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Ernährungs-Basics

Es gibt Reis, Baby!

published: 17.07.2011

Reis gibt es in vielen Formen und Farben (Foto: Public Address)Reis gibt es in vielen Formen und Farben (Foto: Public Address)

Lang oder rund, schwarz oder weiß, ja sogar rot oder grün: Reis gibt es in nahezu jeder Form und Farbe. Für über die Hälfte der Weltbevölkerung ist das kleine Korn Grundnahrungsmittel und damit aus der täglichen Küche nicht wegzudenken. Reis ist uralt und wurde nach Expertenschätzungen spätestens vor 7000 Jahren zuerst in China und wohl auch Indien angebaut und verbreitete sich dann über den ganzen Kontinent. Doch nicht nur in Asien ist das Getreide beliebt. Seinen Siegeszug um die Welt hat das kleine Reiskorn längst abgeschlossen und ist heute auf dem gesamten Erdball beliebt.

Reis ist reich an gesunden Nährstoffen: Das Pflanzenkorn, das ähnlich wie Getreide nach der Ernte gedroschen und geschält wird, enthält vor allem Kohlenhydrate. Neben Mineralstoffen wie Magnesium, Calcium, Eisen, Zink und Phosphor enthält es viele B-Vitamine, Vitamin E und Folsäure.

Unterschieden werden im Handel grundsätzlich Langkornreis und Rundkornreis wie er etwa für Milchreis oder Risotto verwendet wird. Weltweit sind über 120.000 Reissorten bekannt. Grund genug für die Techniker Krankenkasse (TK), für dich einen kleinen Reis-Ratgeber zusammenzustellen.

Der TK-Reis-Ratgeber

Langkornreis ist ein lockerer und körniger Reis mit einem länglichen, dünnen Korn. Der bekannteste ist wohl der Basmati-Reis. Dabei handelt es sich um eine besonders duftende und feine indische Langkornreis-Sorte. Ihm wird ein leicht nussiges Aroma nachgesagt. Ein weiterer beliebter Langkorn-Reis ist der Parboiled Reis. Dieser leicht gelbliche und ein wenig glasige Reis stammt aus den USA. Mit einem speziellen Vakuum-Verfahren wandern bei diesem Reis die Nährstoffe in das Korninnere, wo sie nach der Versieglung des Korns bleiben.

Grundrezept zum Reiskochen

Vor dem Kochen den Reis gründlich in einem Sieb waschen, bis das abfließende Wasser klar ist. Nun jeweils eine Tasse Reis mit einer Tasse Wasser und einem halben Teelöffel Salz in einen Topf geben. Bei geschlossenem Deckel auf dem Herd kurz aufkochen lassen und dann sofort den Herb abschalten. Nun verkocht das Wasser von selbst. Der Rest zieht in die Körner. Dann ist der Reis fertig.

Trotzdem werden unterschiedliche Reissorten unterschiedlich zubereitet. Deshalb immer auf die Packungsangaben achten. Besonders leicht und schonend gelingt Reis übrigens im Reiskocher, die es inzwischen auch bei deutschen Discountern gibt.

Rundkornreis
Bei dieser Reissorte ist das Korn kleiner, dicker und rundlich. Er wird sehr weich beim Kochen und gibt viel Stärke ab. So wird der Rundkornreis leicht sämig und klebrig. Bekannte Sorten sind etwa der Milchreis, der für Süßspeisen verwendet wird. Auch für Risotto wird häufig Rundkornreis verwendet. In Italien wird dafür der Aborio-Reis oder der Carnaroli kultiviert. Er braucht beim Kochen sehr viel Flüssigkeit und gelingt perfekt, wenn der Kern noch bissfest ist. In Asien ist Klebereis besonders beliebt. Diese Rundkornreissorte wird besonders pappig und weich und lässt sich deshalb sehr gut mit Stäbchen essen.

Vollkornreis
oder Naturreis enthält die meisten Nährstoffe. Er ist oft dunkler und gröber als weißer Reis. Die Lang- oder Rundkornreiskörner bestehen noch aus der ganzen Frucht. Im Gegensatz zu weißem Reis ist hier neben dem Mehlkörper auch der Keimling und das umgebende Silberhäutchen noch intakt. Bei weißem Reis werden diese beiden Bestandteile nach der Ernte durch Schleifen und Polieren entfernt. So verschwinden aber auch viele wichtige Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Auch Vollkornreis ist körnig und locker sowie mit einem nussigen Geschmack versehen.

Wildreis ist schwarzer Reis, der aus dünnen, langen Körnern besteht. Er hat ein sehr kräftige Nussaroma und muss lange kochen. Trotzdem bleibt er sehr locker und körnig. Eigentlich handelt es sich hier nicht um Reis, sondern um das Korn des Wassergrases. Dafür ist Wildreis sehr gesund. Er kommt häufig aus Kanada. Echter Wildreis, der sogenannte Manomin, ist teuer und wird per Hand geerntet.

Spezialsorten sind etwa der beliebte Jasmin-Reis aus Südostasien. Er wird hauptsächlich in Thailand angebaut und besticht durch seinen angenehmen leichten Jasminduft. Wer hier im Asialaden nicht die beste Qualitätsstufe kauft ("Golden" oder "AAA" Qualität), landet meist beim günstigeren aber etwas schlechteren Bruchreis. Roter Naturreis entsteht durch seinen Anbau in tonhaltiger Erde. Die rotbraune Farbe wird dann in der Außenhaut des Korns gespeichert. Roter Reis kommt hierzulande häufig aus der französischen Camargue. Er wächst aber auch auf den Philippinen.

[TK]

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