Weltgesundheitstag 2017

"Depression - Let´s talk"

published: 05.04.2017

Weltweit sind 350 Millionen Menschen an Depressionen erkrankt — ein Problem, auf das der Weltgesundheitstag 2017 aufmerksam macht (Foto: igorstevanovic/shutterstock.com) Weltweit sind 350 Millionen Menschen an Depressionen erkrankt — ein Problem, auf das der Weltgesundheitstag 2017 aufmerksam macht (Foto: igorstevanovic/shutterstock.com)

Es gibt eine Vielzahl an Dingen, die man erst zu schätzen weiß, wenn man sie nicht mehr hat. Dazu zählt nicht nur das Datenvolumen, wenn das Smartphone bereits Mitte des Monats gedrosselt wird — sondern vor allem Gesundheit. Aus diesem Grund findet jedes Jahr am 7. April der "Weltgesundheitstag" der "Weltgesundheitsorganisation" (WHO) statt: Um einerseits darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig Gesundheit ist — zum anderen aber auch, um internationale Probleme zu thematisieren. Dieses Jahr steht der Weltgesundheitstag unter dem Thema "Depression — Let’s talk“. Und das hat mehr als nur einen guten Grund.
 

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Depression — Eine Volkskrankheit

Im Jahr 2020 werden Depressionen die zweithäufigste Erkrankung weltweit sein — so lautet die Prognose der WHO - und das ist keine rosige. Weltweit sind rund 350 Millionen Menschen betroffen. Das Depressionen längst eine Volkskrankheit sind, zeigen auch Zahlen aus Deutschland: Über acht Millionen Menschen leiden unter depressiven Störungen — das sind 10 von 100 Leuten. Die Betroffenen sind meist zwischen 25 und 35 Jahre alt, wobei Frauen fast doppelt so häufig depressiv sind wie Männer. Bei der Hälfte der Betroffenen beginnt die erste Depression vor dem 40. Lebensjahr — meist unbemerkt. Auslöser können dabei eine Vielzahl an Dingen sein, z.B. erbliche Vorbelastung, Dauerstress oder Überforderung. Je mehr dieser Faktoren zusammenfallen, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit einer Depression.

Deshalb: Let's talk!

"Depression — Let’s talk“ ist deshalb aus gutem Grund das Thema des diesjährigen Weltgesundheitstages: der Tag soll aufmerksam machen und sensibilisieren. Er soll die Öffentlichkeit über die Erkrankung aufklären, über ihre Ursachen, Konsequenzen und Möglichkeiten der Prävention sowie Behandlung. Er soll ein Verständnis für eine Krankheit schaffen, die nur schwer zu verstehen ist, denn es gibt nicht "die eine" Depression. Wie das geschehen soll? Indem wir endlich anfangen zu reden — let's talk! Nur dann, wenn öffentlich über Depressionen gesprochen wird, können Vorurteile und Ängste abgebaut werden, die Betroffenen bisher daran hindern, sich professionelle Hilfe zu suchen und zu ihrer Krankheit zu stehen.
 

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Sei dabei und unterstütze

Und auch du kannst Teil des internationalen Projektes "Depression — Let's Talk" werden. Teile deine Erfahrungen, Fragen oder Gedanken und sorge damit dafür, dass Depressionen nicht länger ein Tabuthema sind. Wie? Durch deine ganz persönliche Botschaft. Die WHO hat dazu extra digitale Poster anfertigen lassen, denen du über diese App deinen eigenen Text einfügen und dann online sharen kannst. Du kannst entscheiden, ob du es nur mit Familie, Freunden oder dem gesamten Netz teilen willst. Der passende, offizielle Hashtag lautet #LetsTalk. Also: Werde Teil des Weltgesundheitstages 2017. Tweete, share, poste und mach Depressionen damit zum Thema. Offline sowie online — ist ja immerhin Anfang des Monats, da dürfte das mit dem Datenvolumen noch kein Problem sein.

Weitere Infos zum Weltgesundheitstag findest du auf der offiziellen WHO-Website. Mehr über Depressionen erfährst du in der Broschüre "Depression — Wissenswertes für Patienten und Angehörige" der Techniker (TK). Zudem hat die WHO ein sehenswertes Video konzipiert, das der Gesellschaft Depressionen verstehbar machen soll.

Living with a black dog Millions of people around the world live with depression. “Living with a black dog” is a guide for partners, carers and sufferers of depression. It advises those living with and caring for people Living with a black dog

Living with a black dog

Datenschutzhinweis | Mehr Videos auf PointerTVWorld Health Organization


 

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Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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Links

Zur Website der "Weltgesundheitsorganisation" (WHO)
Zur Website des "Weltgesundheitstag"
Die Poster-App zum Weltgesundheitstag 2017
Offizielle Website zum "Weltgesundheitstag"
Zur Broschüre "Depression — Wissenswertes für Patienten und Angehörige" der Techniker
Die Techniker (TK) im Web

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