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Deutschland

Schüler schwimmen immer schlechter

Nicht alle Schüler können sich bei gutem Wetter unbeschwert im Freibad vergnügen - immer mehr Kids können nicht schwimmen (Foto: Public Address) Nicht alle Schüler können sich bei gutem Wetter unbeschwert im Freibad vergnügen - immer mehr Kids können nicht schwimmen (Foto: Public Address)

Im Sommer jeden Tag ins Freibad oder an den Strand? Für viele Kinder und Jugendliche bedeutet das nicht automatisch, dass sie auch ins Wasser gehen. Denn immer mehr Kids und Teenager können nicht schwimmen. Die Hälfte der Grundschüler könne am Ende der vierten Klasse nicht sicher schwimmen, sagt DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens und zitiert damit eine repräsentative Studie. Er findet das "katastrophal". Und auch Scoolz meint: traurig! Es ist nicht nur deswegen schade, weil den Kindern dadurch viel Spaß im Wasser verloren geht. Es ist auch gefährlich, denn das Risiko zu ertrinken, ist für Nichtschwimmer ungleich größer.

Bäder schließen

Wie konnte es zu diesen alarmierenden Zahlen kommen? Vor allem Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern werden von ihrer Familie im Schwimmen nicht gefördert. Dazu kommt, dass aufgrund der Geldknappheit der Kommunen viele Badeanstalten schließen mussten. "In einem Jahrzehnt sind nahezu 1.100 Bäder auf der Strecke geblieben. Allein in den vergangenen vier Jahren wurden 208 Bäder geschlossen und 319 weitere sind von der Schließung bedroht", so Wilkens.

Weniger Schwimmunterricht

Die Folgen: Vielerorts gibt es lange Wartezeiten auf einen Schwimmkurs. Sogar der Schwimmunterricht in Schulen ist von der Schließungswelle betroffen: Über ein Fünftel der Grundschulen haben keinen Zugang mehr zu einem Schwimmbad. Das bedeutet, dass die Lehrer keine Chance haben, ihren Schülern die notwenigen Techniken für die Sportart beizubringen.

Optimaler Sport

Dabei ist Schwimmen ein optimaler Sport, weil er sowohl die Muskelkraft wie auch die Ausdauer trainiert. Darauf weist auch die Techniker Krankenkasse (TK) hin. Sogar wenn man sehr dick ist, kann man sich im kühlen Nass ohne Angst vor Schmerzen und Gelenkproblemen bewegen. Im Wasser kommt nur ein Sechstel des Körpergewichts zum Tragen. Und wie schnell und wie lange du dich fortbewegst, kannst du natürlich selbst bestimmen. Wer zwei Mal pro Woche oder häufiger seine Bahnen zieht, gewinnt sehr schnell an Fitness und nimmt außerdem leicht ab, so die TK. Bedenke beim Schwimmen aber immer, dass du nicht mit vollem Bauch oder stark erhitzt ins Wasser gehst. Bei Seen oder am Meer solltest du nie zu weit hinausschwimmen.

[Heike]

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