Ernährungs-Studie

Erhöhtes Krebsrisiko durch Softdrinks

published: 11.02.2010

Softdrinks erhöhen das Krebsrisiko deutlich (Foto: Public Address)Softdrinks erhöhen das Krebsrisiko deutlich (Foto: Public Address)

Schon der Genuss von zwei oder mehr Gläsern Cola oder Limonade in der Woche erhöht das Krebsrisiko. Das konnten nun Forscher der University Of Minnesota in einer neuen Studie belegen. Demnach erhöht sich das Risiko, an Bauchspeicheldrüsen-Krebs zu erkranken um 87 Prozent, schrieben Mark Pereira und Kollegen in der Fachzeitschrift "Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention".

Die Untersuchung basiert auf der Singapore Chinese Health Study, die 60.524 Teilnehmer rund 14 Jahre lang samt Ernährungsgewohnheiten, Umweltbedingungen und Lebensstil beobachte. Die Teilnehmer, die pro Woche zwei oder mehr Softdrinks zu sich nahmen, hatten ein um 87 Prozent höheres Erkrankungsrisiko als Menschen, die keine Cola oder Limonade tranken, so die Forscher.

Die Ursache sehen die Wissenschaftler in einer erhöhten Konzentration von Insulin im Körper, die durch die großen Mengen an Zucker in den Getränken entsteht. Die Zahl der aufgetretenen Krebsfälle sei zwar gering, so Pereira, aber es handele sich um eine klare statistische Beziehung - unabhängig von anderen Faktoren wie Rauchen oder Fleischkonsum.

[TK]

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