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Winter-Kleidung

Warm auf Kufen

published: 29.12.2010

Wer auf der Schlittschuhbahn optimal angezogen ist, schützt sich so vor einer Erkältung (Foto: Public Address)Wer auf der Schlittschuhbahn optimal angezogen ist, schützt sich so vor einer Erkältung (Foto: Public Address)

Egal, ob Schlitten oder Schlittschuhe: Wer in diesem Winter auf die Kufen steigt, wird bei Schnee und Eis sicherlich viel Spaß haben. Allerdings gilt es, vor einer Rodelpartie oder dem Schlittschuhlaufen die Kleiderfrage zu lösen. Und das ist gar nicht so einfach, schließlich soll die ideale Winterkleidung vor Kälte schützen, eventuell Wind und Schneeflocken abhalten und beim Sport nicht zur mobilen Sauna werden. Außerdem soll sie modisch mithalten können. Zum Glück weiß die Techniker Krankenkasse (TK), wie der Winterspaß in jedem Fall gelingt: Das Zauberwort lautet "Zwiebelprinzip".

Das Zwiebelprinzip oder Layering, so die englische Bezeichnung, kombiniert die Eigenschaften von verschiedenen Textilmaterialien. Die Idee kommt aus dem Outdoor-Bereich, wo die Bekleidung speziell für körperliche Betätigung bei extremen Bedingungen entwickelt wurde. Sie funktioniert im wesentlichen durch drei verschiedene dünne Schichten, die übereinander getragen werden.Die Luft zwischen den Bekleidungs-Schichten hält den Körper warm und reguliert sein Klima.

Die erste Schicht: Funktionsunterwäsche

Die erste Schicht wird direkt auf der Haut getragen und sollte eng anliegen. Sie hält warm und sorgt dafür, dass entstehender Schweiß optimal von der Haut weggeleitet wird. Ein absolutes Tabu ist dabei Baumwollunterwäsche, denn diese speichert Flüssigkeit und lässt die Haut dadurch schnell auskühlen. Spezielle atmungsaktive Hightech-Materialien sorgen dafür, dass das nicht passiert und die Wäsche außerdem schnell trocknet. Sie nehmen im Vergleich zu Baumwolle nur ganz wenig Flüssigkeit auf und leiten den Rest weiter. Darüber hinaus sind sie häufig geruchsneutral und verhindern dadurch üble Schweißfahnen.

Die zweite Schicht: Isolationsschicht

Die zweite Schicht sorgt für Wärme, indem sie die vom Körper angewärmte Luft zurückhält und gleichzeitig den Schweiß weiter nach außen leiten. Profis schwören auf Fleece-Pullover, die leicht sind und schnell trocknen. Je nach Wärmeanforderungen gibt es die sogenannten Faserpelze in unterschiedlicher Gewebestärke. Ohne moderne Beschichtungen schützen sie aber weder vor Nässe noch vor Wind.

Die dritte Schicht: Wetterschutz vor Regen und Wind

Denn dafür sorgt erst die dritte Schicht, meist in Form einer Funktionsjacke. Sie ist nicht nur wind- und wasserdicht, sondern sollte im Idealfall auch atmungsaktiv sein. Dann wird der verdampfte Schweiß durch kleine Poren in den Textilfasern abgeleitet und der Körper bleibt warm und trocknet schnell wieder. Aber Achtung: Keine Jacken verwenden, die mit einer gummierten Beschichtung versehen sind. Sie schützen zwar vor Feuchtigkeit, sind dafür aber nicht atmungsaktiv. Aber nur mit einer atmungsaktiven Jacke bleibt dein Körper beim Schlittenfahren oder auf dem Eis warm.

Früher waren besonders die Funktionsjacken recht teuer. Inzwischen gibt es aber deutlich billigere Modelle, die aus preisgünstigeren Kunstfasern hergestellt werden. Auch modisch hat sich einiges getan: Zum Glück sieht du mit Outdoor-Bekleidung heute nicht mehr aus wie dein Lehrerzimmer am Wandertag.

[TK]

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