Fußball-Revolution

FIFA erlaubt Torkamera

published: 06.07.2012

Oft führt die Frage, ob der Ball im Tor war oder nicht, zu heftigen Diskussionen (Foto: Public Address)Oft führt die Frage, ob der Ball im Tor war oder nicht, zu heftigen Diskussionen (Foto: Public Address)

Seit Jahren sorgt die Frage, ob ein Ball im Tor gelandet ist oder nicht, für hitzige Diskussionen unter Fußball-Fans und Experten, an Stammtischen, in Fußballvereinen und bei Public Viewings. Die Diskussion soll nun ein Ende haben, denn die FIFA läutet eine Technik-Revolution im Fußball ein.

Torkamera und Chip

Das FIFA-Regelkomitee International Football Association Board (IFAB) erlaubt ab sofort technische Hilfsmittel zur Klärung von strittigen Torszenen. Eine Torkamera mit dem Namen "Hawk-Eye", die am Tor installiert wird und der GoalRef-Chip, der in den Fußball integriert wird, sollen eindeutig klären, ob der Ball im Tor war oder nicht.

Überschreitet der Fußball die Torlinie, entsteht im Ball ein Magnetfeld, welches ein Signal an den Schiedsrichter sendet. Zusätzlich zu der Tor-Technik sollen auch Torlinienrichter eingesetzt werden, die direkt am Tor platziert werden.

Entlastung des Schiedrichters

Unklar ist noch, wann die Tortechnik eingeführt wird und ob überhaupt jedes Stadion dazu geeignet ist, mit dem 300.000 Euro teuren Equipment ausgerüstet zu werden. Die Einführung der Torkamera und des Chips bedeuten in jedem Fall eine Entlastung der Schiedsrichter, denn nun liegt der Druck einer Tor-Entscheidung nicht mehr nur auf ihren Schultern.

[PA]

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Die Webseite der FIFA

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