Expertin Dr. Karin Anderson bewantwortet häufige Fragen zum Thema Liebe und Sexualität (Foto: Public Address)Drei neue Broschüren liefern Aufklärung für Teenager (Foto: BZgA)Läufer beim Marathon: Die Belastung durch Laufschuhe ist offenbar weit höher als bisher angenommen  (Foto: Public Address)Expertin Dr. Karin Anderson bewantwortet häufige Fragen zum Thema Liebe und Sexualität (Foto: Public Address)Expertin Dr. Karin Anderson bewantwortet häufige Fragen zum Thema Liebe und Sexualität (Foto: Public Address)Salat für die kalte Jahreszeit (Foto: Public Address)Das Gemüse bleibt knackig, wenn es im Wok zubereitet wird  (Foto: Public Address)

Rezept-Tipp

Hausgemachte Fischstäbchen

published: 23.01.2010

Fischstäbchen in Fischform: Wer sie selbst macht, weiß was drin ist (Foto: Public Address)Fischstäbchen in Fischform: Wer sie selbst macht, weiß was drin ist (Foto: Public Address)

Einst gab es einen alten Kapitän, der durch das deutsche Werbefernsehen segelte und behauptete, den Kindern die frischsten und leckersten Fischstäbchen zu bringen. Auch wenn der alte Seemann bei der Jugend ganz besonders gut ankam: So richtig sicher sein konnte sich niemand, was in den goldbraunen Happen steckte. Frisch waren sie jedenfalls nicht, sondern kamen stets aus der Tiefkühltruhe.

Zwar besagen die Leitsätze des Deutschen Lebensmittelbuchs, dass Fischstäbchen mindestens zu 66 Prozent aus Fischfilet bestehen müssen. Aber wer auf Nummer sicher gehen will, macht seine Fischstäbchen am besten gleich selbst. Denn dann schmecken sie nicht nur besser, sondern man weiß auch genau was drin ist.

Für die Gesundheit ist Fisch nämlich in jedem Fall ein Gewinn. Die Wassertiere enthalten die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Diese ungesättigten Fettsäuren können vom Körper nicht selbst hergestellt werden und schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch das die Knochendichte bestimmende fettlösliche Vitamin D findet sich in Fisch. Seefisch ist darüber hinaus eine gute Quelle für das wichtige Spurenelement Jod. Zu oft sollte Fisch aber nicht verzehrt werden. Wer mehr als zweimal die Woche Fisch isst, riskiert damit eine höhere Schwermetallbelastung.

Die Techniker Krankenkasse hat sich für euch an den Herd gestellt und Fischstäbchen selbst gemacht.

Hausgemachte Fischstäbchen

für zwei Personen

500 g frisches Fischfilet
(Dorsch, Seelachs oder Rotbarsch)
Saft einer halben Zitrone
2 Scheiben Vollkorntoast
1 kleine Zwiebel
2 EL gehackte Petersilie
1 TL Salz, Pfeffer
1 Ei

Für die Panade
4 Scheiben Vollkornbrot (Dinkel)
Sesam
1 Ei

So wird´s gemacht
Zuerst den Fisch waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Nun muss das Fischfiltet zu einer Masse verarbeitet werden, aus der dann die Fischstäbchen gemacht werden. Das geht am besten mit einem Fleischwolf. Wer keinen hat, kann auch eine Küchenmaschine nehmen oder den Fisch gründlich kleinhacken. Das Filet dann in eine Schüssel geben und mit der klein gehackten Zwiebel, der Petersilie, dem zerbröselten Toastbrot und dem frischen gepressten Zitronensaft gründlich mischen und mit Meersalz und Pfeffer abschmecken. Als Bindemittel ein Ei unter die Masse heben. Für die Panade das Vollkornbrot ohne Rinde zerbröseln und zu gleichen Teilen mit dem Sesam mischen. Nun könnt ihr aus der Masse Stäbchen formen, diese mit Ei bestreichen und gleichmäßig in der Panade wälzen.

Anschließend müssen die Stäbchen gut durchgaren. Dazu eignet sich am besten eine beschichtete Pfanne, denn dann funktioniert das Braten auch mit wenig Öl. Wenn die Fischstäbchen ausgebacken sind, könnt ihr sie einen Augenblick auf Küchenpapier legen. Dann mit einem frischen, knackigen Salat und etwas Zitronensaft servieren. Guten Appetit.

[TK]

Noch Hunger?

Das könnte dich auch interessieren:

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung