Gesunde Semesterferien

Holt den Urlaub in den Alltag

published: 13.08.2008

Wer im Semester viel lernt, sollte besonders in der vorlesungsfreien Zeit für Ausgleich durch Bewegung und Entspannung sorgen (Foto: Public Address) Wer im Semester viel lernt, sollte besonders in der vorlesungsfreien Zeit für Ausgleich durch Bewegung und Entspannung sorgen (Foto: Public Address)

Das Semester hat viel Kraft gekostet. Endlich ist es rum. Eigentlich sollte man jetzt die Koffer packen und sich einen Urlaub an weißsandigen Stränden unter südlicher Sonne gönnen. Doch entweder fehlt das nötige Kleingeld zur dringend benötigten Auszeit oder Hausarbeit und Klausuren fordern weiterhin harten Einsatz am Schreibtisch. Dazu kommt, dass viele die Zeit in den Semesterferien zum Jobben nutzen müssen. Was kann man also tun, um seine Gesundheit in den Semesterferien aufzupolieren?

Sport hält länger fit
Dass Sport die Leistungsfähigkeit erhöht, ist kein Geheimnis. Dies macht sich auch bei geistiger Arbeit positiv bemerkbar. Allerdings zählt bei der Leibesertüchtigung vor allem die Regelmäßigkeit. Und um die ist es während des stressigen Semesters meist nicht gut bestellt. Solche Versäumnisse lassen sich in den Semesterferien prima nachholen. Auch wenn Job, Hausarbeiten oder Klausuren anstehen, sollte auf zwei bis drei Portionen Sport pro Woche nicht verzichtet werden.

Jetzt bestehen auch gute Gelegenheiten, mal neue Sportarten auszuprobieren. Diese bieten die jeweiligen Hochschulsport-Programme, auch wenn in der vorlesungsfreien Zeit viele Unis weniger Kurse laufen. Dafür werden oft günstige Exkursionen mit Outdoor-Ertüchtigung unternommen. Wer sich lieber selbst um sein Sportprogramm kümmert, kann sich bei den örtlichen Fitnessstudios nach preiswerten Studi-Tarifen erkundigen. Eine der günstigsten und zugleich zeitsparendsten Möglichkeit, ins Schwitzen zu kommen, ist das Joggen. Hier reichen schon ein paar anständige Laufschuhe als Equipment, um die Gesundheit zu fördern.

Arbeiten, wo andere Urlaub machen
Hochschüler sind keine Großverdiener und deshalb fehlt selbst bei genügend Zeit oft das Geld zum Reisen. Eine Möglichkeit, wie ihr zu Sonne, Spaß und Sport und dabei auch noch zu Geld kommt, ist die Arbeit als Fitness-Trainerin oder Sportanimateur, als Ski- oder Segellehrer. Kleinere Qualifikationen, wie beispielsweise ein Übungsleiter-Schein, der bei jedem Sportverein gemacht werden kann, sind bei diesen Tätigkeiten allerdings manchmal Voraussetzung. Die großen Reiseanbieter suchen regelmäßig junge Leute, die dort arbeiten wollen, wo andere Urlaub machen. Hängt euch ans Telefon und fragt nach. Ihr solltet euch aber bewusst sein, dass solche Tätigkeiten manchmal mit riesigem Stress verbunden sind. Und genau dem wollt ihr ja entkommen. Deshalb ist es eine gute Idee, bei solchen Jobs vorher Erfahrungsberichte bei Kommilitonen oder den eventuell zukünftigen Kollegen einzuholen.

Den Alltag gesund gestalten
Ist aus Geldmangel ein Urlaub nicht drin und kommt die Gesundheitspflege aus Zeitmangel zu kurz, dann können sich Gestresste den schnöden Alltag wenigstens mit kleinen gesundheitlichen Lichtblicken verschönern. In Fitnessstudios muss nicht immer gleich ein Vertrag für ein ganzes Jahr abgeschlossen oder ein mehrmonatiger Kurs abgemacht werden. Viele Studios bieten Tageskarten an. Massagen oder Saunagänge können oft auch ohne Mitgliedsausweis stundenweise gebucht werden. Fast jedes Studio bietet ein kostenloses Probetraining an.

Ihr solltet außerdem auf gutes Essen achten und die Tomatensuppe ruhig mal aus frischen Tomaten schnippeln, statt nur die Tüte aufzuschneiden. Während des Semesters geht ihr schon oft genug in die Mensa. Hebt die Vorfreude auf euer Lieblings-Stammessen für die Vorlesungszeit auf. Überhaupt: Wenn ihr fit und motiviert aus den Ferien kommt, fällt euch der Start ins nächste Semester in jeder Hinsicht viel leichter.

[Jörg Römer]

Das könnte dich auch interessieren:

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung