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US-Studie

Schlafentzug macht leichtsinnig

published: 11.03.2011

Wer wenig schläft, ist risikobereiter - auch im Glücksspiel (Foto: Public Address)Wer wenig schläft, ist risikobereiter - auch im Glücksspiel (Foto: Public Address)

Genügend Schlaf ist wichtig, das weiß jedes Kind. Nun fanden US-Forscher heraus, warum: In einer Studie stellten sie fest, dass unausgeschlafene Menschen zum Optimismus tendieren und so auch zu zu Leichtsinn. Für ihre Untersuchung schauten sich die Wissenschaftler die Hirnaktivität ihrer Studienteilnehmer genau an. Sie stellten fest, dass Hirnregionen, die für die Verarbeitung von positiven Erfahrungen zuständig sind, sehr aktiv, wogegen die Negativ-Erfahrungen nur schwach wachgerufen wurden. Dadurch ist die Freude über einen Gewinn beispielsweise deutlich größer als der Ärger über einen Verlust. Gerade dieses Ergebnis zeige, wie wichtig es sei ausreichend zu schlafen, um verantwortungsvolle Aufgaben richtig wahrnehmen und bearbeiten zu können.

Steigende Risikobereitschaft

Insgesamt hatten für die Messungen 29 Probanden auf ihren Schlaf verzichtet und anschließend Glücksspiele gespielt. Die Teilnehmer zeigten sich deutlich risikofreudiger als in ihrem normalen Spielverhalten. Faktoren wie Wachsamkeit, Gefühle von Müdigkeit oder das Wohlbefinden der einzelnen Testpersonen wurden ebenfalls berücksichtigt, änderten aber nichts an dem Ergebnis.

"Schlaflosigkeit kann somit das Verhalten in einen unangemessenen Risikobereich schieben: Die Lust auf Gewinne steigt - negative Konsequenzen werden ignoriert", so der Forscher Scott Huettel.
Sein Team der Duke University in Durham berichtete im Fachmagazin "Journal of Neuroscience" über diese Studie.

[TK]

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