Weihnachten mit dem Partner

"Jingle Bells" im Duett?

published: 24.12.2014

Wer Weihnachten zum ersten Mal in trauter Zweisamkeit feiert, muss sich um mehr als die Geschenke Gedanken machen. Es geht auch um gemeinsame Rituale (Foto: Public Address) Wer Weihnachten zum ersten Mal in trauter Zweisamkeit feiert, muss sich um mehr als die Geschenke Gedanken machen. Es geht auch um gemeinsame Rituale (Foto: Public Address)

Egal, ob man das Weihnachtsfest im Kreise der Familie besonders mag oder nicht: Meist weiß man zumindest sehr genau, was auf einen zukommt. Eingespielte Rituale sind jedem Familienmitglied in Fleisch und Blut übergegangen und gehören wie selbstverständlich dazu.

Wer das erste Mal mit seinem Partner in trauter Zweisamkeit feiert, sollte sich darauf einstellen, dass sich manches verändert. Für viele Pärchen bedeutet ein gemeinsames Weihnachtsfest auch, dass sie Kompromisse finden müssen. Damit der gemeinsame Abend dennoch oder gerade deswegen ein Erfolg wird, hat die Techniker Krankenkasse ein paar Anregungen für euch.
 

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Weihnachtsfreak trifft Weihnachtsmuffel

Es gibt erstaunlich viele Varianten, wie Menschen den Weihnachtsabend verbringen. Da ist es natürlich wichtig zu wissen, was einem selber und dem Partner besonders am Herzen liegt. Soll es einen Baum geben? Wann und vor allem was wird gegessen? Und möchte vielleicht einer von beiden in die Kirche gehen?

Problematisch wird es, wenn hoffnungslose Romantiker auf gnadenlose Realisten treffen. Während der eine von einem besinnlichen Abend mit Kerzenschein, Christkind und Weihnachtsgans träumt, leiht der andere vielleicht schon Action-Filme aus, hält eine Dose Würstchen bereit und freut sich auf den anschließenden Kneipenbummel. Um zu verhindern, dass am Heiligen Abend beide enttäuscht unter dem Tannenbaum sitzen, sollte man schon vorher klären, wie man sich das Fest vorstellt.

Alte und neue Rituale

Es gibt viele Rituale, die euch von daheim geläufig sind: Für einige mag es beispielsweise selbstverständlich sein, den Weihnachtsbaum am dritten Advent zusammen auszusuchen, einen heißen Kakao zu trinken und am Tag des 24. Dezembers gemeinsam zu schmücken. Andere wollen hingegen erst direkt vor der Bescherung den fertig geschmückten Baum sehen oder legen gar keinen Wert auf eine Tanne im Wohnzimmer.

Tatsächlich fällt es vielen schwer, sich an einem Tag wie Weihnachten von altbekannten Ritualen zu lösen. Erzählt eurem Partner, wie ihr bisher Weihnachten gefeiert habt, was euch daran gefallen hat und was überhaupt nicht. Vielleicht übernehmt ihr bestimmte Bräuche vom anderen, die euch beiden gefallen, oder nutzt die Chance, um endlich unliebsame Sitten loszuwerden.
Überlegt euch vorher genau, was euch besonders wichtig ist und worauf ihr verzichten könnt. Schließlich ist es nicht Sinn der Sache, dem Partner die eigenen Vorstellungen aufzuzwingen. Es kann auch sehr schön sein, sich eigene Rituale auszudenken, die nur euch als Paar gehören.

Gemeinsame Vorbereitungen treffen

Wenn ihr den Weihnachtsabend zusammen vorbereitet, lassen sich viele Missverständnisse bereits im Vorfeld ausräumen, und nebenbei kommt ihr so richtig schön in Weihnachtsstimmung. Vielleicht habt ihr ja Lust, gemeinsam zu kochen und sucht schon ein paar Rezepte heraus. Gibt es etwas, wofür ihr euch seit langem Zeit nehmen wolltet wie einen gemütlichen Kuschelabend, einen langen Spaziergang oder einen Besuch im Theater?

Wohnt ihr in unterschiedlichen Städten, ist eine gemeinsame Vorbereitung schwer umzusetzen. Dennoch lassen sich einige Dinge auf das Wochenende vor Weihnachten oder den 24. Dezember legen. Teilt die Vorbereitungen untereinander auf. So kann auch derjenige, der für Weihnachten anreist, etwas zum gemeinsamen Abend beitragen.

Erwartungen als Stressfaktor

Nicht nur im Kreise der Familie kommt es Weihnachten häufig zu Konflikten, weil die Erwartungen an das "Fest der Liebe" einfach zu hoch gesteckt wurden. Überlegt, was ihr euch von dem Abend erhofft: Soll es absolut harmonisch und einzigartig werden? Fiebert ihr schon seit Wochen auf den 24. Dezember hin? Solche Vorstellungen erzeugen vor allem Druck. Wenn dann etwas schief geht und der Partner sich nicht den Erwartungen entsprechend verhält, ist der große Streit nicht mehr weit.

Besonders, wenn ihr euch lange nicht gesehen habt, können die Erwartungen an das gemeinsame Fest schnell Stress verursachen. Bedenkt, dass ihr beide eine hektische Vorweihnachtszeit hinter euch habt. Letztendlich zählt am Heiligen Abend doch vor allem, dass ihr Zeit mit einem Menschen verbringt, der für euch wichtig ist. Wie genau ihr das tut, braucht keinen Konventionen zu entsprechen: Ob mit Freunden, vor dem Fernseher, zu zweit auf dem Sofa oder im Theater: Hauptsache, es gefällt euch.

Offen für Neues

Nicht immer überschneiden sich die Vorstellungen, wie ein "perfektes" Weihnachtsfest aussehen muss. Dennoch bereiten einem bestimmte Dinge vielleicht allein schon deshalb Freude, weil sie dem anderen etwas bedeuten. Dafür muss man sich nicht verbiegen, aber man darf dem anderen ruhig entgegen kommen. Wenn ihr Glück habt, entdeckt ihr sogar neue Vorlieben, auf die ihr von alleine nie gekommen wärt.

[Franzisca Teske]

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