Wege aus dem Stimmungstief

Kopf hoch

published: 25.02.2005

Schlechte Laune adé (Foto: Blick von der Bar auf den Pool von Günter Hentschel lizensiert durch (CC BY-ND 2.0) Schlechte Laune adé (Foto: Blick von der Bar auf den Pool von Günter Hentschel lizensiert durch (CC BY-ND 2.0)

Wir alle kennen diese Situation: Der Schreibtisch erscheint wie eine unüberwindbare Festung, man verspürt "keine Lust auf gar nichts" und würde sich am liebsten nur noch unter der Bettdecke verkriechen. Die Seele hat einen Durchhänger. Doch es gibt Mittel und Wege, sich wieder ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Hier ein paar Tipps gegen das Stimmungstief:

Vitamine wirken Wunder
Schon als Kinder haben wir erfahren, dass Vitamine wichtig für unser Wohlbefinden sind. So ist oft eine unausgewogene Ernährung Schuld an Verstimmungen und Schlappheit. Nimm also deine Essgewohnheiten unter die Lupe und tausche den Schokoriegel gegen Apfel, Banane oder Kiwi ein. Hier nur einige der Vitamine, die bei Mangel an deiner Verstimmtheit Schuld sein können: Vitamin B6, Vitamin B2, Vitamin B12, Vitamin C

Licht, Luft und Bewegung
Neben vitaminreicher Ernährung, am besten schon zum Frühstück, trägt vor allem der Aufenthalt im Freien zum Wohlbefinden bei. Denn auch bei Regen oder Schnee tanken wir Licht, das sich über die Netzhaut auf Botenstoffe im Gehirn auswirkt.


Hilfreich ist zudem, sich häufig bei Tageslicht und an der frischen Luft zu bewegen, Sauerstoff zu tanken und durch Bewegung den Kreislauf anzuregen.

Organisation
Wenn du das Gefühl hast, die täglichen Aufgaben nicht mehr bewältigen zu können, setze dir kleine Ziele. Versuche dein Verhalten dahin gehend zu verändern, dass du dich erst einmal nur auf deinen persönlichen Kosmos konzentrierst, wieder aktiv wirst und kleine Erfolgserlebnisse genießt. Sobald das klappt, wird sich dein Selbstbewusstsein bedanken und nach mehr positiven Momenten lechzen. Dann ist der Weg in die Außenwelt wieder geebnet und der vermeintliche Stress besiegbar.

Wenn diese kleinen Tricks nicht helfen und die Stimmungskrise zur Depression wird, du tagelang in Grübeleien versinkst, an Schlafstörungen leidest oder gar in deinem Leben keinen Sinn mehr siehst, solltest du auf jeden Fall professionelle Hilfe hinzuziehen.

[Sonja Ritter]

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