"Fürs Leben. Für Organspende!" ist eine Initiative der DSO (Grafik: DSO)(Foto: Public Address)Die Schweriner Allgemeinmedizinerin Dr. Sabine Bank freute sich über die Auszeichnung als "Ärztin des Jahres" (Foto: Public Address)TK-Expertin Dr. Karin Anderson berät Unikosmos-Userin Lena (Foto: Public Address)Tomaten, Oliven und Feta sorgen für einen mediterranen Hauch (Foto: shutterstock.com/Maxim Khytra)Was ist richtig bei Muskelkater: die Füße hochlegen oder fleißig weiter trainieren? (Foto: Public Address)Marei, Nicola, Philipp und Alexander (v.l.n.r.) von den Jungen Dichtern und Denkern stellten "Ke Nako" vor (Foto: Public Address)

"Kämpfer des Jahres"

pulsus-Gewinner Julian im Interview

published: 02.06.2010

Julian Hüren mit seinem pulsus-Award (Foto: Public Address)Julian Hüren mit seinem pulsus-Award (Foto: Public Address)

Auch dieses Jahr wurde in Berlin der Gesundheitspreis pulsus verliehen. Am 27. Mai wurden die Gewinner der Kategorien "Kämpfer des Jahres", "Arzt des Jahres", Schwester/Pfleger des Jahres" und in der "Sonderkategorie Organspende" bekannt gegeben, die im Dezember 2009 per telefonischer Abstimmung ermittelt wurden. Die Sieger in den Sparten "Gesündeste Grundschule" und "Beste Gesundheitskampagne" ermittelte eine Jury.

Vier Operationen in 16 Jahren
Scoolz traf den 16-jährigen Julian Hüren aus Neuss, der in der Kategorie "Kämpfer des Jahres" gewann. Julian wurde wegen einer Fehlfunktion der Aortenklappe bereits als Säugling am Herzen operiert. Die Klappe musste geöffnet werden, um einen Durchfluss zum Herzen zu ermöglichen. Die Operation verlief erfolgreich, doch Julians Leben unterscheidet sich von nun an wesentlich von dem Gleichaltriger. In seiner Kindheit kann er nicht wie die anderen Kids draußen herumtoben oder Sport treiben. Doch Julian weiß sich zu beschäftigen. Sein großes Hobby wird die Chemie. Die lässt ihn bis heute nicht los. Besonders für Pyrotechnik interessiert er sich.


pulsus 2010 (11 Bilder)

pulsus 2010
pulsus 2010
pulsus 2010
pulsus 2010


Im Alter von 15 Jahren soll dann die defekte Aortenklappe gegen eine neue ersetzt werden. Julian hofft, danach ein ganz normales Leben führen zu können. Doch erst nach der Operation bemerkten die Ärzte, dass durch eine verletzte Vene Blut ausgetreten war und eine Herzhälfte nicht richtig durchblutet wird.

Julian muss noch einmal operiert werden. 17 Stunden dauert die OP, bei der der Junge einen Herzinfarkt erleidet und um seinen Leben kämpft. Er schafft es zwar, doch Julians Herzleistung wird immer schlechter. So muss er ein viertes Mal operiert werden. Ein Herzschrittmacher wird eingesetzt, damit seine Herzfunktion gesteuert und überwacht werden kann. Nun hofft Julian, der seit der Operation teilweise im Rollstuhl sitzt, auf ein Spenderherz.

Julian Hüren im Interview

Nächste Seite

Seite: 1 | 2

Links

pulsus 2010

ANZEIGE

Das könnte dich auch interessieren:

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung