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Rezept-Tipp

Dorade in Salzkruste

published: 13.11.2011

Auch als Goldbrasse bekannt: Vor dem Garen muss die Dorade vollständig mit Meersalz bedeckt werden (Foto: Τσιπούρα: gilt-head (sea) bream (Sparus aurata) by Tvabutzku1234 von dullhunk lizensiert durch CC BY 2.0) Auch als Goldbrasse bekannt: Vor dem Garen muss die Dorade vollständig mit Meersalz bedeckt werden (Foto: Τσιπούρα: gilt-head (sea) bream (Sparus aurata) by Tvabutzku1234 von dullhunk lizensiert durch CC BY 2.0)

Harte Schale, saftiger Kern: Für Fischliebhaber ist dieses Rezept ein Muss. Denn die Dorade gerät in ihrem Meersalz-Mantel zur zarten Delikatesse. Das Tolle bei dieser Zubereitungsmethode: Sie ist kinderleicht, geht schnell und lässt dich trotzdem wie ein Sternekoch erscheinen. Denn das Garen im Ofen in der Salzkruste wirkt sehr raffiniert, dabei liegen die Vorteile auf der Hand. Durch die geschlossene Salzdecke wirkt die Hitze nur indirekt auf den Fisch. Die Dorade wird durch die Kruste hermetisch abgeschlossen, so dass kein Saft des Fleisches entweichen kann und das volle Aroma erhalten bleibt. In der Folge wird der Fisch besonders zart und saftig, die Gräten lassen sich kinderleicht lösen. Und erstaunlicherweise schmeckt der Fisch nicht mal salzig.

Gewinn für die Gesundheit

Auch für die Gesundheit ist diese Garmethode ein Gewinn. Denn so wird der Fisch schonender als in der Pfanne zubereitet. Besonders für seine Omega-3-Fettsäuren ist Fisch bekannt. Lachsarten, Sardinen und Thunfisch enthalten sehr viel von diesen ungesättigten Fetten. Diese Substanzen sind deshalb so wichtig, weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Omega-3-Fettsäuren schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und mindern sogar Stressreaktionen im Körper. Einige Studien deuten darauf hin, dass ein hoher Omega-3-Fettsäure-Spiegel auch vor psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Aufmerksamkeitsdefizit (ADHS) schützen kann.

Die Zutaten

für vier Personen
Eine große Dorade (ab 1,5 kg)
ca. drei Kilo grobes Meersalz
eine Bio-Zitrone
eine Hand voll Petersilie
eine Hand voll Korianderkraut
eine Hand voll Dill
3 Knoblauchzehen

Und so geht’s

Für dieses Rezept eignen sich ganze und vor allem frische Fische am besten. Wer keine Dorade mag, kann eine andere Fischsorte verwenden. Auch Lachs und Forelle (enthalten viel Omega-3-Fettsäuren), Petersfisch oder Wolfsbarsch eignen sich gut. Empfehlenswert ist es, sich den Fisch direkt vom Fischhändler ausnehmen zu lassen.

Zuerst den Fisch unter fließendem Wasser reinigen und mit Küchenpapier abtupfen. Für den Garvorgang im Ofen nimmst du am besten eine große Auflaufform. Nun bedeckst du den Boden der Form mit einer dicken Salzschicht. Anschließend kannst du den Fisch mit den kleingehackten Kräutern, den Knoblauchzehen und einigen Zitronenscheiben füllen. Jetzt muss er in die Schale gelegt und vollständig mit Meersalz bestreut werden. Die Dorade sollte von einer etwa zwei Zentimeter dicken Salzschicht umgeben sein. Um eine richtige Kruste zu erzeugen, kannst du die Salzschicht mit etwas Wasser beträufeln. Nun gib den Fisch in den auf 220 Grad vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene).

Die Garzeit beträgt zehn Minuten pro 500 Gramm, also bei dieser 1,5 Kilogramm schweren Dorade 30 Minuten. Anschließend den Fisch aus dem Ofen nehmen und noch zehn Minuten nachgaren lassen. Dann die Kruste vorsichtig aufbrechen, ohne den Fisch zu beschädigen. Wenn er richtig gar ist, lässt sich das Fleisch ganz leicht von der Mittelgräte lösen. Mit Zitrone beträufeln und dazu Brot und deinen Lieblingskräuterdipp servieren. Guten Appetit.

[TK]

Noch Hunger?

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