), natriumreiches Mineralwasser oder ungesüßte kalte Früchtetees.

[TK]

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