Neue Studie

Arme Menschen sterben früher

published: 11.10.2013

Wer wenig Geld hat, stirbt früher, hat eine Studie des Max-Planck-Instituts ergeben (Foto: Public Address) Wer wenig Geld hat, stirbt früher, hat eine Studie des Max-Planck-Instituts ergeben (Foto: Public Address)

Die Lebenserwartung in Deutschland steigt seit Jahren - aber nicht in allen sozialen Schichten gleich stark. Wer mehr Geld verdient, lebt länger. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung. Die Wissenschaftler führen die Unterschiede in der Lebenserwartung auf ungleiche Bildung zurück. Die Untersuchung bezieht sich nur auf Männer.

Im Jahr 2008 etwa konnten 65-Jährige mit hohen Renten damit rechnen, dass sie noch rund 20 weitere Jahren leben würden. Im Gegensatz dazu blieben Gleichaltrigen mit sehr niedrigen Renten nicht einmal mehr 15 Jahre, so die Studie. Für die Analye werteten die Forscher Daten der deutschen Rentenversicherung aus. Diese erfassten 86 Prozent der männlichen Bevölkerung.

Doch abgesehen davon, dass es sich offenbar auch hinsichtlich der Lebenserwartung rentiert, für einen guten Schulabschluss zu lernen, kann man noch sehr viel mehr dafür tun, dass man lange gesund bleibt. Ausreichend Sport und Bewegung sowie eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie wenig stark verarbeiteten Lebensmitteln, Süßigkeiten und Fast Food schaffen optimale Voraussetzungen dafür, steinalt zu werden. Dies rät die Techniker Krankenkasse.

[idw/PA]

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