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Studie

Die Menstruation sorgt für Stress

published: 30.03.2011

Vor der Periode sind Frauen oft gereizt oder ängstlich, das ist ganz normal. Bei zu starken Symptomen sollte allerdings vorsichtshalber ein Arzt aufgesucht werden (Foto: Public Address)Vor der Periode sind Frauen oft gereizt oder ängstlich, das ist ganz normal. Bei zu starken Symptomen sollte allerdings vorsichtshalber ein Arzt aufgesucht werden (Foto: Public Address)

Wenn Frauen kurz vor ihrer Regelblutung gereizt oder ängstlich sind, hat das nicht mit den Hormonen zu tun, das wiesen US-Forscher jetzt nach. Es verändern sich gegen Ende des Menstruationszyklusses die Andockstellen für den Nervenbotenstoff GABA im Gehirn. Als Folge können Frauen schlechter mit Stress und Ängsten umgehen.

Starke Symptome

Treten die Symptome Gereiztheit, Ängstlichkeit, Depression und Brustspannen innerhalb der letzten Woche vor der Regel stark und vermehrt auf, sprechen Experten von einer sogenannten prämenstruellen dysphorischen Störung (englisch "Premenstrual Dysphoric Disorder").

Für ihre Studie untersuchten die Forscher das Gehirn von zwölf Frauen mit PMDD sowie von zwölf gesunden Probandinnen. Dabei wurde die Aktivität der einzelnen Hirnareale in den zwei Phasen des Menstruationszyklusses gemessen und Blutproben entnommen.

Kleinhirn deutlich aktiver

Was verbirgt sich hinter GABA?

GABA ist ein Botenstoff, der im Gehirn für die Einleitung und Aufrechterhaltung des Schlafs zuständig ist. Er wirkt beruhigend auf den menschlichen Körper. Kann er jedoch nicht an die Stellen der Nervenenden andocken, kommt es durch ausbleiben der entspannenden Wirkung auf Muskeln und Nerven zu Angstzuständen.

Der Hormonspiegel wies keine Unregelmäßigkeiten auf, ganz im Gegensatz zu der unterschiedlichen Aktivität der Hirnareale. Frauen mit den erschwerten Regel-Poblemen wiesen eine stark erhöhte Aktivität im Kleinhirn auf. Die Nervenenden verformten sich so, dass die beruhigenden Botenstoffe nicht mehr wirken konnten.
Ihre Ergebnisse veröffentlichten Andrea Rapkin und ihre Kollegen von der University of California im Fachmagazin "Biological Psychiatry".

[TK]

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