Studierende essen während des Corona-bedingten Lockdowns mehr Süßigkeiten und mehr Brot, wie eine wissenschaftliche Untersuchung ergeben hat (Foto: Amit Lahav/unsplash.com) Studierende essen während des Corona-bedingten Lockdowns mehr Süßigkeiten und mehr Brot, wie eine wissenschaftliche Untersuchung ergeben hat (Foto: Amit Lahav/unsplash.com)
Studenten im Lockdown

Weniger Schritte, mehr Süßes

Wie wirkt sich der Lockdown auf die Sport- und Ernährungsgewohnheiten bei Studenten aus? Die Antwort liegt in einem deutlich höheren Konsum von Brot und Süßigkeiten sowie weniger sportlicher Aktivität. Das ergab eine Online-Umfrage einer Gruppe von Münchener Wissenschaftlern. Die Lockdown-Maßnahmen haben demnach zumindest bei Studierenden einen starken Einfluss auf die Sport- und Essgewohnheiten.


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Die sportlichen Aktivität hat während des Lockdowsn abgenommen. 44,5 Prozent der Teilnehmenden gaben an, dass ihre körperliche Aktivität seit dem Lockdown abgenommen habe. Nur 32,8 Prozent meinten hingegen, ihre Aktivität gesteigert zu haben. Dabei bedeutet sportliche Aktivität hauptsächlich Laufen, Radfahren und Muskeltraining sowie Yoga. Immerhin konnten die Wissenschaftler beobachten, dass die sportlich aktiveren Teilnehmer oftmals ihr Level hielten. Für einen objektiveren Blick auf die Bewegungsgewohnheit und ihre Veränderung werteten sie zusätzlich Schrittzählerdaten aus. Diese hatten sie per Smartwatch und Smartphone der Teilnehmenden gesammelt. Die Werte ergaben ebenfalls einen Negativtrend. Während die Teilnehmer vor dem Lockdown pro Tag durchschnittlich 6.777 Schritte gingen, waren es im Lockdown nur noch 4.829 Schritte.
 


Eine Veränderung lässt sich auch bei den Essgewohnheiten feststellen. Rund 31,2 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, während des Lockdowns mehr zu essen. Dagegen sagten nur 16,8 Prozent, dass sie weniger zu sich nähmen als vor dem Lockdown. Die Verschiebung hin zu größerem Nahrungskonsum erklärt sich laut der Studie durch einen höheren Verzehr von Brot und Süßigkeiten.


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Insgesamt befragten die Forscher 1.940 Studenten von sechs verschiedenen bayerischen Universitäten. Sie stellten Fragen zu Art und Dauer ihrer sportlicher Betätigung vor, während und nach dem Lockdown sowie zu Veränderungen bei ihrer Ernährung. Wichtig ist dies, weil Sport- und Ernährungsgewohnheiten unmittelbar mit der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammenhängen. Das Ergebnis der Online-Umfrage wurde uf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) präsentiert. Zwar lassen sich direkte Effekte auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit nicht ableiten, so die Studienautoren, trotzdem sollte sie in Zukunft im Zuge der Pandemiebekämpfung mehr beachtet werden.
 



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[PA]

Dieser Artikel wird präsentiert von unserem Gesundheitspartner Die Techniker.

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