Rezept-Tipp

Pikante Pasta mit Pilzen

published: 03.10.2009

Vor allem auf die Qualität der Pilze kommt es an (Foto: Public Address) Vor allem auf die Qualität der Pilze kommt es an (Foto: Public Address)

Im Herbst sprießen im Wald die Pilze. Das ist die perfekte Jahreszeit, um die kleinen schmackhaften Keimlinge frisch auf den Tisch zu bekommen. Dank schneller Vertriebswege gibt es frische Wildpilze inzwischen auch im Supermarkt um die Ecke. Für dieses leckere und leicht pikante Rezept könnt ihr die Wildpilzmischung verwenden, die euer Geschmack oder Geldbeutel hergibt. Es müssen nicht immer teure Steinpilze sein. Genauso eignen sich Pfifferlinge, Maronen, Kräuterseitlinge oder der in Mode gekommene Shiitake-Pilz.

Besonders gesund macht die Zusammenstellung übrigens die Verwendung von Chili. Der Scharfmacher Capsaicin ist ein Multitalent in Sachen Gesundheit und beugt Entzündungen der Magenschleimhaut und des Dünndarms vor und wirkt antibakteriell. Bei chronischen Erkältungspatienten wird das Alkaloid erfolgreich angewendet und wirkt dort schleimlösend. Auch Pilze enthalten gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe: Neben Vitaminen und verschiedenen Mineralstoffen wie Kalium, Phosphor, Eisen und Magnesium besitzen die begehrten Waldbewohner viel pflanzliches Eiweiß und verfügen etwa über ähnliche Nährwerte wie Gemüse.

Pikante Parpadelle mit Wildpilzen

für vier Personen

Achtung: Auf keinen Fall selbst sammeln

Auf keinen Fall in den Wald gehen und dort selbst Pilze sammeln. Denn dass Pilze giftig sein und zu ernsthaften Gesundheitsschäden führen können, sollte sich auch außerhalb von Gourmet-Küchen längst herumgesprochen haben. Hilfe bieten im Notfall Pilzberatungsstellen an, die es in großer Zahl in Deutschland gibt, etwa an Universitäten.

Leider speichern Pilze in ihren Fruchtkörpern auch Schadstoffe, die sich bei regelmäßigem Verzehr im menschlichen Körper ablagern. Deshalb solltest du Wildpilz-Gerichte nicht mehr als einmal pro Woche essen.


500g Parpadelle
400g Wildpilze
1 Knoblauchzehe
1 kleine getrocknete Chilischote
1 halbe Zitrone

Frische, glatte Petersilie
40g Butter
Parmesankäse
Olivenöl
Meersalz
Pfeffer

So wird´s gemacht

Zuerst die Pilze ordentlich putzen. Dabei solltet ihr die kleinen Keimlinge von Erde oder unschönen Stellen befreien. Schlechte oder matschige Pilze aussortieren. Dann sollten die Pilze gründlich gewaschen werden, um der Gefahr des Befalls mit dem Fuchsbandwurm entgegenzuwirken. Pilze und andere bodennahe Waldfrüchte können von den Bandwurmeiern befallen sein und so in den menschlichen Organismus gelangen. Mit einer gründlichen Wäsche oder spätestens mit dem Braten (über 60 Grad C) ist die Gefahr aber gebannt.

Dann das Olivenöl in eine Pfanne geben und die Pilze darin anbraten. Nach wenigen Minuten die gehackte Chili und die Knoblauchzehe dazu geben und vorsichtig mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss den Saft von der Zitrone in die Pfanne geben und die Petersilie untermischen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Nudeln kochen. Anschließend die Pilzmischung von der Pfanne in einen großen Topf füllen, dazu die Butter und etwas geriebenen Parmensankäse geben und alles gut mischen. Guten Appetit.

[TK]

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