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Schäden für Passivraucher?

E-Zigaretten nur für Raucherzonen

published: 10.05.2012

Kein harmloser Rauchspaß: E-Zigaretten gefährden auch Passivraucher (Foto: Public Address)Kein harmloser Rauchspaß: E-Zigaretten gefährden auch Passivraucher (Foto: Public Address)

Sie werden von der Zigarettenindustrie als harmloser Rauchspaß angepriesen, dabei enthalten auch E-Zigaretten gesundheitsgefährdende Stoffe. Wie schädlich der Dampf wirklich ist, wird inzwischen von immer mehr Studien bestätigt. Deshalb hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nun gefordert, dass E-Zigaretten genauso wie normale Zigaretten nur in Raucherzonen konsumiert werden dürfen.“Das Rauchen von E-Zigaretten sollte nur in Raucherzonen erlaubt sein“, sagt BfR-Präsident Andreas Hensel."So können E-Zigaretten Passivraucher nicht gesundheitlich beeinträchtigen.“

Auch Passivraucher gefährdet

Eine BfR-Untersuchung hat einige typische Inhaltsstoffe von E-Zigaretten-Liquids wie Nikotin, Vernebelungsmittel, Zusatz- und Aromastoffe untersucht. Das Ergebnis: Nicht nur für die Konsumenten besteht Gefahr für die Gesundheit – auch für Passivraucher könnte es gefährlich werden. Negative Folgen für sie sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht auszuschließen, so die BfR-Fachleute.

Weil immer wieder neue Liquids auf den Markt kommen und Konsumente eigene Liquids mischen können, sei es aber unmöglich herauszufinden, was ein E-Raucher im konkreten Fall tatsächlich inhaliert. Auch die Schadstoffe, mit der die Umwelt belastet werden, seien nicht zu ermitteln, so die Experten. Durch den Einsatz von nachfüllbaren Kartuschen haben die Konsumenten nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zum Experimentieren und Zusammenstellen eigener Liquids.

Unterschiedliche Gesetzeslage

Was sind E-Zigaretten?

Bei E-Zigaretten findet im Gegensatz zu Tabak-Zigaretten keine Verbrennung statt. Dafür wird eine flüssige Substanz, das sogannte Liquid über einen Vernebler inhaliert. Hierfür wird eine Heizspirale per Akkustrom erhitzt. Der Dampf ist in der Wirkung und Konsistenz mit Tabakrauch zu vergleichen, allerdings ist er kühler.

Die E-Zigarette wurde bereits 1963 von Herbert Gilbert erfunden, konnte sich kommerziell aber nicht durchsetzen. Erst 2003 griff der Chinese Hon Lik das Prinzip auf und brachte es serienreif auf den Markt. Inzwischen stellen viele Firmen E-Zigaretten her.

Im Hinblick auf die derzeitigen Diskussionen sollten E-Zigaretten deshalb nur in Nichtraucherzonen konsumiert werden. Raucher sollten bei der Anwesenheit von Kindern, Schwangeren und Kranken auf das Rauchen verzichten. Die Gesetzeslage zu E-Zigaretten ist derzeit sehr unterschiedlich. In einigen Bundesländern wie Bayern dürfen E-Zigaretten in Gaststätten konsumiert werden, in Köln ist das dagegen verboten. Auch die Deutsche Bahn hat den Konsum in den Zügen untersagt.

[TK]

Links

www.bfr.bund.de

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